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Tourenbericht SAC Januar 2010 PDF Drucken E-Mail


3. Januar 2010

Schneeschuhtour: Schimbrig
1815m

Tourenleiter: Urs Sandfuchs, TeilnehmerInnen: 9

Mit zwei Autos fahren wir über Entlebuch nach Gfellen. Bei minus 11 Grad starten wir, warm eingepackt, unsere Tour. Schon bald schnallen wir die Schneeschuhe an und steigen zur Looegg auf, wo uns die prächtige Sonne die klammen Finger auftaut. Die Schneeverhältnisse sind so gut, dass wir den Aufstieg auf den Schimbrig wagen können. Die Aussicht wird mit steigender Höhe immer prächtiger. Nach einem steilen Aufstieg gehen wir auf einem schmalen Grat bis zum Gipfel und geniessen die herrliche Rundsicht. Schon bald treten wir den Rückweg an – sorgfältig – denn auch der Abstieg könnte bei Nachlässigkeit ins Auge gehen. Der Pulverschnee ist herrlich. Doch ab und zu gibt’s Tiefschneetaucher, weil die untere Schicht hart ist und man wegrutscht. Nach rund 6 Stunden ist der perfekte Rundgang zu Ende – wir sind wieder bei unseren Autos angelangt. Nach dem Restaurantbesuch, fahren wir bei guten Verkehrs- und Strassenverhältnissen nach Hause.
Es war für uns alle eine ganz tolle unbekannte Tour. Ein grosses Merci an Urs, der uns mit Sorgfalt und Umsicht kompetent führte.
Anu

Fotos von Beni



3. Januar 2010

Skitour Fahnenstock

Leitung: Beat Bruhin, Heidi Balmer
Teilnehmer: Artur Brem, Gerd Seemann, Hansueli Fehlmann, Pia und Roland Nater, Hans Grimmer, Margrit und Herrmann Schmid, David Maden, Albert Saxer, Werner Jenni, Georg A Porta

Ca. 09.15 Uhr starten wir bei eisiger Kälte in Elm Richtung Raminer- und Gamperduner-Stäfeli und gewinnen schnell an Höhe. Kurz vor der Waldgrenze treffen wir auf Margrith, Hermann und David, die wegen einer Weckpanne mit dem Auto angereist waren. Kurz darauf umhüllt uns die Sonne und treibt die letzte Kälte aus unseren Glieder. Nach einer kleinen Stärkung aus dem Rucksack geht’s weiter Richtung Gamperdün. Unterhalb vom Fahnenfurggeli gibt’s eine zweite Rast bevor wir auf den Fahnenstock (2235 m.ü.M) aufsteigen. Während wir die herrliche Rundsicht auf die umliegende Bergwelt geniessen bereiten wir die Ski für die Abfahrt vor, denken an alle, die im sonnenlosen und kalten Elm zurückgeblieben sind und freuen uns auf die Abfahrt im federleichten Pulverschnee. Die ersten Schwünge dieser Skitourensaison im Gipfelhang sind ein Genuss und wecken vermutlich bei einigen Teilnehmer Lust auf weitere Expeditionen. Nach dem kurzen Gegenanstieg aufs Fahnenfurggeli werden wir mit einem weiteren Traumhang belohnt. Entlang der Aufstiegsspur erreichen wir Gamperdün, wo wir uns an der Stallfasade für eine halbe Stunde durch die Sonnenstrahlen verwöhnen lassen. Nun heisst es Aufbrechen, hinunter ins kalte Elm. Bis zur Waldgrenze der Aufstiegsspur entlang und anschliessend wegen Schneemangel und unseren Ski zuliebe, auf dem Strässchen zurück an unseren Ausgangspunkt, den wir eine Stunde früher als geplant erreichen. Da der Bus nach Schwanden soeben einfährt wird beschlossen gleich die Rückreise anzutreten.
Herzlichen Dank an Heidi und Beat für die Organisation und die Führung.

Werner 


7. Januar 2010

Wanderung ins Blaue

An einem schönen Wintermorgen mit knirschender Kälte bringt uns (25 SACler/innen) die Sihltalbahn nach Langnau-Gattikon. Der kurze Aufstieg zum Gattikerweier durchwärmt uns. Wir wandern in abwechslungsreichem Auf und Ab über die Höhen des Zimmerberges, durch Wälder, an verschiedenen Möslein vorbei, via Waldweier zum Bergweier und hinauf nach Widenbach, Harhalden. Die Sonne wärmt unsere Gesichter, die Schönheit der verschneiten Winterlandschaft unsere Herzen. Die Wege sind schneebedeckt, doch nie glitschig. Wir freuen uns darüber, dass es so nahe von Zürich noch so ruhige, verträumte „Ecken“ gibt. Kurz nach 12 Uhr (reine Marschzeit 2 ¼ Std.) trudeln wir im   „Alten Hirschen“, Harhalde, ein.
Nach einer ausgiebigen Mittagsrast nehmen fast alle den Weg wieder unter die Füsse. Nächstes Ziel: Schönenberg. Der Weg führt über Hügelkuppen, hinab zu Bächlein und hinauf zur nächsten Linde. Liegt es am feinen Essen, am Wein, dass uns diese 140 Höhenmeter so mühsam vorkommen? In Schönenberg, nach gut 1 ½ Stunden Wanderung, verlässt uns das Gros der Mannschaft und nimmt den Bus nach Wädenswil.
Die Sonne hat sich unterdessen hinter Wolkenschleiern versteckt, dafür wird die Sicht in die Voralpen klarer. Zu acht wandern wir weiter zur Laubegg, am Hüttner Seeli vorbei nach Samstagern, wo wir eine knappe Stunde später eintreffen. Hier geht auch für uns die Wanderung zu Ende. Mit Südostbahn und SBB erreichen wir um 18 Uhr als letzte Gruppe Brugg.
Rosmarie Grimmer




9. und 10. Januar

Tourenleiter-Ausbildungswochenende

in den Flumserbergen

Fotos von Heinz Frei



14. Januar

Winterwanderung Munggä - Hüttä

Die 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden für die Wanderung zur Munggä - Hüttä (1740m ü M.) mit wunderbarem Winterwetter und guter Fernsicht belohnt. Bei herrlichem Sonnenschein ein bisschen Neuschnee und bei gut präpariertem Winterwanderweg war der Aufstieg fast mühelos zu bewältigen, wäre da im Gelände nicht ein kleines steiles Stück gewesen das uns ein bisschen zu schaffen machte. Ein bisschen vor und wieder ein bisschen zurück, und trotz der winterlichen Kälte wurde es einem recht warm dabei. Aber zur vorgesehenen Zeit waren wir bei der Munggä – Hüttä angekommen wo wir freundlich empfangen wurden, und wir zu unserem wohlverdienten Mittagessen kamen. Zum Dessert noch einen feinen Munggä Kafi und dann ging es wieder denselben Weg zurück nach Ämpächli und mit dem Bähnli wieder hinunter nach Elm wo wir alle wohlbehalten, mit dem Gefühl, wir hätten einen schönen Tag verbracht, wieder ankamen. Da noch etwas Zeit bis zur Busabfahrt übrig war, nutzten die einen noch um eine feine Glarnerspezialität (Glarner Pastetli) einzukaufen.
Dölf Brehm

Fotos von Wolfgang Rauber



14. Januar

Werktags-Skitour Glatt Grat

Um 7 Uhr fahren sechs Club-Mitglieder mit zwei Autos von der Fachhochschule Windisch nach Beckenried und von dort mit der Luftseilbahn hinauf auf die Klewenalp. Schon auf halber Höhe sind wir oberhalb der Nebeldecke, und der Himmel zeigt sich strahlend blau.

Nach einem Kaffee im Restaurant marschieren wir um 9:20 Uhr los. Über die Piste geht es zuerst leicht bergab bis Stafel. Kurz darauf verlassen wir die Piste und legen eine eigene Spur hinauf zur Scheidegg. Dort öffnet sich der Blick Richtung Westen hin zum Stanserhorn und zum Pilatus, etwas weiter unten sehen wir das Brisenhaus. Ohne Pause geht es mit nur einem kurzen Trinkhalt hinauf zum Glatt Grat, den wir um 12:10 Uhr erreichen. Die imposante Rundsicht geht über fast 360o, nur im Südwesten verdeckt der imposante Brisen die Aussicht.

Nach einer halbstündigen Mittagsrast fahren wir ab, und rasch geht es bergab im schönen Pulverschnee. Auf einen Kaffee im Brisenhaus verzichten wir, dafür machen wir noch eine kleine Lawinen-Übung: Ausgraben eines Verschütteten nach neuester Lehre. Weiter geht es leicht hinauf zur Scheidegg und von dort hinunter zur Piste. Die Suche nach einer Fortsetzung der Abfahrt im Tiefschnee endet leider erfolglos, denn weiter unten sind Felsen und Wald. Also montieren wir die Felle und steigen wieder hinauf zur Piste und auf dieser weiter zur Bergstation der Luftseilbahn. Um 14:30 Uhr genehmigen wir im Restaurant Alpstubli noch einen Trunk vor der Talfahrt.

Auf 1200 Meter tauchen wir wieder ein in die Nebeldecke. Von Beckenried geht es mit den Autos zurück nach Windisch, wo wir um 17 Uhr eintreffen. Ein schöner Tag ist zu Ende. Dank an den Tourenleiter Gerd Seemann für die kompetente Leitung und die Lawinen-Instruktion.

Peter Hartmann

Fotos von Peter Hartmann


21. Januar 

Schneeschuhtour aufs Pfannenstöckli/SZ 1850m

Vorgesehen war die Tour von Oberägeri auf den Ratenpass und auf dem Pilgerweg zurück. Wegen Schneemangel wichen wir ins Gebiet Druesberghütte aus. Mit sechs Teilnehmern starteten wir bei der Station Weglosen/Hoch-Ybrig und stiegen auf guter Schneeunterlage hinauf zur sehr schön ausgebauten Druesberghütte, wo wir eine stärkende Suppe und/oder den ersehnten Kaffee genossen. Im unberührten Tiefschnee erklommen wir die restlichen 300 Hm und freuten uns auf dem Pfannenstöckli über die Rundsicht auf die tief verschneiten Hänge und Gipfel. Ein Genuss war danach der Abstieg im Tiefschnee auf schön geneigten Hängen zurück zur Druesberghütte. Auf Schlitten, die der Wirt vermietet, und Claudia auf einem Gämel, sausten wir auf dem 5km langen Hüttenweg hinunter nach Weglosen.

Eine gelungene Schneeschuhtour, anstrengend der Aufstieg auf unberührter Schneedecke, genussvoll der Abstieg und die Abfahrt ins Tal.

Hanna Machguth, Tourenleiterin

Fotos von Wolfgang Rauber



23. Januar 2010

Skitour Vilan

Sali mitenand
Der Wetterbericht für den kommenden Samstag ist recht gut. Für unsere Skitour siehts also gut aus.
Ich war letzten Samstag zu Testzwecken auf dem Vilan und habe heute nochmals in Seewis angerufen.
Leider liegt in den Südosthängen oberhalb von Seewis sehr wenig Schnee. Am Samstag gings mit dem Schnee erst ab 1300m so richtig los, Sonntag hats bis hoch hinauf geregnet und heute fiel nur ein feiner Flaum. Seewis liegt auf 950m.
Man kann da wohl hoch und runter, so richtig Spass macht das mit den Skiern auf dem Ruchsack aber nicht.
Kurzfristig habe ich daher das Tourenziel geändert.
Wir nehmen denselben Zug Brugg ab 6h00, Landquart ab 7h47 fahren dann aber weiter nach St. Antönien. Küblis ab 8h18, St. Antönien Rüti an 8h51.
Von dort gehts zuerst auf den Eggberg und dann aufs Hasenflühli. Bei St. Antönien liegt meist mehr Schnee als unten im Prätigau und der Start ist mit 1400m klar höher. ……..
Soweit aus Dani’s Mail vom Donnertstagabend 21.01.2010

Und so kommt es, dass am vergangen Samstag 23.01.2010 13 gut gelaunte SACler um 9 Uhr in St. Antönen Rüti aus dem Bus steigen, sich auf/ausrüsten und aufgeteilt in 2 Gruppen Richtung Gafiatal losziehen. Durch den Rütiwald geht es im angenehmen Tempo zügig gegen Litzistafel und in weit ausholendem Bogen nach Westen über die Alp Säss dem ersten Tagesziel entgegen. Nach kurzer Pause, so um die 2000 m, erreichen wir den Eggberg um 11:30 Uhr. Wir geniessen Sonne, Pulverschnee und WINDSTILLE. Träge lauschen wir Dani’s „Worten zur Vollversammlung“ über die sich bietenden Möglichkeiten das zweite Tagesziel, das Hasenflüeli (2412 m) zu gewinnen.
Echt eidgenössisch überlassen wir dem umsichtigen Tourenleiter den Entscheid.
Wir fahren über herrliche Hänge, im Sonnenschein ca. 200 m Richtung Alp Säss ab, queren dann unter möglichst geringem Höhenverlust südostwärts und steigen danach, im Schatten wieder hoch.
Zwischen Geisstschuggen und Hasenflüeli erreichen wir den Gratrücken und wieder auf der Sonnseite gelangen wir zum kleinen Felsaufbau. Dieser wird von allen ohne Skis bestiegen, Gratulation und Küsschen auf engstem Raum ausgetauscht und danach Abstieg zum Skidepot. Dani entscheidet sich für die Abfahrt über die Nordosthänge ins Gafiatal zurück. Auf einer Kuppe südlich des Gipfels halten wir noch einmal Rast. Es wäre so richtig zum Verweilen wenn nur der Bus, Abfahrt 15 Ùhr, einigen Seelen nicht so sehr auf dem Gemüt lasten würde.
Doch wir beschliessen, so schön ein Verweilen noch wäre, die Abfahrt nun zügig anzugehen.
Über prachtvollen Schnee, teils im Schatten, teils an der Sonne geniessen wir das Gleiten, Schwingen, „Stürzen“ und wieder Aufrappeln.
Bis kurz vor dem Talgrund gelingt es immer wieder an sonnen beschienen Plätzchen die Gruppe zu sammeln.
Gegen halb 3 Uhr (pm) treffen wir an unserem Startpunkt ein und warten auf den Bus.

Dani, herzlichen Dank für die umsichtig geleitete Tour.



24. Januar

Steileisklettern Kiental

Am Sonntag den 24. Januar um 7 Uhr traf sich eine kleine Gruppe am Bahnhof Brugg. 12 Mann und eine Frau, von denen sich die meisten vom Klettern im Dägerli kennen, brachen ins Kiental auf. Diesmal stand der Anlass aber nicht im Zeichen des Felskletterns, sondern es galt eine alternative Klettervariante in Angriff zu nehmen. Bei der Ankunft um ca. 9 Uhr beim Parkplatz im Kiental, bevor sich die Strasse auf die Griesalp windet, zeigte das Thermometer frische minus 9 Grad - ideale Bedingungen fürs Eisklettern.
Ein sehr kurzer Marsch führte uns zu den Eisfällen. Nach dem Ausrüsten hiess es zuerst einmal mit den Eisgeräten und ihrer Verwendung im Eis vertraut zu werden. Die Instruktion übernahm Tom, unser Bergführer. Daraufhin wurden auch schon die ersten Seile gehängt und wir konnten unsere ersten (oder auch zweiten) Erfahrungen im Eis sammeln.
Unsere Motivation mit gerade mal vier bis sechs Zacken Eiswände zu erklimmen, war sehr gross. War bei der Ankunft noch die Rede, das Mittagessen an der Sonne einzunehmen, dachte niemand mehr daran, als es dann so weit war. Dank der energieintensiven Aktivität hatte auch kaum einer kalt.
Am Nachmittag gab es eine Lektion zum Thema Vorsteigen, die es für die Mutwilligen unter uns auch gleich umzusetzen galt. Ob es sich im Vorstieg um einen Anfänger oder einem Fortgeschrittenen handelt, lässt sich übrigens leicht anhand der Abstände der Eisschrauben erkennen.
Das Wetter spielte den ganzen Tag mit. Wie wir es von unserem Standort aus sehen konnten, schien auf der andern Talseite immer die Sonne. Das Donnern des herabstürzenden Eises, welches zu uns hinüber schallte, teilte uns aber mit, wir befänden uns auf der richtigen Talseite.
Gegen 4 Uhr war der Zeitpunkt gekommen sich vom Eis zu verabschieden. Die ganz Unermüdlichen entledigten sich ihrer letzten Energie an einem umgeknickten Baumstamm. Nach einem kurzen Halt in der kientaler Gastronomie ging es zurück nach Brugg. Ich denke ich kann für alle sprechen, wenn ich hier schreibe, es sei ein erfolgreicher Ausflug ins Eis gewesen.
Ein besonderer Dank geht an Roland Jakob für die Organisation.

Benjamin Boksberger

Fotos




28. Januar 

WW-Tourenbericht vom Donnerstag 
Aemtlerweg, Teil 1

Trotz der unsicheren Prognosen hatten sich 17 Teilnehmer entschlossen, an diesem Tag den Aemtlerweg in Angriff zu nehmen. Der Weg – Natur, Landschaft und Geschichte des Säuliamtes - kann auf einer Länge von 46 km in 3 Etappen erwandert werden, 22 Info-Tafeln stehen entlang des Weges für Informationen zur Verfügung. - Die 1. Etappe war an diesem 28.1.10 geplant, und zwar von Bonstetten zum Türlersee.
Leichter Schneefall erwartete uns beim Abmarsch in Bonstetten, der uns den ganzen Tag begleitete, so dass die Aussicht auf Berg und Tal leider ausfiel und auch die kleinen Seen am Wege nicht sichtbar waren. Trotzdem war es ein Erlebnis, sich im frischen Schnee fortzubewegen und die wohltuende Ruhe und das Knirschen unter den Füssen zu geniessen, eben eine richtige Winterwanderung.
Der Mittagshalt im Müliberg wurde von allen herbei gesehnt, das Beizli war sehr gemütlich, Essen und Bewirtung gut. Nach der Stärkung ging es dann Richtung Hausen am Albis, Ortsteil Türlen. Zuerst noch leicht bergauf, dann hinunter zum Türlersee, der nur in der Mitte noch an einen See erinnerte, die Ränder waren zugefroren. Das Postauto fuhr pünktlich, und wir erreichten ohne Verspätung in Zürich den Zug zurück nach Brugg.

Uschi Lorenzen
 


31. Januar

Skitour auf den Wildspitz

Nach denn ergiebigen Schneefällen der letzten Tage, hat der Tourenleiter Daniel Vonder Mühll die Skitour „Vom Schächental ins Muotathal“ auf den Wildspitz am Rossberg verlegt.
Dass dieser Entscheid absolut richtig war, wurde uns am Ausgangsort beim Bahnhof Sattel-Ägeri im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen geführt. Hier lagen bereits ca. 60 cm Neuschnee.
Dani teilte unsere 20 köpfige Gruppe in 3 kleinere ein. Nach dem LVS-Test stiegen wir gleichmässig die verschneiten Wiesen und Wälder hinauf. Der Wildspitz scheint heute DER Skigipfel zu sein! Von allen Seiten reihen sich die grösseren und kleineren Gruppen in die Spur in Richtung Gipfel ein. Schon nach dem ersten Halt wurde uns klar, dass heute die Plätze im Gipfelrestaurant knapp sein werden. Über Halsegg erreichten wir bald den höchsten Punkt des Kantons Zug. Nun mussten wir nochmals 50 Höhenmeter abfahren, bevor wir den Schlussspurt in Richtung Gipfelkaffee unter die Felle nehmen konnten.
Im überfüllten Restaurant fanden doch alle ein Plätzchen um sich mit einer Suppe oder einem Stück Kuchen zu stärken.
Punkt 13:15 Uhr fuhr die erste Gruppe in den steilen Gipfelhang Richtung Steinerberg. Geniale 70-80 cm Pulverschnee von der leichten, stiebenden Art, forderte uns nur wenig. Ausser geniessen, mussten wir fast gar nichts mehr! Nach 950 Höhenmetern Pulverrausch erreichten wir die Strasse oberhalb von Steinerberg. Nach einem Kaffee oder Bier im Restaurant Hirschen bestiegen wir den Zug nach Arth Goldau. Bereits eine Stunde früher als geplant erreichten alle ihr Zuhause.
Im Namen aller Teilnehmer danke ich Daniel für die kluge Entscheidung, die abwechslungsreiche und wunderschöne Tour, sowie für den „pulvrigen“ Sonntag.

Heinz Frei, Untersiggenthal



 
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