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Mehrseillänge

Diese Tour beginnt weder am Bahnhof, noch beim Zu- oder Einstieg, sondern beim Abseilen in der 'Globi', bei strömendem Regen, Nebel und einem Seil, das keine Anstalten machte, den Gipfel zu verlassen. In diesem Moment beschlossen wir, dass das Schmalstöckli nicht für unsere nächste FaBe-Tour geeignet ist. So musste wohl oder übel (eher wohl ;o)) noch einmal gereckt werden. Das Ziel war schnell gefunden: 'Toni Zimmerman-Weg' in Erstfeld.
Um 5.45 Uhr klingelte mein 'Papi-Wecker'. Zuerst freute ich mich auf die Mehrseillänge, aber so früh?! Nach einem kurzen Frühstück fuhren wir nach Brugg. Zu dritt (zzgl. Chauffeurin) warteten wir am Bahnhof. Dort erfuhren wir, dass Kristina und Natalie aufgrund Krankheit nicht teilnehmen können. Knapp, aber rechtzeitig, traf die vierte Person ein, die sich auf das Killer-MSL-Abenteuer einliess (na ja, das Billett war ja schon gelöst).
Durch die kompetente Leitung und dem genauen Studium des Fahrplans gelang die Truppe nach Flüelen. Dort nahmen wir den Bus und erhielten bemerkenswerte pausenlose Einführung in die Welt der Dampflokomotiven und Krokodile. In Erstfeld angekommen ging es zuerst in die Bäckerei (zuhören macht so hungrig). Danach wurde der Einstieg nach einem 10-minütigen Marsch auf Anhieb gefunden. Wir entschieden uns parallel zu klettern. Die Killer-Jungs kletterten den 'Toni-Zimmermann-Weg' und die 1.93 und die 1.68 die Route Abendrot. Nach je 6 Seillängen war der Kletterspass viel zu früh zu Ende.
Mit einem Feuerstein entfachten Feuer wurde der Vegi-Cervelat mehr verkohlt als gebraten. Nach Beurteilung der Sackmessergrösse musste Zweck Kompensation ein Baum gefällt werden. Nun war die 1.93 Welt wieder in Ordnung.
Zurück zum Klettern, was waren die Highlights?
- Nichts ;o) da es für mich ein Highlight ist, wenn es schwierig ist. Es war viel zu einfach (NILS). Aber die 4. Seillänge über den Grat, war sehr spannend.
- Alles (LARS)
- Der Standbau (4. Stand) bei 1.68 ging viel zu lange (P:) (RETO).
- Dass wir den Einstig auf Anhieb gefunden haben und natürlich der Fels (super griffiger Gneis) (Cinzia).
Nun wünschen wir Natalie gute Besserung und freuen uns auf die nächste FaBe Tour. Der Bericht ist gemeinsam auf der Rückreise im Zug entstanden.
Mitwirkende Tourenbericht: Cinzia, Lars, Nils und Reto