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Tourenberichte JO 2007 PDF Drucken E-Mail

Tourenberichte JO 2007





Tourenbericht Silvester Jaun

 

Vollbepackt mit Ausrüstung, Essen, Champagner und guter Laune startete unsere Hinreise am 30sten in Richtung Osten. Wo liegt den der Jaunpass? Wo versteckt er sich in den Freiburger Alpen? Wer war schon mal dort? Nur der JO-Chef konnte eine positive Antwort geben und erzählte von seiner Rekognoszierung. Wenige Stunden später erreichten wir das das Dörfchen Jaun und trafen dort auf die restlichen unserer Gruppe. Mit 23 Nasen eine grosszügige Gruppe durchsäht mit JOlern, SACler und Gästen. Die Hütte lag im Abläschental schon beinahe im Grünen. Nachdem wir uns gemütlich eingenistet hatten unternahmen wir noch ein kleine Ski oder Snowboardwanderung, welche uns über Schnee und Stein brachte. Der Silvestertag zeigte sich genau von der gleichen Seite. Die Sumpfwanderung krönte sich in einer dreckigen Abfahrt, welche dutzende Male ein Jauchzer von sich liess wenn ein harter Gegenstand zerstörerisch wirkte. Der Neujahrstag verstrich durch Ausschlafen, Tischspiele und Wanderung im angenehmen Nass fast so schnell wie das alte Jahr. Somit verschwand auch noch das letzte Hoffnungsweiss und die verlorene Winterstimmung zeigte sich bald sehr frühlingshaft. Als dann aber gegen den Abend das vom Himmel kommende Nass sich in Schnee verwandelte, erfreute sich das Winterherz. Man kann den diesjährigen Winter leider nicht mehr verspotten, denn es hat im neuen Jahr wieder ein mageres Weiss gegeben.

 

 

TB  2. Januar 2007


Endlich Schnee und zwar Powder bis zu den Knien…..:-)! Nach einem kleinen Tisch-Fühstück stiegen wir in den Neuschneehang, aber Vorsicht: Nicht über 30° „gauit“, denn die Lawinengefahr stieg durch den gefallenen Schnee auf GROSS! Nun dies gab der jauchzenden Freude aber keinen Abbruch. Es folgten noch viele Sprünge (einige mit Bruchlandung), stäubende Carvingkurven, flotte Kurzschwünge, klickende Fotoapparate (still Photographers by Lutz&Co), Stürze in den Tiefschnee (Luki oder Domi, um nur einige zu nennen) und viele lachende und schneegesättigte Gesichter! Jaggi aka Tschäggi fuhr uns anschliessend noch sicher nach Hause in die gute warme Stube zurück.

PS: Jaggi, herzlichen Dank für die tolle Organisation und den vielen Reis…..……ride on!

 Fotos dieser Tour

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Skitourenwoche in Simplon Dorf

Wo ist findet man den Winter dieses Jahr ?? Ist doch logisch, die JO-Brugg weiss wo !! Von Montag bis Samstag, 12. bis 17. Februar, waren wir im gemütlichen Walliser Simplon Dorf in der Gemeindsunterkunft untergebracht. Natürlich, das Haus war so wenig luxuriös, dass wir nicht einmal die Haustüre abschlossen und siehe da: ein misteriöser Einbruch. Da waren doch plötzlich das Ovipulver, feineste Käsli, Schoggidrinks und würzige Würsten aus dem Kühlschrank verschwunden. Eines war klar, die Einbrecher mussten Feinschmecker sein !! Zwei Tage später wurde das Rätsel aufgelöst: die Dorfkids dürfen während der Fasnachtszeit den Hausfrauen die Kochtöpfe vom Herd stehlen und den Inhalt dann gemeinsam auf dem Dorfplatz verspeisen. Bei den „Üsserschwitzer = Aargauer“ wurde dieser Brauch etwas erweitert J . Jedenfalls entschuldigten sich der Hausvermieter, der Gemeindeamman und sowieso alle in Simplon Dorf wussten Bescheid und in jedem Restaurant war das Thema Nr.1.

An den ersten beiden Tage windete es sehr stark und der gefallene Schnee verfrachtete es wahrscheinlich nach Italien. Die Hänge rund um Simplon Dorf schienen bereits sehr frühlingshaft und so schnappten wir uns jeden Morgen den Bus auf die Passhöhe und starteten von dort. Im Vordergrund standen nicht nur die Gipfel, sondern auch diejenigen Hänge zu finden, in denen das höchste Powdergefühl hervorgerufen werden konnte. Am Mittwoch dauerte die Tour auf das Magenhorn 2620m.ü.M. nicht den ganzen Tag und so reichte die Zeit noch aus um bei den Gallerien (überdeckte Passstrasse) gebildeten Eisfällen zu klettern. Wir mussten zwar unter den Scheiben der Gallerie hindurchschlüpfen, standen dafür dann sofort im Eis. Mit einer toprope Route und Eisbouldern erfreuten wir unsere Gemüter.

Für den Donnerstag stand das Böshorn 3268m.ü.M auf dem Programm. Via Sirwoltesee stiegen wir bis etwa 400Hm unterhalb des Gipfels auf, danach das reinste Geröllfeld. Die bösen Steine des Böshorns und die Liebe zum eigenen Brett unter den Füssen brachte mehr als die Hälfte der Gruppe dazu, eine kurze Abfahrt mit gleichem Aufstieg dem Gipfel vorzuziehen. Zu dritt bestiegen wir doch noch das Böshorn. Der Gipfelgrat forderte einige einfache Kletterakte und belohnte uns mit einer wunderbaren Weitsicht. Riesenslalom um die Steine und Gegenaufstieg auf das Schilthorn 2794m.ü.M. Exakt in allerletzten Minute schafften wir es auf diesen Gipfel und dann war die Sonne weg. Danach folgte eine kleine James-Bond-Abfahrt. Zuerst wunderprächtige Powderhänge, dann den Büschli ausweichend, dem kurvigen Bachbett folgend und mit Schuss über den Wanderweg hinunter ins Tal. Am Freitag gings auf das Breithorn 3438m.ü.M. Da der Schnee im letzten Hang extrem verblasen und hart war, teilten wir die Gruppe beim Homattupass wiederum in Gipfelstürmer, Sonnenanbetter und Sofort-Talfahrer mit dem Ziel im warmen Fels zu klettern. Die süd-südwest Hänge ab dem Homattupass liessen sich ganz gut fahren. Die Schneeverhältnisse waren zwar wie im Frühling, doch in Wintern wie diesem sinken die Ansprüche, hehe. Auf den letzten Höhenmetern war es ein echter Challange, auf den feuchten Grasflächen nicht mehr zu beschleunigen als auf dem Pflotschschnee. Ende gut, alles gut. Mit einem heissen Racletteisen vom Dorfkäser füllten wir unsere Magen. Jemand pro Ofen war Chef und musste den eingespannten halben Käselaib zuerst mit ein paar Zwiebelringen und etwas Paprika würzen, dann unter die Heizfläche fahren, bruzzeln lassen, hervorziehen und mit gekonnter Handbewegung das Racelett auf den Teller kratzen. Die feinschmeckenden leicht angebranten Grossmütter werden gerecht verteilt J .
Nebel, Nebel und noch einmal Nebel, aber komischerweise sind die Leute heute in Horden unterwegs. Ah ja klar, es ist ja Samstag und leider unser letzter Tag. Wieder vom Pass geht’s los richtung Tochuhorn 2648m.ü.M. Bei vorerst ungewohnter Kälte kämpfen wir uns durch den Schnee (war noch nie so üppig wie hier). Bald befinden wir uns oberhalb der Nebelgrenze und schwitzen wegen der Sonne. Diejenigen, die das Tochuhorn besteigen wollen, müssen die Skier in den letzten Metern auf den Rucksack schnallen. Die Abfahrt vom Gipfel sieht man nicht einfach so. Ziemlich steil, schmal und felsig. Wenn man genau hinguckt, kann man ein durchgehendes Schneeband erkennen. Oben angekommen, kurzes „Angstbisi“, tief durchatmen und dann mit maximaler Konzentration hinunter. Dess passt schoo.
Leider ist das Lager nun zu Ende. Ich hoffe es hat allen Spass gemacht und ein wenig mehr Schnee nähmen wir dann schon noch…

Bilder der Skitourenwoche

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Tourenbericht Cristallina 24./25.3.07


Am Samstag Morgen machten wir uns auf und fuhren anstatt wie angekündigt auf den Grassen, gen Süden. Im Bedretto Tal in Ossasco (1313 m.ü.M) montierten wir die Schneeschuhe bzw. Felle und marschierten los, was für die einen (Schneeschuhläufer) zum Spaziergang wurde entpuppte sich für andere (Skifahrer) zur schweisstreibenden Rutschpartie. Während auf der Alpennordseite der Pulverschnee verschwenderisch auf den Bergen lag und die Lawinengefahr gross war, fanden wir im Tessin erst mal nur eisige Schneeplatten, karge Hänge und mässige Lawinengefahr. Doch auf der Alp sah der Schnee schon ein bisschen besser aus. Die Sonne schien auf uns nieder und wir erblickten den Schicksalsberg, den Cristallina mit seinen 2912 m.ü.M. Als wir die Hütte auf dem Pass erblickten schalteten wir einen Gang zurück und legten uns auf die faule Haut.
Als wir bei der Hütte (2575 m.ü.M.) ankamen, waren wir natürlich beeindruckt von der schlichten Holzkonstruktion und den modernen, grossen Räumen, in welchen die quadratischen Fenster mit dem Ausblick wie Gemälde an der Wand hingen.
Nach Jassrunden und feinem Abendessen sanken wir in die Betten und schliefen sofort ein, jedoch mussten sich einige mit der Aufgabe beschäftigten, die Schnarcher mit gezielten Kissenschlägen zur Ruhe zu zwingen.
Am nächsten Morgen hatten wir nur noch 400 Höhenmeter zu bewältigen. Das letzte Stück des Aufstiegs gingen wir zu Fuss, der Himmel war noch wolkenverhangen, doch die Sonne drückte bereits durch, doch zuvor sollten sich die Wolken noch kurz verfinstern und wir näherten uns dem Ereignis, weswegen ich den Tourenbericht schreiben muss. Bei der Abfahrt gerieten Lutz und ich in Schwierigkeiten. Wir waren beim Aufstieg nicht sehr aufmerksam gewesen, wir fuhren zu nahe bei der Felswand, es wurde eisig und wir verloren den Halt, wir konnten uns beim Rutschen mit Snowboard und Ski in Steinen verankern, was uns vor dem Sturz ins Ungewisse bewahrte. Lutz schlug mir dann mit den Skischuhen Tritte ins Eis und so konnte ich wieder aufsteigen. Nach diesem Zwischenfall lichtete sich dann auch der Himmel und die restliche Abfahrt wurde ein Vergnügen. Zwei kurze Gegenanstiege und wir konnten die schöne Abfahrt ins Val Piana antreten.

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Ausbildungsweekend 5./6. Mai2007 im Tessin



Das Wetter verschlug uns dieses Mal ins Tessin. Leider sind keine Freaks mit Pink-Grün-Geringelten Leggins aufgetaucht, dafür eine Dame mit gelben Crocs und eine sechsköpfige, felsgeile Meute.

Am Samstag gingen wir inach Calibiso bei Bellizona. Campiert haben wir in Tenero. Trotz des bewölkten Wetters badeten einige im Lago Maggiore.
Der Sonntag war wieder trockener und wir gingen nach Arcegno. Schlussendlich sind sicher alle auf ihre Meter gekommen.

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Zu den Fotos von Mirjam

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Tourenbericht Fontainebleau 17. -20. Mai


Trotz des schlechten Wetters, oder gerade deswegen machten wir uns am Donnerstag um 7Uhr auf die Reise in Richtung Fontainebleau. Die Hoffnung auf ein paar gute Moves am Abend schwand mit jeder weiteren Stunde Autofahrt, denn die Feuchtigkeitsmassen die vom Himmel fielen nahmen je weiter wir fuhren zu.
Kurz vor unserem Ziel erhörte Petrus jedoch unser betteln doch noch. Als es dann endlich ganz aufhörte zu regnen tauchte eine neue Frage auf, die uns wieder bangen liess: „Ob das Stadtbauamt die Blöcke überhaupt schon ausgewintert hat?“ – Weit und breit war kein einziger Felsbrocken auszumachen.
Nach dem Nachtessen, welches wir in der Hoffnung auf trockeneren Fels verfrüht einnahmen machten wir uns nun definitiv auf die Suche nach Fels. Zielstrebig fanden wir den Parkplatz des Gebietes „Cul de chicen“, wo sich auch schon der eine oder andere Boulderer auf dem Heimweg ausmachen liess. Nach einigem zwischen den Blöcken umherirren, entschieden wir uns einfach irgendwo zu klettern, und nicht wie geplant den Mega-Klassiker „Cul de chien“ in angriff zu nehmen. Schnell waren die Kletterfinken an den Füssen und die Crash-Pads unter den Felsen Ausgelegt. Bis zum eindunkeln „rannten“ nun alle von Block zu Block um ihre Felsgier zu stillen. Den Abend liessen wir in einer Bar im nahen Dorf ausklingen.

Am Freitagmorgen war zuerst einmal ein gemütliches Morgenessen angesagt, - schliesslich gehört sich das beim bouldern so. Danach fuhren wir ins Gebiet „Elephant“ wo wir zuerst einmal am falschen Ort nach Blöcken suchten. Beim erneuerten Auffindversuch vom Parkplatz entdeckten wir den „Elefanten“ mit seinen Kumpanen doch noch. Nun teilte sich unsere Gruppe auf. Die einen boulderten den Steinen nach die ihnen gefielen und die anderen absolvierten einen Boulderparcour, was so viel bedeutet wie einen vordefinierten Weg von Boulder's abzuspulen. Trotz des anfänglich eher zweifelhaften Wetters kamen alle ganz schön ins schwitzen, - was sich dann am Nachmittag unter wolkenfreiem Himmel  noch verschlimmerte. Am Abend „genossen“ wir dann das gute Abendessen und die mehr oder weniger guten Duschen des Campingplatzes. Danke einem Problem mit dem Wasser waren nur zwei Douchtemperaturen verfügbar, die man erst noch nicht selbst regeln konnte. Entweder es kam kaltes Wasser, - das kleinere übel, oder siedendheisses.

Am Samstagmorgen genossen wir das „Müsli“ und die Frischen Baguettes, danach rückten wir wieder aus. Diesmal ging’s in den Sektor „bas cuvier“ Trotz Restfeuchtigkeit von der Nacht legten wir sofort Hand auf die Aufleger, krallten uns an Löcher und Leisten und bestiegen so den einen oder anderen Sandsteinblock. Dank der Slackline die wir bei unserem Depot gespannt hatten bekamen auch die Finger ihre hart verdienten Ruhepausen. Beim Nachtessen schmiedeten wir Pläne für den nächsten Tag, an welchem wir geplant hatten doch noch zum „Cul de chien „ zurückzukehren um diese Formation auch noch zu klettern.

Pünktlich am Sonntagmorgen um sieben begann es zu regnen. Mit der Zunahme an Feuchtigkeit schwanden auch die Möglichkeiten unsere Projekte doch noch zu klettern. Nach dem Morgenessen bauten wir unsere Zelte ab und fuhren mit diversen Kaffeestopps zurück in die Schweiz, wo wir Ironischerweise mit bestem Sommerwetter begrüsst wurden.
Eines steht bereits jetzt fest: Das letzte mal waren wir nicht in Bleau, denn jeder hat hier wohl eine Linie entdeckt die er unbedingt noch klettern möchte.

Zu den Fotos von Kusi
Zu den Fotos von Chrigel

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Tourenberich Eulengrat

Samstags den 26.05.2007 um 7.00 Uhr  morgens geht es mit Sonnenschein und einer Gruppe von 9 Leuten los, Richtung Solothurn . Erklärtes Ziel: der Eulengrat.
Wer klettert mit wem, das ist nun die Frage, es werden 2er und eine 3er Seilschaft gebildet. Schnell den Hang hinauf und sich in Klettermontur werfen. Achtung fertig klettern!
Nach einer Weile sind dann alle Seilschaften am Fels.
Der Grat ist wirklich schön und bietet einzelne Seillängen mit verschiedenen Variationen, welche von den einen geklettert wird. Versteht sich  inkl. Griffverbesserung durch Griffausbruch und Steinregen :)
Alle haben ihren Spass auch die jüngsten haben manchmal etwas zum "Beissen" und es geht gemütlich vorwärts. Immerwieder mit einem Schwatz zwischendurch.
Kusi natürlich immer den Bäumen nach, damit auch die Fotos nicht zu kurz kommen. Vielen Dank!
Das Wetter hält noch und ist temperaturmässig angenehm. Fest pusten bitte, damit die heimtückischen Regenwolken nicht näher ziehen.
So, weiter im Takt, Seillänge für Seillänge bis alle oben ankommen und noch 5, 10min verweilen.
Raus aus den Finken, rein in die Schuhe und der Abstieg wird in Angriff genommen...
Wie wäre jetzt das mit dem Bike? DAS wäre doch noch EINE Abfahrt! Träumen einige, stillschweigend versteht sich, vor sich hin :) Vermutlich sehr abenteuerlich und kaum zu bremsen!
Wieder unten bei unseren deponierten Sachen, heisst es zusammenpacken und zu den Autos laufen um die nächste Beiz aufzusuchen.
So geht der Tag bei einem Schluck Citro, Cola, Rivella, Café, auch langsam der Heimfahrt entgegen.
Am frühen Abend wieder zurück, verabschieden wir uns und kehren hoffentlich alle zufrieden nach Hause zurück. Bis zum nächsten Mal.

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Tourenwoche Cabanne d’Orny 2007

Zu zweit sind wir am Sonntag morgen um 8 Uhr in Brugg Losgefahren. Nach dem wir 5 mal umgestiegen waren kamen wir in Champex an, wo wir die Lagerteilnehmer der Sektionen Baselland und Angenstein traffen.
Wir fuhren alle zusammen mit der Sesselbahn bis zur Bergstation
La Breya. Von dort aus begannen wir den Aufstieg in die Hütte. Da wir alle grosse Rucksäcke trugen kamen wir schnell ins schwitzen.
Es waren noch nicht einmal alle in der Hütte angekommen ging eine Gruppe in den Klettergarten und eine andere Gruppe nahm ein Bad im kalten Bergsee.
Nach dem Nachtessen machten wir eine kurze Vorstellungsrunde teilten wir uns in 2 Gruppen ein. Die einte machte am nächsten Tag eine Hochtour, die andere ging Klettern. Danach gingen wir nach drinnen, wo wir noch  eine zeit lang in der Stube sassen.

Am Montag ging es für die Gruppe, die auf die Hochtour ging um 5 Uhr los, während die Klettergruppe noch etwas schlafen konnte. Die Hochtourengruppe stieg zu erst über den Glacier d’Orny und den Glacier du Trient an den Fuss des Aig. du Tours. Von dort aus stiegen wir über einen Grat auf den Gipfel des Aig. du Tours (3540).
Wir stiegen wieder ab und  gelangten über den Glacier du Trient an den Fuss des Tête Blanche. Wir durchstiegen die Firnwand und kamen gegen 12.00 Auf dem Gipfel (3421) an.
Danach sind wir zur Abseilstelle gegangen und haben uns Abgeseilt und sind über den Gletscher zurück zur Cabanne d Orny gegangen.

Am Dienstag war es nicht mehr so schönes Wetter. Um 10 Uhr gingen wir los um auf dem Gletscher noch ein bisschen Eisausbildung zu machen. Als es am Mittag danach aussah dass das Wetter besser würde, beschlossen die Leiter, dass eine Gruppe in den Klettergarten geht die andern machten eine Klettertour. Im Klettergarten haben wir gelernt wie man mit „Friends“ und „Keilen“ umgeht. Jedoch wurde das Wetter wieder schlechter und beide Gruppen mussten ihre Aktivitäten abbrechen.

Am Mittwoch wurde von den Leitern beschlossen, dass das Lager abgebrochen wird, da in der folgenden Nacht Unwetter und ca. 60 cm Schnee vorausgesagt wurden. Also waren alle um 9.45 Uhr abmraschbereit und wir Wanderten zur Bergstation der Sesselbahn.

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Ausbildungsweekend Bannalp


Nach kurzer Materialdeponie in der voll beheizten Privathütte vom SAC Lägern einige Skiminuten von der Bergstation der Luftseilbahn purzzelten die einen den ersten „Hang“ hinunter, während die anderen bereits einige schöne Schwünge vollbrachten.
Der winddurchzächte Aufstieg im Schattenhang Richtung Laucherenstock liess uns schon jetzt erahnen, wie hammermässig die Abfahrt werden wird. Am Ziel sonnten sich die ersten am warmen Felsen. Doch schon bald verschwand die Sonne und wir stürzten uns in die Powderhänge. Der Schnee war einfach traumhaft. Zurück bei der Hütte übten wir die Neulinge im Barryföxlen. Auch eine Sondierübung durfte natürlich nicht fehlen.
In der warmen Hütte konnten wir uns anschliessend verpflegen. Walliser und seine Gehilfen bereiteten Älplermagaronen mit und ohne Zwiebeln, mit und ohne Käse, mit und ohne Fleisch, mit und ohne Rahm zu. Alle Varianten wurden aufgetischt.
Nach einem hyper nervösen Ligretto gingen dann die letzten schlafen.
Am Morgen waren die Temperaturen wiederum sehr tief. Als Einstieg in den Winter eher happig. Wir stiegen auf zum Chaiserstuhl. Dieser Gipfel sieht ja aus wie ein Volleyballfeld… Alle haben’s geschafft. Nach dem Gipfelfoto gönnten wir uns mit grösster Freude wieder die feinen Powderhänge. Christine Schmid und Cedric Würsten, unsere beiden Greenhörner, meisterten es grandios und hatten auch Spass am Pülverchen.
Vor der Talabfahrt mussten wir leider den Staubweddel und das WC-Bürstelchen schwingen um die Hütte wieder auf Vordermann zu bringen.
Nicht alle wagten sich durch die Bäume zur Talabfahrt und bevorzugten die Luftseilbahn. Dies vielleicht auch zurecht, denn wir mussten unterwegs umkehren wegen schwierigem Terrain. Eigentlich wollten wir Pioniere sein und neue Wege entdecken, doch das Unterfangen missglückte. Trotzdem erreichten alle das Tal heil und wir machten uns mit einer geringen Verspätung auf den Weg nach Brugg.

Zu den Fotos von Kusi

Zu den Fotos von Rafael

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