Geschichte

Im folgenden eine Zusammenfassung der Geschichte des SAC Brugg mit einem Fokus auf die Organisation des Vereins und der Kommunikation von Vorstand, Tourenleitenden und Mitgliedern.

1900 Gründung des SAC Lägern in Baden. Die Brugger Mitglieder fahren mit der Eisenbahn nach Baden, um an den Versammlungen im Clublokal teilnehmen zu können.

1922 Gründung des SAC Brugg. Mit ein Grund für die Abspaltung vom SAC Lägern waren die schlechten Zugsverbindungen von Baden nach Brugg nach den Versammlungen. Die Mitglieder treffen sich nun zu ihren regelmässigen Versammlungen in einem Clublokal in Brugg. Aus dieser Gründerzeit stammt vermutlich der Brauch, an den Versammlungen die Teilnehmerlisten für die nächsten Touren über die Tische zirkulieren zu lassen, so dass sich die Mitglieder für die Teilnahme einschreiben können. Dieser Brauch wird bis heute weiter geführt an den Monatsversammlungen.

1926 Einweihung der Gelmerhütte am 1. August mit 30 Schlafplätzen. 1937 erhält die Gelmerhütte, als vermutlich eine der ersten SAC Hütten, ein Kleinwasserkraftwerk und elektrisches Licht. 1960 nach einer ersten Erweiterung der Hütte und des Kraftwerks reicht die Leistung von 7.5 kW Wechselstrom aus für die vollständige Energieversorgung der Hütte inklusive elektrischem Küchenherd und Beheizung der Hütte. 1987 nach der zweiten Erweiterung ist die Gelmerhütte wiederum eine der ersten SAC Hütten mit Duschen für die Gäste.

1935 Gründung SFAC Brugg von 20 bergbegeisterten Frauen.

1935 Gründung der JO Brugg.

1967 Der Vorstand verschickt das erste Mitteilungsblatt.

1970 Die Publikation „Club Nachrichten“ erscheint erstmals.

1980 Fusion SAC Brugg mit dem SFAC Brugg.

1987 Werktagswanderungen werden eingeführt, jeweils am Donnerstag.

1990 Eröffnung der Kletterwand Dägerli, eine der ersten in der Nordwestschweiz.

1995 Das „Götti“-Prinzip wird abgeschafft. Gäste brauchten bisher ein Mitglied, das sich als Götti zur Verfügung stellte. Der Götti betreute den Gast auf den ersten Sektionstouren. Wenn sich der Gast bewährte, wurde er vom Götti an der Monatsversammlung zur Aufnahme in den Verein empfohlen und von den anwesenden Mitgliedern durch Mehrheitsbeschluss in den Verein aufgenommen. Nach der Abschaffung des "Götti"-Prinzips behält die Monatsversammlung vorläufig das Recht, Neumitglieder durch Abstimmung aufzunehmen.

1997 75 Jahre SAC Brugg: Die Clubmitglieder besteigen am Jubiläumssonntag 75 Gipfel.

1997 Der erste Internet Auftritt www.sac-brugg.ch geht online. Immer mehr Tourenleiter/innen erfassen ihre Tourenausschreibungen in einem Word Dokument und senden diese per E-Mail an den Tourenchef, der sie in alpinen Belangen überprüft und per E-Mail weiterleitet an den Redaktor der "Club Nachrichten". Dieser nimmt sich der Rechtschreibung und des Schreibstils an und leitet die Ausschreibungen per E-Mail an den Webmaster weiter für die Aufbereitung für die Website. Die Mitglieder senden ihre Anmeldungen für eine Tour zunehmend per E-Mail an die Tourenleitenden, welche die Anmeldung auch per E-Mail bestätigen.

1998 Der Vorstand erhält die Kompetenz Neumitglieder aufzunehmen. Die Monatsversammlung hat zwar immer noch eine Traktandenliste, aber es werden keine weitreichenden Entscheide mehr gefällt. Am meisten Raum nimmt das Traktandum Tourenrückschau ein, in welchem Teilnehmer von den im letzten Monat stattgefundenen Touren berichten. Die Monatsversammlung behält das Recht, das Tourenprogramm im November für das folgende Jahr mit absolutem Mehr zu genehmigen.

2001 75 Jahre Gelmerhütte: Am Jubiläumswochenende 4./5. August führt eine Sterntour die Clubmitglieder auf verschiedenen Wegen zur Feier auf die Gelmerhütte.

2013 Einführung eines Tourenverwaltungssystems mit Eingabe, Freigabe, Redaktion und Anmeldung für die Touren über die Website. Die Tourenausschreibungen für die Clubnachrichten werden aus dem Tourenverwaltungssystem bezogen.