Ab Brugg fanden sich alle 10 WanderInnen ein. Die SBB brachte uns nach Olten, von dort gings mit dem Postauto bis Trimbach – Rankbrünneli. Der gemütliche Einstieg führte uns ins Restaurant Jfenthal, zum Startkaffee.
Bergauf wanderten wir am Geschichtsträchtigen General Wille Haus, Schiessplatz Spittelberg und weiteren Zeitzeugen aus dem ersten Weltkrieg vorbei. Über die Challhöchi erreichten wir die Bölchenflue/ Belchenflue (1099m). Leider verdeckten die Wolken die Sicht auf die hohen Berge. Wir genossen die Rundsicht bei leichter Biese trotz allem.
Nach dem gemütlichen Picknick folgte der steile Abstieg. In der Bergwirtschaft Dürstel genossen Einige das Jungfrau-Bier, es entstand eine anregende Gesprächsrunde übers Weltgeschehen!
Der letzte Teil unserer Wanderung führte uns nach Langenbruck. Wir stiegen ins Postauto welches uns nach Balsthal fuhr, an ein Nickerchen war nicht zu denken !!! umsteigen war angesagt: Oensingen-Olten-Brugg.
Liebe Erika herzlichen Dank für die interessante Wanderung.
Margrit Marthaler
Tourenbericht Rundtour Grand Muveran 1. Teil
Sechs SAC-Indianer haben sich entschlossen, die wunderschöne Tour rund um den Muveran vom Sonntag, 6. September, bis Dienstag, 8. September 2026, unter die Füsse zu nehmen.
Pünktlich trafen wir uns in Brugg auf Gleis 4, bereit für die Fahrt Richtung Olten – Bern. Doch leider bemerkte Heinz Frei im Zug schnell, dass die SBB uns nicht rechtzeitig zum Startpunkt der Wanderung nach Ovronnaz bringen würde. Die Verspätungen im Zugverkehr boten uns jedoch die Gelegenheit, in aller Ruhe einen Kaffee im Restaurant «Tibits» am Bahnhof Bern zu geniessen.
Mit etwa zwei Stunden Verzögerung erreichten wir schließlich Ovronnaz. Heidi Wagner, Rita Nussbaumer und Reinhard Zimmermann starteten direkt von der Bussation. Heinz Frei, Remo Bauman und Andy Huggenberger fuhren noch ein Stück mit der Sesselbahn hoch nach «Jorasse» auf 1946 Metern und gingen von dort weiter über den «Col du Fenestral» zur gleichnamigen Hütte, der «Cabanne du Fenestral» auf 2435 Metern, unserem ersten Tagesziel. Nach ungefähr zweieinhalb Stunden erreichten wir die Hütte, wo wir abends und am nächsten Morgen majestätische Steinböcke aus nächster Nähe beobachten konnten.
Am zweiten Tag brachen alle nach einem vorzüglichen Frühstück munter zur «Cabanne de la Tourche » auf. Zunächst setzte leichter Regen ein, doch bald wärmte die Sonne und der Himmel klarte auf. In der Region begegneten wir immer wieder Zeugen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs sowie beeindruckenden Gesteinsformationen. Nach etwa viereinhalb Stunden erreichten wir den höchsten Punkt des Tages, den «Dent de Morcles» auf 2969 Metern – ein abwechslungsreicher und spannender Tag. Am Abend wollten alle den grandiosen Sonnenuntergang von der Hütte aus mit ihren Handys festhalten. Die Hütte, die neben uns eine Schulklasse beherbergte, war gut belegt. Die Zimmer waren neu, jedoch sehr klein, mit wenig Platz für die Rucksäcke. Im Waschraum gab es nur einen Wasserhahn für alle Gäste. Erwähnenswert ist, dass es sich um eine private Hütte handelte. Alles in allem war die Übernachtung dennoch sehr lohnenswert, nicht zuletzt wegen der grandiosen Aussicht auf das Rhône-Delta und den Genfersee.
Der dritte Tag begann mit starkem Wind, teilweise fast stürmisch. Um 08:00 Uhr brachen wir wie gewohnt auf, diesmal in Richtung Pont de Nant. Die Tour im Schwierigkeitsgrad T3 dauerte etwa fünf Stunden und markierte den Endpunkt des ersten Teils unserer Wanderung rund um den «Grand Muveran». Ich hoffe, einige konnten sich davon inspirieren lassen und sind beim anspruchsvollen zweiten Teil im Jahr 2027 dabei.
Ergänzender Tourenbericht vom 8.9. von zwei Mitgliedern, welche eine Variante über den Grat gewählt haben:
Es windet stark und es ist noch unsicher, ob der Wind stärker wird. Wir sind zuversichtlich und nehmen zu zweit (Heidi W. und Remo) den steilen Anstieg von der Cabane de la Tourche zum Col des Perris Blancs in Angriff.
Der Pfad zieht sich zuerst über sanfte Matten, doch bald wird das Gelände steiler, kantiger. Die Flanken unterhalb der Perris Blancs sind typisch für diese Region: grasig und schroff. Der gut sichtbare Weg gibt Sicherheit. Der recht starke Wind hält an und wirkt wild. Wie es oben wohl sein wird? Der Aufstieg endet über eine lange, kiesige, steile Rampe.
Unmittelbar vor dem Col des Perris Blancs nehmen wir den Weg nach links. Er ist nur durch vereinzelte rote Punkte markiert. Nun sind wir auf dem Gratweg zur Pointe de Pré Fleuri. Der Weg ist gut aber er erfordert viel Konzentration, denn die Hänge linkerhand sind steil abfallend und ein Misstritt wäre verheerend. Wir beenden unsere angeregten Gespräche und konzentrieren uns einzig auf unsere Schritte und den Moment. Wir werden beschenkt und treffen zwei ca. einjährige Steinböcklein an, die ohne scheu nahe bei uns sind. Eine Herde können wir weit und breit nicht erkennen. Auf dem Weg kommen wir an mehreren, natürlich verlassenen Militärunterkünften vorbei. Eine ist sogar offen und hat Platz für sicher 50 Soldaten. Die grossen Pritschen wirken intakt. Was die da oben wohl den ganzen Tag gemacht hätten?
Einige Stellen sind mit Ketten gesichert und ab und zu ist ein wenig kraxeln notwendig. Der Ausblick ist fantastisch. Wir realisieren spät, dass der Wind schon längstens eingeschlafen ist und wir prächtigstes, sonniges Wetter geniessen dürfen.
Von der Pointe de Pré Fleuri führt der Weg über Geröll und steilere Passagen hinunter zum Col des Pauvres. Der Übergang ist weniger ausgesetzt, aber immer noch alpin. Der Col selbst wirkt wie ein stiller Knotenpunkt – ein Ort, an dem Wege zusammenlaufen und sich wieder trennen. Hier beginnt der Wandel der Tour: Die Schroffheit der oberen Region weicht langsam der Sanftheit des Vallon de Nant. Der Abstieg ist ein Ausatmen. Unsere Gespräche haben wir längst wieder aufgenommen – ein untrügliches Zeichen, dass die doch vorhandene Anspannung weg ist und wir einfach geniessen können.
Das Vallon de Nant ist sehr still und wir sind nur wenigen Personen begegnet. Der Weg führt über Wiesen, vorbei an alten Steinhütten und wir rasten für eine Stärkung.
Am Ende des Weges steht die Auberge de Nant, wo Heinz auf uns wartet.
Ich danke Heidi für die umsichtige, kompetente Führung über den heiklen Grat. Ich habe mich perfekt aufgehoben gefühlt.
Remo Baumann
Acht SAC-ler(innen) starten die Wanderung bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen von Chilcherberge oberhalb von Silenen. Schon die luftige Fahrt ist spektakulär, wir fahren mit einer Kistenseilbahn, die uns sanft in die Höhe bringt. Während der Fahrt geniessen wir das Panorama oder bewältigen mit Witzen das «flaue Gefühl». Bei der Bergstation angekommen gibt’s einen Startkaffee und wir füllen die Trinkflaschen auf. Nachdem viele Gebresten besprochen sind, vereinbaren wir uns auf das Schöne zu fokussieren.
Nun führt uns Markus in ruhigem und stetem Schritt 1250Hm hinauf. Der Pfad führt durch grüne und üppige Alpwiesen und Wald oder schlängelt sich an Bergflanken, bis zum Hexensteig sogar im Schatten. Alle sind ruhig und es fühlt sich wie «meditatives Wandern» an. Wir bestaunen immer wieder die grossartige Natur. Nach etwa 2 ½ Stunden Aufstieg öffnet sich vor uns der Blick auf den zauberhaften Seewlisee. Das türkisblau schimmernde Wasser liegt eingebettet zwischen den Bergen und reflektiert die Sonne und das Schwarz Stöckli auf bezaubernde Weise. Die Klänge zweier Alphornspieler runden die Idylle ab. Nach kurzer Pause machen wir uns auf den Weg zum Seewligrat. Der Aufstieg ist nochmals steil, besonnt und erfordert etwas Kraft. Wind erfrischt uns, den Markus kurz zuvor bestellt hat. Die Aussicht auf dem Weg hinauf ist jede Mühe wert. Oben angekommen, werden wir mit einem atemberaubenden Panorama belohnt. Der Seewligrat bietet einen grandiosen Ausblick auf die umliegende Bergwelt und den glitzernden Seewlisee. Wir geniessen die Mittagsrast, füllen an der Quellfassung unsere Flaschen wieder auf und freuen uns am Sein. Der nächste Abschnitt der Tour führt uns vom Seewligrat weiter zur Sittlisalp. Der Weg ist abwechslungsreich und schlängelt sich durch schroffes Gelände und sanfte Almwiesen. Rot-Weisse Markierungen leuchten im Überfluss. Unterwegs begegnen wir einem sehr fetten Mungg und einige Kühe grasen friedlich. Die Mundwerke laufen auch wieder aktiv. Nach einem langen und eindrucksvollen Tag voller Eindrücke und Erlebnisse erreichen wir die Sittlisalp auf der Alpkäse verkauft und von vielen gekauft wird. Die letzte halbe Stunde nach Vorder Boden ist «Fleissarbeit». Aber das Bähnli runter ist wiederum spektakulär -Schwindelfreiheit beim Bähnlifahren ;-). Fast senkrecht gondeln wir 600 Hm nitzi. Unterschächen liegt ca. 25 Minuten per pedes entfernt und das Postauto fährt uns zuverlässig. nach Altdorf.
Diese Wanderung ist ein echtes Erlebnis. Die Kombination aus herausragenden Ausblicken, wunderschöner Natur und der Ruhe der Berge hat mich sehr beeindruckt. Ich kann diese Tour wärmstens empfehlen.
Herzlichen Dank an Markus für die umsichtige Leitung, die wieder einmal super Idee und der Gruppe für das tolle Miteinander. Es war ein grossartiger Tag.
Heidi Baumann
Donnerstag
Nach unterschiedlichem Chaos bei der Anreise, zu früh am Bahnhof, Türstörung und vermisstem Bergführer, erreichten wir Zinal eine Stunde später als geplant. Tom fanden wir auch dort, er hat für Sonntag noch ein Bike-Projekt in Zinal geplant. Die Fragezeichen waren uns anzusehen, schliesslich planen wir am Samstag ja in Zermatt wieder ins Tal zu kommen.
Ein langer Zustieg an einem heissen Tag führte uns zur Cabane de Mountet, noch rechtzeitig um den kalten Brunnen für die Erfrischung von Körper und Kleidung zu nutzen.
Ein hervorragendes Vegi-Nachtessen stärkte uns alle für die Tour auf den Besso am Freitag - mit einer Ausnahme, welche die gebratenen Auberginen aussortiert haben musste.
Freitag
Um fünf Uhr starteten wir auf dem Hüttenweg in Richtung Zinal, bevor wir in die Geröllhalde des ehemaligen Glacier du Besso querten. Einige hundert Höhenmeter später deponierten wir unsere Stöcke und folgten dem Grat in meist gutem Fels zum Gipfel des Besso. Bei schönstem Wetter und ohne Wind genossen wir die ausgiebige Pause, konnten Bilder und Selfies schiessen, und uns über vergangene oder noch geplante Touren auf die umliegenden 4000er-Gipfel unterhalten.
Da am Samstag noch das Zinalrothorn ansteht, nahmen wir den deutlich kürzeren Abstieg über den 'Damenweg' statt noch die vermutlich durchaus lohnende Überschreitung zum Blanc de Moming mitzunehmen.
Zurück auf der Hütte begrüssten uns kalte Getränke, Rösti, Bialetti-Kaffe und der erfrischende Brunnen.
Samstag
Früh, um 3 in der Nacht, standen wir auf und konnten erst den Sternenhimmel bewundern. Punkt 4 Uhr liefen wir im Schein der Stirnlampen meditativ, manche würden auch sagen schlafwandelnd, erst über Geröll später über den Gletscher zur l'Épaule de Rothorn. Noch wie geplant traversierten wir den Firngrat bevor wir die Steigeisen für längere Zeit verstauen konnten. Es folgt eine schöne und lange Gratkletterei in bestem Fels. Immer schön dem Grat folgend, konnten wir die DAV Seilschaft beobachten, wie sie planlos in der Flanke herumirrten. Im Gegensatz zur Tour vom Besso verfolgte uns heute ein Windchill von gefühlt -30 Grad und die DAV-Seilschaft machte unsere Überschreitung zur Geduldsprobe. Zwei unserer drei Seilschaften erlitten beinahe Erfrierungs-Standschäden. Als wir beim "le rasoir" endlich dran waren (die DAVler waren hoffnungslos überfordert), waren wir so steif, dass Klettern kaum noch möglich war. Im weiteren Verlauf hatte ein Ostschweizer Bergführer noch seine Meinung zu uns, die er sich aber nur unseren Frauen gegenüber zu äussern getraute.
Auf dem Gipfel blies uns weiterhin der kalte Wind um die Ohren und die Aussicht blieb bescheiden bis inexistent, entsprechend kurz war unser Aufenthalt. Im Abstieg wurden wir von den DAV Spezialisten noch mit Steinschlag attackiert weil sie abseilten wo es nichts abzuseilen gab und der Fels auf der Zermatter Seite bedeutend weniger fest ist. Um vier Uhr erreichten wir letzlich aber doch unbeschadet die Rothornhütte, wo wir Patrick und Hündin Ela begrüssen konnten und Tom und Stefan verabschiedeten.
Janine, Rolf und Ingo übernachteten noch auf der Rothornhütte um den langen Abstieg nach Zermatt aufzuteilen. Der erste Schock den Tisch mit den DAVlern teilen zu müssen war schnell behoben: das freundliche Hüttenteam platzierte die zwei kurzerhand für uns um.
Sonntag
Wir genossen gemütlich das späte Frühstück um sieben Uhr, packten in aller Ruhe unsere Rucksäcke wieder, und begannen den Abstieg zum Berghaus Trift. Andrea, Patrick und Ela nahmen uns zu Kaffee und Kuchen wieder in Empfang.
Weitere 400 Hm näher an Zermatt folgte die nächste ausgedehnte Pause im Edelweiss, mangels Panaché mit Johannisberger. Zum Abschluss im Gewusel von Zermatt: Pizza!
Herzlichen Dank an Janine und Tom für die Leitung und Organisation dieser tollen Tour!
Tourenbericht: Ingo + Andrea mit Inputs der restlichen Teilnehmer
Fotos: alle Teilnehmer
1. Tag, Curaglia – Camona da Medels
Unsere sechsköpfige Gruppe startete morgens gut gelaunt im beschaulichen Bergdorf Curaglia. Die Rucksäcke waren gepackt, die Wanderschuhe geschnürt und das Wetter hätte nicht besser sein können: strahlend blauer Himmel und perfekte Fernsicht. Zu Beginn folgten wir der gemütlichen Forststraße hinein in das idyllische Val Plattas.
Als sich das Tal öffnete, erreichten wir die weite Schwemmebene der Alp Sura auf knapp 2000 Metern über Meer.
Nun änderte sich der Charakter der Wanderung. Der Pfad wurde schmaler, steiler und alpiner. In engen Serpentinen wanden wir uns durch zunehmend felsiges und gerölliges Gelände hinauf.
Nach knapp 3,5 Stunden reiner Marschzeit und rund 1200 bewältigten Höhenmetern erreichten wir schliesslich die Medelserhütte, die prominent in der Fuorcla da Lavaz thront.
Stephan
2. Tag, Camona da Medels - Camona da Terri
Unser Tag beginnt an der spektakulär auf der Fuorcla da Lavaz gelegenen Medelserhütte. Direkt von der Hütte führt uns der alpine Pfad zunächst mässig steil hinab ins Val Lavaz, danach steiler werdend hinauf vorbei am schwindenden Lavaz-Gletscher zur Fuorcla Sura da Lavaz zwischen Piz Medel und Piz Valdraus. Auf der Fuorcla geniessen wir die Sicht ins Bleniotal und zur Greina-Hochebene. Weiter geht’s zunächst über Blockschutt steil hinab zum Greinapass. Kurz vor dem Pass erblicken wir das Felsentor ein monumentaler, natürlicher Steinbogen. Wir steigen kurz zum Felsentor hinauf. Der Anreiz packt Urs F. und Stephan und sie klettern wagemutig über den Steinbogen. Danach überschreiten wir den Greinapass und durchqueren die wildromantische Greina-Hochebe. Am Muot la Greina vorbei, erreichen wir unser Ziel, die Terrihütte.
Fritz
3. Tag, Camona da Terri – Piz Terri – Capanna Motterascio
Wie an der Hüttenbezeichnung zu sehen wechseln wir heute vom romanisch sprachigen Graubünden ins italienisch sprachige Tessin. Dazwischen soll uns der Weg jedoch über unseren Tourenhöhepunkt den Piz Terri führen. Der Weg über die Hängebrücke, nahe der Terrihütte und weiter durch die Plaun la Greina von der Ebene ins steile Gelände des Val Canal. Das plötzliche Ende des steilen Aufstiegs endet beim Laghet la Greina. Nach kurzer Rast wieder flach beginnend dem See entlang bevor es endgültig steil wird. Zuerst zum Pass, anschliessend durch die nördliche, später durch die südliche Flanke des Piz Terri Grates. Gipfel erreicht und die Aussicht in alle vier Himmelsrichtungen geniessend eine gemütliche Rast. Vom strengen Aufstieg erholt geht’s konzentriert auf den langen Abstieg zur Capanna Motterascio.
Christoph
4. Tag, Capanna Motterascio – Olivone
Heute ist fast nur Abstieg angesagt. In mehreren Steilstufen hinunter an den Lago Luzzone und diesem entlang bis zur Staumauer. Die motivierte Truppe ist bereit und so geht’s geht’s nochmals 200m aufwärts über den Passo Muazz. Mit gut geschnürten Schuhen folgt nun der endgültige Abstieg nach Olivone. Die Übernachtungen und gutes Essen der aufgestellten Hüttenangestellten in Erinnerung machen wir uns auf die Heimreise mit dem ÖV zurück in den Aargau.
Christoph
Vertrauen in unsere Meteorologen? Das hat sich diesmal gelohnt! Regen in Brugg, düstere Wolkenschwaden beim Ausstieg aus der Turrenbahn. Niemand wehrte sich gegen einen Startkaffee. Hier, im Restaurant knurrte der Wirt hinter seinem Laptop, der Regen sei vorüber, es komme gut.
Feucht und grau war’s noch immer, wie wir losgingen: Bizarre Wolken jagten sich und sorgten für spektakuläre Landschaftsbilder. Auf dem Weg zur Alp Breitenfeld war allen klar, dass am Abend wieder mal Schuheputzen angesagt sein würde. Auf dem Schönbüel hellte es auf, und die überzuckerte Wetterhorngruppe grüsste von der anderen Talseite. Dann, bei der Kantonsgrenze «Gibel», setzte sich das schöne Wetter durch.
Weiter ging’s im gemütlichen Schritt auf schmalem Pfad den steilen Hängen entlang. Unter uns glänzte smaragdgrün der Brienzersee, tummelte sich eine grosse Herde Gämsen und auf Augenhöhe präsentierte sich die Pracht des Berner Oberlandes. Diese Idylle betraf nur den Grossteil unserer Gruppe, der andere Teil leistete sportlichen Effort:
Da hatte sich heimlich ein Handy aus der Tasche seiner Herrin entfernt. Sinnvollerweise war es auf «Flugmodus» gestellt. Der Suchtrupp - insbesondere die Handy-Herrin - vollbrachte Bergläufe, Trailrunning und Eilmärsche. Bei der Mittagsrast an der Kante des Arnihaaggen waren alle Teilnehmer und Mobiltelefone wieder vereint.
Nun folgte der steile Abstieg, gut mit Ketten gesichert, zum Eisseesattel. Als Fleissleistung folgte nun auf breiteren Wegen der Schlussaufstieg zum Rothorn. Hier ist nicht nur der höchste Punkt des Kanton Luzern, auch die Kantone Bern und Obwalden treffen sich. Im modernen Gipfelrestaurant wurde das Finden des Handys begossen. Mit der Seilbahn Richtung Sörenberg begann die Heimreise. Alle hatten das Gefühl eine prächtige Bergwanderung erlebt zu haben und einige die Erkenntnis, dass Mobiltelefone auf Bergtouren nicht im Flugmodus sein sollten.
Markus Schuler, Tourenleiter
Eigentlich wäre das Doldenhorn unser Ziel gewesen. Wegen schlechtem Wetter und schwierigem Gletscherzustand – laut Hüttenwart kaum passierbar – musste aber ein Plan B her. Rolf schlug den Eulengrat oder eine Mehrseillängenroute in Grandval vor. Da ausser ihm noch niemand dort geklettert war, war die Entscheidung schnell gefallen.
Mit dabei waren Rolf als Leiter, Milena, Andrea, Manuel, Cyril und Philipp, der spontan noch dazustiess. Um 11 Uhr trafen wir uns in Brugg und fuhren nach Grandval. Die letzten 100 Meter bis zum Parkplatz verlangten Rolfs Bus noch etwas ab, danach war der Zustieg mit rund zehn Minuten umso komfortabler.
Geklettert wurde auf schönem Jurakalk. Der grösste Teil der Route bewegte sich im 4. bis unteren 5. Schwierigkeitsgrad, dazu kam eine Seillänge um 5c. Typisch waren viele kleine Löcher im Fels – praktisch für Hände und Füsse, wobei letztere in den engen Kletterfinken teilweise ziemlich eingeklemmt wurden.
Die Schlüsselstelle bestand aus einer steilen Platte mit gut zwei Metern erstaunlich wenig Angebot an Griffen und Tritten. Mit etwas Technik, etwas Murks und vereinzelt einem kurzen Zug an der Expressschlinge kamen aber alle hoch. Nicht immer lehrbuchmässig, aber oben ist oben.
Oben genossen wir die Aussicht über den Berner Jura und machten uns anschliessend wieder auf den Rückweg.
Auf der Heimfahrt stellten wir dann noch fest, dass in Brugg Stadtfest war. Einige nutzten die Gelegenheit für eine letzte Verpflegung, bevor es endgültig nach Hause ging.
So wurde aus der abgesagten Hochtour ein gelungener Klettertag im Jura. Danke an Rolf für die Organisation und die spontane Alternative!
Cyril Obrecht
Frühmorgens bei trübem Wetter trafen wir uns 8 Wandersleute in Brugg zu unserer Reise ins Bisistal. Die Frauen wie üblich in Überzahl. Via Zürich, Schwyz, Muotathal erreichten wir bereits nach zweieinhalb Stunden die Talstation Sahli. Schon im Muotatal war die Gegend grün mit frischem Gras, es hat hier gelegentlich geregnet.
Das Seilbähnli von Sahli rauf zur Glattalp ist nur klein und so mussten wir auf einen Nachzügler warten. Aber dann gings los, aber nicht sehr weit, schon bei der ersten Sennerei kehrten wir ein und wurden da von der Sennerin mit Kafi, Alpkäse mit Trauben bestens versorgt. Dann aber wanderten wir durch die wunderschöne, riesige Alp, wohltuend grün mit Glockengeläute der Kühe dem rechten Ufer des kleinen Sees entlang. Auch Pferde, Schweine und Ziegen kreuzten unsern Weg, alle freilaufend. Die Temperatur war wohltuend kühl, richtig angenehm, die Gipfel der Berge wolkenverhangen. Wir genossen es richtig nach den langen heissen Tagen bei uns zuhause, durch die grüne Landschaft zu wandern. Am Ende des Sees machten wir unsern Mittagshalt und wanderten dann auf der andern Seite zurück. Als krönenden Abschluss machten wir noch einen Besuch in der kleinen aber herzigen Glattalphütte SAC welche wir nach kurzem Anstieg erreichten. Nach Kafi, Kuchen oder Suppe war es dann nicht mehr weit wieder runter zum Bähnli das uns wieder in 2 Gruppen runter ins Tal brachte von wo wir pünktlich und ohne Stress bald wieder unser Brugg erreichten.
Herzlichen Dank Annemarie für die schöne Tour.
Ernst Walz
3 Tage, 7 Glorreiche & punktgenaues Wetterglück: Vom Lauenensee in die Lenk
Erster Tag: Lauenensee – Geltenhütte
Bereits ab Thun schüttete es wie aus Kübeln. Doch die Götter des Wanderglücks meinten es gut mit unserer siebenköpfigen Truppe: Genau im perfekten Zeitfenster zwischen zwei gewaltigen Regenzellen erwischten wir eine fast niederschlagsfreie Lücke. Von der Bushaltestelle Lauenensee ging es fast ohne Regen hinauf zur Geltenhütte – kaum angekommen, prasselte auch schon der nächste Guss aufs Hüttendach. Punktlandung mit Ansage!
Zweiter Tag: Geltenhütte – Wildhornhütte
Bedeckter Himmel und angenehm kühle Temperaturen boten am zweiten Tag ideale Wanderbedingungen. Weder Hitze noch Regen störten die Stimmung. Über Alpweiden und gut ausgebaute, mit Edelweiss gesäumte Bergwege, mit zum Teil grandiosem Tiefblick auf den Lauenensee, erreichte die Gruppe am frühen Nachmittag die Wildhornhütte. Bei Kaffee und Kuchen waren die Strapazen bald vergessen.
Dritter Tag: Wildhornhütte – Hotel Simmenfälle
Zum Finale zeigte sich das Berner Oberland von seiner Schokoladenseite. Bei strahlendem Sonnenschein ging es im Abstieg vorbei am Iffigensee, über die Iffigenalp und weiter auf die Ritzlimalp, mit bester Aussicht auf den zurückgelegten Weg und die tosenden Wasserfälle unterhalb des Rezligletschers.
Bevor die Glorreichen entlang der tosenden Simmenfälle weiter abstiegen, durfte ein Abstecher zu den «Sibe Brünne» natürlich nicht fehlen. Im Garten des Hotels Simmenfälle liessen wir uns glücklich in die Stühle fallen und stiessen auf eine abwechslungsreiche Bergwanderung mit einer beeindruckenden Bergkulisse an.
Werner
Bernina-Süd: Leitung Heinz Frei
Tag 1 / Mo: Anreise und Aufstieg zur Fornohütte
Am Montagmorgen reiste eine voller Elan steckende, 8-köpfige Gruppe nach St. Moritz, wo uns unser Tourenleiter Heinz Frei herzlich in Empfang nahm. Der Wetterbericht zeigte sich für die kommenden Tage zwar etwas launisch, doch unsere Vorfreude liess sich davon nicht trüben! Wir beschlossen nach sorgfältigem Abwägen, die Tour bis Mittwoch wie geplant anzugehen und die Wetterentwicklung gut im Auge zu behalten.
Der rund vierstündige Aufstieg von Maloja zur Fornohütte (2574m) durch das eindrückliche, wilde Fornotal war wunderschön. Auf dem steilen Schlussstück zur Hütte zogen wir die Regenjacken an, doch das tat der hervorragenden Stimmung keinen Abbruch. Im bestens funktionierenden Trocknungsraum der Fornohütte war alles im Nu wieder trocken. In der Gewissheit auf Wetterbesserung genossen wir einen rundum gemütlichen und geselligen Hüttennachmittag und -abend!
Tag 2 / Di: Italienischer Charme in unbekannter Gegend
Voller Vorfreude auf eine wunderbar abwechslungsreiche Etappenstrecke starteten wir in den zweiten Wandertag. Von der Fornohütte (2574 m) ging es über die beeindruckende Sella del Forno (2769 m) hinunter zur Alpe dell’Oro (Hühneralp 😊) und weiter zum Rifugio Longoni (2430 m) – einer kleinen, charmanten italienischen Hütte. Auch kulinarisch blieb es spannend: Die angesagte Polenta fürs Nachtessen war wegen des grossen Andrangs an Tagesgästen bereits «ausgeschossen», sodass improvisiert werden musste. Das Resultat war ein origineller Teller „Ton in Ton“: Kartoffelstock mit Käse. Aber wie man so schön sagt: Hunger ist der beste Koch!
Tag 3 / Mi: Kaiserwetter und das Bernina-Highlight
Ein fantastischer Morgen mit goldgelb umrandeten Wolkenfetzen kündigte bereits prächtiges Wanderwetter an. Heute erwartete uns das Highlight der Tour: die imposante Südseite des Berninamassivs! Ein munteres Rauf (bis auf 2831 m der Forcla d’ Entova) und Runter (auf 1970 m) über herrliche Blocksteinpassagen und ursprüngliche Wege führte uns zum Rifugio Mitta. Dort verwöhnte uns der quirlige sizilianische Koch mit köstlicher Pasta, die uns die perfekte Energie für die finale Wanderstunde zum komfortablen Rifugio Zoia (2021 m) schenkte.
Da für den Donnerstag starker Regen mit Gewitter angesagt war, trafen wir die Entscheidung, die Tour abzubrechen und direkt nach Hause zu reisen. Umso mehr genossen wir nach einer erfrischenden Dusche den Apéro auf der Sonnenterasse und liessen bei herrlichem Sonnenschein die drei fantastischen Wandertage voller Freude und Dankbarkeit Revue passieren.
Tag 4 / Do: Heimreise in bester Gesellschaft
Nach einem ausgiebigen italienischen Frühstück traten wir munter die lange und – wie sich herausstellte – erlebnisreiche Heimreise an... Der prognostizierte Starkregen blieb nicht aus, was uns den Abschied umso leichter machte. In bester Gesellschaft verflog die Zeit im Zug wie im Fluge – ebenso abwechslungsreich und unvergesslich wie die gesamten Tage davor!
Fazit
Unsere verkürzte Bernina-Süd-Bergwanderung von Maloja bis zum Rifugio Zoia war rundum gelungen, inspirierend und sehr abwechslungsreich. Ob auf teils verwachsenen Pfaden, über Blocksteine oder auf Abschnitten mit glitschigem, grünem Speckstein – die Route in dieser uns unbekannten Gegend war landschaftlich absolut faszinierend. Getragen von fantastischer Kameradschaft und belohnt mit grandiosen Weitblicken bleiben uns diese wunderschöne, unvergessliche Bergwandertage in bester Erinnerung! Ein ganz grosses Dankeschön an Heinz für die perfekte Organisation und die sehr umsichtige Durchführung – und von Heinz, ein herzliches Merci an die unterstützenden Teilnehmerinnen.
Hanna
Zu fünft, Kristina, Reto, Christian, Samuel, Felix, starten wir auf dem Sustenpass Richtung Guferjoch. Da Ginzia fussballverletzungsbedingt kurzfristig absagen musste, reichen heute zwei Seile. Nach dem teilweise etwas mühsamen Traversenweg weist uns ein übergrosses blau-weiss-Zeichen den Zugang zu den Ketten, die uns aufs Guferjoch führen. Die Wetterapp mit angesagtem Regen und oder Gewitterneigung beunruhigt uns noch nicht - rundum blauer Himmel und drei potentielle Ausstiegsmöglichkeiten sprechen fürs probieren. Anfangs begleiten viele Grasbüschel und zuweilen lockere Felszacken die Kletterei – weiter oben wird’s schmaler und felsiger. Wir kommen gut voran, und schon stehen wir vor dem letzten Aufschwung. Immer noch blauer Himmel, nun mit weissen Wölkli versehen. Während der zwei, drei ‘Murksstellen’ (nicht für alle...) im steilen Aufschwung treffen wir auf den einzigen Haken heute, er muss aus unserer Grossvater-Generation stammen. Der Gipfel bietet gerade knapp Platz für uns alle. Wir sehen im Westen, wie’s schwarz wird. Nun also möglichst zügig runter, über die beiden Abseilstellen und via Geröll und dem im Abstieg fast noch etwas mühsameren Traverse-Weg zurück zum Sustenpass. Nun beginnt’s zu regnen – und nach dem Umtrunk im Restaurant starten wir die Heimfahrt in dichtem Nebel und Regen.
Felix
Foto: Kristina, Felix
Abwechslungsreiche Wanderung vom Brüsti zum Gitschenberg
Acht Teilnehmende reisten mit Zug und Bus nach Attinghausen. Von dort ging es mit der Vierer-Seilbahn hinauf aufs Brüsti. Vor dem Start stärkten wir uns bei einem Kaffee und feinen Wähen oder einem Nussgipfel.
Anschliessend begann die Wanderung über das Chräienhöreli. Auf diesem anspruchsvollen Abschnitt waren Trittfestigkeit und Schwindelfreiheit gefragt. Besonders ausgesetzte Stellen waren mit Seilen gesichert. Nach der Alp Grat führte der Weg steil hinunter. Auch hier war ein sicherer Tritt nötig, denn bei Nässe ist dieser Abschnitt nicht ganz einfach.
Ein leichter Wind sorgte für angenehme Wanderbedingungen. Beim Gitschitaler Boden zweigten wir in den Wald ab. Dieses schöne Teilstück führte auf schmalen, schattigen Wegen über zahlreiche Wurzeln. Beim Bildstöckli fanden wir einen idyllischen Picknickplatz und genossen unsere wohlverdiente Rast.
Auf dem weiteren Weg überquerten wir vier Flussläufe. Drei davon waren vollständig ausgetrocknet, während der vierte noch ein wenig Wasser führte.
Unser Ziel war das Alpbeizli Gitschenberg, wo wir die abwechslungsreiche Wanderung bei einem gemeinsamen Abschlusstrunk gemütlich ausklingen liessen. Danach schwebten wir mit der Vierer-Gondel hinunter nach Seedorf.
Bei der Talstation teilte sich die Gruppe: Zwei Teilnehmende traten mit Bus und Zug direkt die Heimreise Richtung Brugg an. Die übrigen sechs nutzten die Gelegenheit, das Mineralienmuseum gegenüber der Talstation zu besichtigen.
Herzlichen Dank unserem Tourenleiter Kurt Thoma für die schöne, vielseitige und bestens organisierte Tour!
Daniela
Ankunft an der Mischabelhütte bei leicht bewölktem Wetter am Freitag.
Samstag: perfektes Wetter, jedoch schwierigere Verhältnisse als ursprünglich erhofft in Form von spiegelblankem Eis.
Aufbruch um 4 Uhr am Samstag von der Hütte zusammen mit mehreren Gruppen. 2 von 6 hatten nicht gut geschlafen und kamen nicht mit auf den Gipfel. Beim Aufstieg gab es teilweise Karawanen. Normalerweise läuft man gemütlich zum Gipfel, doch wir mussten Eisschrauben benutzen, um die spiegelglatte Flanke Richtung Windjoch am Morgen zusammen mit anderen Gruppen zu bewältigen*.
Vom Windjoch aus ging es problemlos zum Gipfel, wo wir kurz für ein Gipfelfoto anstehen mussten. Beim Abstieg gab es etwas Wartezeit wegen anderer Seilschaften auf dem Weg nach oben, doch der Abstieg zum Gletscher hin verlief mit Eisschrauben gut.
Wir kamen nach 8 Stunden einer schönen Hochtour bei strahlendem Sonnenschein gut zurück zur Mischabelhütte. Wegen der schwierigeren Eisverhältnisse konnten wir die geplante Zeit mit 10 Minuten nicht einhalten.
Ruhiger Abstieg nach Saas-Fee am Sonntagmorgen, wobei André und Philipp die letzte Etappe mit den Carts zurücklegten.
*dünne Spaltenbrücken hielten Alleingänger nicht davon ab, ihr Glück zu versuchen.
Wir, 5 Frauen drei davon Tourenleiterinnen, reisten zur Handegg. Dort wollten wir unseren Gide besser gesagt «Hahn im Korb» Walter treffen.
Auf der Strecke nach Meiringen bot die Fahrt Einiges. Touristen mit riesen grossen Koffern, die ein Durchkommen in den Zuggängen fast verunmöglichten. Dann prasselte plötzlich Regen, das fast ein Fremdwort für uns ist, an die Fenster. Nach und nach wurde das Handy gezückt. Doch was gabs da zu sehen? Das Postauto, in welchem für uns reservierte Plätze waren, konnte wegen irgendeinem Vorfall die Strasse nach Handegg und weiter nicht benützen, sie sei für mehrere Stunden gesperrt. Um diese Mitteilung an Walter weiter geben zu können verursachte auch ein Problem. Dies wurde auf Umwegen meisterhaft gelöst.
Bei der charmanten Zugbegleiterin erkundigten wir uns, wie wir weiterkommen würden. Sie setzte sich fleissig ein. «Jetzt aber Handy sei Dank.» Denn plötzlich tönte es aus der Lautsprecheranlage, dass wir den Zug auf Gleis 13 nach Innertkirchen nehmen sollten, er würde wenige Minuten später abfahren. Ein grosses Dankeschön der Zugsbegleiterin.
Dieser Zug, prall gefüllt, sogar mit SAC-lern Brugg, welche auch nicht weiterkamen, kamen wir doch noch gut in Innertkirchen an. Dort brachte uns ein Extra-Postauto an die verschiedenen Ausstiegsorte. Also erste Hürde gut überstanden. In Handegg trafen wir Walter. Unsere «Werktagswanderer-Gruppe» war nun komplett. Und es konnte weiter gehen. Die Gelmerbahn brachte uns stresslos zum See hinauf. Welcher Anblick! der See war beinahe leer. Nicht etwa wegen Wassermangel, nein die Staumauer muss repariert werden.
Nun folgte die zweite Hürde, der Aufstieg zur Hütte. Was die wohl bringt? Sicher mal Schweiss, Atem und schwerere Beine? Walter war sehr vorsichtig und passte ein altersgerechtes Tempo an. Diese Gruppe hatte doch ein Durchschnittsalter von etwas über 75 Jahren. Alle bewältigten den Aufstieg vor allem auch den «Lungenstutz» recht gut. Wir wurden nur von einer Gruppe, der Gruppe «Hüttenwanderer OK» überholt. Nach mehreren Trink- und Verschnaufpausen kamen wir oben in der Gelmerhütte an.
Oh, welch wunderschöne Hütte, wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Nach Zimmerbezug und Besichtigung der umgebauten Hütte kam der gemütliche Teil. Verschiedene Ansprachen, Apéro und ein von der Hütten-Crew fein hergestelltes Nachtessen.
Am Sonntag führte uns Walter hinauf in die Schwemm-, Diechter- oder Gelmerebene. Sie wird verschieden genannt. Wie auch immer, ein wunderschöner Ort. Sie war übersät von Wollgras. Nach kurzer Pause schauten wir den Kletterern zu wie sie an den Platten vorwärts kragselten. Unser Ziel war aber das Ofenhorn-Seeli. Leider mussten wir auf ca. 2550 m.ü.M unser Vorhaben beenden, da die Kondition nicht mehr bei allen ganz ausreichte. Es folgte ja noch der Abstieg zur Gelmerbahn bei der auch wieder Plätze für uns reserviert waren.
Zurück bei der Hütte genossen wir nochmals die wunderbare Rundumsicht und was Kleines aus der Küche. Beim Abstieg war auch eine gewisse Vorsicht zu geniessen. Die Steine wurden langsam feucht. Es fing an zu Regnen. Wir nahmen dieses Nass mit Wonne auf, denn wir hatten sowas seit Wochen nicht mehr erlebt. Schon bald war dieser Spuck vorüber. Die Gelmerbahn brachte uns zur Handegg wo wir noch ein Bierli für die Stärkung zur Heimfahrt genossen.
Vielen herzlichen Dank an Walter für die gut geführte Tour, wie auch an die Hütten-Crew und das OK für das 100-Jahr Jubiläum der neu umgebaute Gelmerhütte.
Es war ein voller Erfolg.
Erika Iberg
Samstag – Anreise zur Gelmerhütte
Unser 1. August startet um 6:25 in Brugg am Bahnhof - bis auf Marco der die vorverlegte Zeit nicht mitbekommen hat und somit mit 1.5h Verspätung startete. Der Vorfall bei der Aareschlucht kam ihm aber sehr entgegen und so kam es schon in Meiringen zur Zusammenkunft der ganzen Gruppe. Mit der Gelmerbahn sparten wir uns unter neidischen und/oder verächtlichen Blicken die ersten Meter zur Hütte, der Sonntag wird ja noch streng. Alles weitere zum Samstag kann auch den anderen Tourenberichten entnommen werden.
Sonntag - Diechterhorn
Am Sonntagmorgen um 4:30 läutete der Wecker und bereits eine Stunde später ging es los in Richtung Diechterlimi. Der erwartete Gletscherkontakt war dann aber später als gedacht. Da die Gletscherzunge sehr steil war ging es noch weitere 150-200 Höhenmeter weiter über Felsen hoch. Der restliche Weg zur Diechterlimi war dann schnell überwunden. Ein schöner weisser Sattel ist da aber bestenfalls noch im Winter zu finden. Mit einem Bogen ging es weiter hoch bis vor die Diechterhoren. Während alle die Steigeisen ablegten, liess Marco auch noch seine Komfortzone dort liegen. Angeführt von Ingo ging es noch über die letzten Kraxelpassagen hoch zum Nord- und Südgipfel der Diechterhoren.
Nach einem kurzen Halt und dem Gipfelselfie (die extra von der Trifthütte angereiste Seilschaft blieb auf dem Nordgipfel verwechselte ihren Auftrag und war weg bevor sie uns fotografieren konnten) hiess es zurück zu unseren Steigeisen, wo es eine Verpflegungspause gab. Nun ging es angeführt von Janine auf die Suche nach versteckten Spalten, mindestens zwei sind jetzt sichtbar. Leider wird es mit zunehmendem Abstieg immer nasser und es sind auch diverse kleine, erfrischende Pools vorhanden. Janine hat dann auch die Einladung angenommen und sich in einem hüfttief abgekühlt. Marcel war leider zu langsam um dies fototechnisch festzuhalten.
Getrieben durch die Abkühlung ging es zügig Richtung Trifthütte welche wir um 13:30 Uhr sichtlich gezeichnet erreichten.
Die neue Trifthütte ist wie die Gelmerhütte 2026 eingeweiht worden. Kleinere Zimmer, viel Holz und Metall, geräumig, von einem tollen Team bewartet. Die Panoramafenster im hellen Aufenthaltsraum regen beim Kaffee (aus der sichtbaren Maschine) zum Nachdenken über die immer kleiner werdenden Gletscher an.
Montag - Heimreise
Der dritte Tag ist kurz erklärt. Es ging über den neuen Hüttenweg herunter bis zur Talstation der Triftbahn (die neue Bahn hat zu wenig Masten erhalten und fährt nicht). Alternativprogramme wie der Hüttengrat oder der Besuch der Windegghütte sind im Verlaufe des Abstieges verworfen worden. Der Weg ist oft ausgesetzt, an einigen Stellen durch querende Bäche oder Wasserfälle rutschig, erfordert jederzeit volle Konzentration und ist damit eigentlich eine Aktivität für sich. Nach 5.5h, 1800hm Abstieg inkl. 400hm Gegenanstiege konnten wir um 13:40 ins angenehm gekühlte Postauto einsteigen und ohne Zwischenfälle nach Brugg reisen.
Bericht: Marco
Bilder: Teilnehmende
Acht Kletterinnen und Kletterer wollen das Festwochenende nutzen, um ein paar schöne Seillängen im Kletterparadies rund um die Gelmerhütte zu klettern. Mit leichtem Neid schauen wir beim Start im Kuenzentännlen auf die Wanderrucksäcke unserer Kollegen und Kolleginnen. Wir buckeln zusätzlich Seile und Kletterequipment den „Lungenstutz“ hoch. Es lohnt sich, denn die Platte unterhalb der Hütte ist ein großartiges Erlebnis. Stets den tosenden Wasserfall zur Seite, da stören auch laut gerufene Kommandos nicht (die hört man sowieso nicht 😉). Bald schon kommen wir direkt bei der Hütte an und werden von einer Schar zufriedener Brugger SACler in Empfang genommen.
Staunend beziehen wir eines der wunderschönen Lager – da macht sogar Schlafen in der Hütte Spass – und schon geht es zur Festaktivität. Auf dem Rundgang durch die Hütte (oder doch eher Gasthaus?) lassen wir uns dann zeigen, welch Wunderwerk hier auf über 2400 m ü. M vollbracht wurde – Gratulation! Um alles noch zu toppen serviert Peter mit seiner Crew ein wunderbares 1. -August-Festessen.
Gut erholt – oder einfach genächtigt, wie Kristina sagt -starten wir am Sonntag gemütlich in den nahegelegenen Klettergarten „mittlerer Diechter“. In Zweiergruppen klettern wir in verschiedenen Routen bis zu 4 Seillängen am Stück. Die Gletscherschliffplatten sind für uns kalkgewohnte Kletterer;innen etwas gewöhnungsbedürftig, insbesondere, wenn der letzte Bohrhaken einige Meter unterhalb liegt. Trotzdem hat es Spass gemacht und wir kehren am Abend müde und zufrieden zur Hütte und zum Postauto zurück.
Danke, Dani, für die kompetente Leitung.
Bericht: Regine
Fotos: Teilnehmer:innen
Samstag, 1. August 2026
Gut 40 SAC-ler trafen sich früh in Brugg, um nach Künzentännle zu fahren. In Meiringen hatten wir ein Extrapostauto für uns. In den Kurven vor Innertkirchen standen wir plötzlich in der Kolonne. Es ging nicht mehr vorwärts. Es hatte leider einen schweren tragischen Töffunfall gegeben. Es werde 2-4 Stunden dauern. Was machen? Die Postauto-Chauffeure hatten die Situation super im Griff. Rückwärts fuhren wir durch die enge Kurve den Berg hoch, gelotst durch eine Fahrerin. Am Parkplatz wurde gewendet und zurück ging es nach Meiringen, von wo wir mit der Bahn nach Innertkirchen geführt wurden und wo wieder ein Extrapostauto auf uns wartete und uns zum Zielort führte. Trotz dieser schwierigen Situation konnten wir mit nur 1,5h Verspätung den Aufstieg zur Gelmerhütte in Angriff nehmen. Vielen Dank an die Postauto für diese ausserordentliche Leistung!
Zum 100-jährigen Jubiläum der Gelmerhütte gab es Führungen durchs Haus, einen Apéro und danach Gschwellti mit Käse und ein feines Dessert der Hüttengehilfin, die zu unserem Glück hauptberuflich Konditorin ist.
Sonntag, 2. August 2026
Zu Neunt unter der Leitung von Annika steigen wir von der Gelmerhütte runter. Wir sind schnell unten bei der Staumauer, sodass der Vorschlag kam, mit der Bahn runterzufahren, um eher ein Postauto nehmen zu können. Wir wollen aber ganz nach unten laufen und zwei der Gruppe, welche das Auto beim Parkplatz Künzentännle parkiert hatten, nahmen uns zum Grimselpass mit. Danke vielmals! So gewannen wir Zeit für einen früheren Kaffee und hatten mehr Zeit zur Verfügung, um aufs Sidelhorn (2764m) zu steigen.
Bei leichter Bewölkung und immer wieder einem leicht kühlenden Wind steigen wir auf den Gipfel. Vor unseren Augen breiten sich die Berner Alpen aus: Lauteraargletscher, Schreckorn, Finsteraarhorn und auf der andere Seite die tollen Urner Gifel sind zu bestaunen. Über grobe Blocksteine geht es in einem Bogen runter über Weiden zum Totesee. Wir entscheiden, die Füsse noch im See abzukühlen, bevor wir auf dem Grimselpass nochmals den Durst löschen.
Ein schönes Wochenende geht zu Ende mit geselliger Kameradschaft und tollen Erlebnissen in den Bergen. - Danke Annika für die kompetente Leitung.
Für den Bericht: Verena Keller
Fotos von allen ein wenig.
Dank Reservationen für Eisenbahn und Postauto hat die Reise ins Haslital anfänglich perfekt geklappt. Auf der Fahrt von Meiringen nach Kunzentännlen gab es dann aber einen unerwarteten Stau, der durch einen Unfall beim Zeltplatz Aareschlucht verursacht wurde. Bald war klar, dass die Strasse für mehrere Stunden gesperrt wird und wir nach Meiringen zurückkehren müssen. Glücklicherweise konnten wir die blockierte Strasse mit der Zentralbahn bis nach Innertkirchen umfahren und ein extra für uns organisiertes Postauto besteigen, das uns nur eineinhalb Stunden später als geplant sicher nach Kunzentännlen brachte. Dank der Flexibilität der Postauto AG stand unserem Aufstieg zur Gelmerhütte somit nichts mehr im Wege.
Bis zum Zvieri hatten alle den Aufstieg zur Hütte geschafft und konnten das herrliche Panorama und die Gastfreundschaft der Hüttencrew geniessen. In Gruppen hatte man Gelegenheit, unter kundiger Führung von Willi die Hütte zu besichtigen. Vor dem Abendessen wurde bei einem Apéro auf das 100-jährige Jubiläum der Hütte angestossen. Zur Feier des Tages verwöhnte die Hüttencrew unter der bewährten Leitung von Peter Schläppi die Gäste mit Suppe, Salatbuffet, Gschwelti und einer reichhaltigen Käseplatte. Zum Abschluss gab es ein speziell kreiertes 100-Jahr-Dessert.
Am Sonntagmorgen früh besuchten wir die wunderschöne mit Wollgras bedeckte Schwemmebene und stiegen dann über das linke Seeufer nach Kunzentännlen und über den alten Saumweg zur Handegg ab. Im Alpbeizli in der Handegg stillten wir unsere Gelüste bevor wir unsere problemlose Heimreise antraten.
Text: Alois Wyss
Fotos: Teilnehmende
Noch etwas müde von der frühen und langen Anreise erreichten wir rechtzeitig die Gelmerbahn. Spätestens in der 106% steilen Stelle war dann auch das letzte Kind wach. Zügig ging es dann los entlang dem sehr tief stehendem Gelmersee. Punkt Zwölf erreichten wir die funkelnd-neue Gelmerhütte, wo wir uns zum Zmittag stärkten. Nach einem herzlichen Willkommensdrink packten wir die Sachen für den Klettergarten Diechterboden. Alle Touren haben uns restlos begeistert und bei «Ruck-zuck-dobe» war bei allen der Name Programm. Nach einer Erfrischung im Bach erreichten wir noch rechtzeigit den Jubiläums-Apéro. Nach dem sehr schmackhaften 1. August-Znacht waren wir FABE-ler erstaunlicherweise unter den letzten, die sich in den Zimmern unter den bequemen Duvets verkrochen. Am Sonntag stand die «Morgensunna» auf dem Programm, eine familienfreundliche Mehrseillängentour in traumhaften Granit und mit Aussicht auf die Schwemmebene. In 4 Seilschaften, die Kids im Vorstieg und Eltern im Nachstieg wurden die ersten 8 Seillängen mit Bravour gemeistert. Rundum zufrieden schauten wir in der Handeck Alpkäserei bei Glacé, Kaffee und würzigem Käse auf ein richtig schönes Weekend unter Sektionskolleg:innen zurück, froh, unsere Sektionshütte zum ersten Mal besucht zu haben.
Wir sind am Sonntag, 26.07.2026 zu sechst von Brugg bis nach Göschenen gefahren. Nach einer kurzen Busfahrt sind wir von der Bushaltestelle Voralp zur Voralpenhütte gelaufen. Nach ein paar Runden verschiedener Kartenspiele haben wir noch die Seiltechnick für den Montag repetiert. Am nächsten Morgen ging es dann früh los Richtung Grat des Fleckistock. Es war sehr windig und neblig. Leider auch auf dem Gipfel. Nach weiteren Stunden der Kraxelei sind wir wieder in der Voralpenhütte angekommen wo wir eine Pause einlegten, bevor wir wieder zur Bushaltestelle abgestiegen sind. Vielen Dank für die Tour.
Tourenbericht Andreas
Fotos alle Teilnehmer
Die Zehn Teilnehmenden trafen sich um 7.30 Uhr zur Fahrt nach Herbetswil, Wolfschlucht. Von dort führte unsere Wanderung zunächst durch die eindrückliche Wolfsschlucht. Der steile Anstieg verlangte etwas Kondition, wurde jedoch mit der abwechslungsreichen und wildromantischen Schlucht belohnt.
Anschliessend wanderten wir über, Tannmatt, Mieschegg weiter zum höchsten Punkt der Tour.
Der namenlose Hügel war Ziel für den Mittagshalt.
730 Hm. Hatten wir hinter uns. Das, vorwiegend im angenehmen Schatten.
Weiter ging es in Richtung Hinterer Brandberg. Dort konnten wir einen Kaffeehalt machen.
Durch den Wald und später noch über die trockenen Wiesen des Juras wanderten wir unserem Ziel Welschenrohr entgegen.
Eine gelungene Wanderung bei guter Stimmung und in angenehmer Gesellschaft ging zu Ende.
Gabriela von Atzigen
Sonntags zur frühen Morgenstunde trafen man sich am Bahnhof Brugg, um gemeinsam mit dem Auto auf den Klausenpass zu fahren. Auf dem Klausenpass sah das Wetter leider schlechter als prognostiziert aus, so dass wir umplanten und die nächsten 1 ½h im Passbeizli den Fokus auf feinen Kaffee und der Wetter-App legten.
Da sich die Regenfront aber immer weiter in die Länge zog, entschlossen wir uns in einer Regenpause den Hüttenzustieg zu starten. Kurz nach Marsch-Start kam auch der Regen zurück, zum Glück nicht mehr für lange.
Die nächsten 1000 Höhenmeter waren begleitete von Regen, Nebel, wenig Schneefall und zum Schluss doch auch von Sonne. Spätestens auf dem Hüfifirn trockneten unsere Hosen an der Sonne.
Das Wetter liess aber die guten Stimmung nie sinken, und so kamen wir alle pünktlich in der Planurahütte zum Zvieri-Kaffee an.
Müde und überwältigt von der schönen Natur genossen wir die verbleiben Stunden in der Hütte bei guten Gesprächen.
Am nächsten Morgen ging es gemütlich um viertel vor Sieben los. Nun zeigte sich die Natur von seiner besten Seite: gefrorener Schnee auf dem Gletscher, Sonne und Weitsicht. Was will man mehr!
Die Weitsicht auf dem Clariden war überragend, kein Vergleich mehr mit dem Vortag!
Voller positiver Emotionen nahmen wir die leichte Genuss-Kletterei im Abstieg über den Westgrat auf uns. Der Rückweg bis auf den Klausenpass zog sich in die Länge, waren an dem Tag doch auch wieder über 1'500 Hm Abstieg zu bewältigen.
Zum Abschluss wurde auch die letzte Schlüsselstelle des Tages, das Aufstehen am Tisch nach dem Kaffee von allen gut gemeistert, und die Heimreise angetreten.
Danke allen Teilnehmern für die tolle Tour!
Bericht: Daniel
Fotos: Alle
Voller Zuversicht und bei schönstem Wetter steigen wir von der Göscheneralp zur Hütte hoch. Morgen geht’s in alpinem Ambiente auf den Moosstock, im Führer ausgeschrieben auch als Schlechtwettertour, alle freuen sich. Das überaus zuvorkommende Hüttenteam in der neu umgebauten Dammahütte sorgt für einen unterhaltsamen und lustigen Abend bei bestem Essen. Nebel und intensiver Regen am anderen Morgen lassen uns aber an der Bezeichnung ‘Schlechtwettertour’ zweifeln. Wir gehen nicht mal die paar Schritte zum Einstieg, sondern entscheiden uns für den Abstieg.
Alternativen? direkt zum Coupe-Essen? Klettergarten? Tessin? nach Hause ins Büro? Es fällt das Stichwort ‘Haggenspitz’. Der Haggenspitz via Müller-Kamin und dann der Aufstieg zum Chly Mythen fordern uns auch und ist ein würdiger ‘Trostpreis’. Wir geniessen die abwechslungsreiche Kraxlerei, begleitet von der Musik der Älplerchilbi, die weit unter uns gefeiert wird. Den Abstieg zurück zur Haggenegg unterbrechen wir in der Alpwirtschaft fürs akut nötige Durstlöschen. Ihr habt’s alle gut gemacht, Jenny, Oksana, Sabine, Nils und Reto – danke für eure Flexibilität, so dass wir diese Regentour noch zurechtbiegen konnten.
Felix
Fotos: Jenny, Felix
Reichlich Zucchetti, Gurken, Tomaten, Kohlrabi, Pak Choi, Rüebli, Blumenkohl und Brokkoli hat Heidi eingekauft. Schliesslich geht’s heute hoch zur Hohganthütte - und dort ist Selbstversorgung angesagt. Das viele Gemüse löst nur beschränkte Begeisterung aus, als es im Zug auf die schon prallen Rucksäcke verteilt werden soll. Die Begeisterung steigt aber markant, als all das Grünzeug in der Pfanne und schliesslich auf dem Teller liegt.
Heidi wählt eine interessante Route auf kleinen Pfaden vom Kemeribodenbad (es gibt noch keine Meringue so früh am Morgen) über den Ostgrat des Hohgant und hinunter zur schmucken Hütte.
Wir haben heute Wetterglück. Von den einst angesagten Gewittern keine Spur - wir geniessen auf dem Weg und vor der Hütte die warme Sonne. Ein Bad im etwas engen Brunnen bietet willkommene Abkühlung. Heute Samstag geht’s weiter - nun ist Regine als Tourenleiterin in der Pflicht. Sie führt uns über den Furggegütsch zum Hauptgipfel des Hohgant und runter nach Habkern. Kurz können wir die mitgeführten Regenkleider doch noch einsetzten. ‚Nach äm Räge schient d‘Sunne‘ und so sind wir bald wieder trocken und geniessen den Schluss dieser schönen Wanderung.
Herzlichen Dank an Regine und Heidi für die tolle Tour und dafür, dass ihr beim durchzogenen Wetterbericht doch an die Sonne geglaubt habt - zu recht!
Fotos und Bericht, Dani
Tag 1: Arolla – Cabane des Dix
Zu 8. sind wir in Arolla losmarschiert. Auf dem Plan war der Pas de Chèvre 2855m, aber da er gesperrt war endschied Christoph den Col de Rietmatten 2918m zu überqueren.
Oben angekommen konnten wir schon die Hütte sehen, wie sie auf dem Felsen thront. Nach einer kurzen Pause nahmen wir das steile aber gut gesicherte Couloir unter die Füsse.
Gut sind alle unten angekommen, konnten wir unsere Helme wieder im Rucksack verstauen.
Lange war der Hüttenzustieg, da zuerst die Brücke über den Fluss überquert werden musste.
Oben angekommen in der Cabane des Dix auf 2928m, teilte uns die Hüttencrew mit, dass es wegen des zu warmen Wetters schon um 3 Uhr Frühstück gibt.
Also gab es eine kurze Nacht.
Erika Schneider
Tag 2: Cabane des Dix – Pigne d’Arolla – Cabane des Vignettes, wegen zu warmen Bedingungen abgebrochen
Der Wecker klingelte früh in der Cabane des Dix. Um 04:00 Uhr verliessen wir im Licht unserer Stirnlampen die Hütte. Der kurze Abstieg von der Hütte hinunter zum Glacier de Cheilon verlief problemlos. Nach dem Anschnallen der Steigeisen und Anseilen zu zwei Seilschaften stiegen wir den Gletscher hoch entlang der Pointes de Tsen à Réfien. Bereits dieser Anstieg forderte Kraft, da der erwartete Firn ausblieb und wir immer leicht einbrachen. Die Temperaturen sanken auch mit zunehmender Höhe kaum und die Bedingungen wurden immer prekärer. Die Schneedecke war mittlerweile komplett durchfeuchtet. Bei fast jedem Schritt brachen wir bis zu den Knien oder sogar Hüften ein, was viel Kraft forderte und Zeit beanspruchte. Nach ca. 5.5 Stunden standen wir vor dem letzten Anstieg zum Col du Brenay auf ca. 3500 m Höhe. Gemäss Plan hätten wir bereits auf dem Gipfel sein sollen. Auch erwarteten wir wegen diesen hohen Temperaturen beim Abstieg auf der Südseite zur Cabane des Vignettes noch prekärere Verhältnisse.
Im Team entschieden wir uns zum Tourabbruch aus Sicherheitsgründen. Ein weiteres Aufsteigen und vor allem der spätere Abstieg im tiefen, nassen Schnee wären ein grosses Risiko gewesen.
Der Rückzug über den aufgeweichten Gletscher zog sich hin, bestätigte jedoch die Richtigkeit des Entschlusses. Über Geröll, entlang dem See am Ende des Cheilon Gletschers, erreichten wir den Bergweg hinab zum Lac des Dix. Nach einigen Kilometern auf dem Fahrweg entlang des Stausees kamen wir zur Staumauer Grande Dixence. Erschöpft, immerhin waren wir bereits 13 Stunden auf den Beinen, führte uns die Schwebebahn hinunter zur Talsohle.
Vielen Dank an Christoph für die umsichtige Leitung dieser Tour unter schwierigen Verhältnissen.
Fritz Wittwer
Ab Zürich ist die Gruppe mit Sechs Personen vollständig und reist bis Ziegelbrücke. Mit dem Postauto erreichen wir Niederurnen Ochsenplatz. Von da gibt es einen kurzen Fussweg zur Seilbahn Morgenholz, welche uns ins Niederurnentäli fährt.
Nun gehts steil bergauf, froh um den Wald, welcher Schatten spendet. Bei der Alp Schwinfärch erhaschen wir die erste Aussicht auf den Walensee.
Die grandiose Rundsicht auf dem Hirzli 1640m geniessen wir in vollen Zügen.
Die Blumenpracht freut uns auch beim Weiterwandern. Trittsicherheit ist auf dem Grat vor und nach dem Planggenstock 1674m gefordert.
Weiter gehts über Muesalp und Mälchterli hinunter zur Bergstation Morgenholz. Mit der Seilbahn lassen wir uns bequem hinunterfahren.
Vielen Dank Hedwig für die aussichts- und blumenreiche Wanderung.
Bericht: Margrit
Fotos: Hedwig
Am Donnerstag trafen sich drei unerschrockene in Brugg um die offenbar wenig beliebte Tour auf den Gross Litzner, das Gross Seehorn und schliesslich noch das Chlein Seehorn in Angriff zu nehmen. Mit Zug bis Klosters, wo wir auf unseren Bergführer Tom trafen, und Alpentaxi zur Alp Sardasca waren wir schnell auf der kleinen und gemütlichen Seetalhütte.
Wir deponierten den grössten Teil unseres Materials und übten im nahen Klettergarten Schwierigkeiten bis 6c+, die einfacheren 5a/5b auch noch mit den Bergschuhen. Zurück auf der Hütte trafen wir auf andere Gäste und konnten dank deren Informationen Gewicht für den nächsten Tag sparen: Pickel und Steigeisen können auf der Hütte bleiben.
Zum Znacht kochten wir auf dieser Selbstversorgerhütte eine einfache, aber feine Pasta. Sogar für den Schlummer-Lutz war die Hütte ausgerüstet. Für den frühen Start am Freitag gingen wir schon um halb neun ins Bett und ignorierten die zwei jungen Holländer die um acht noch unangemeldet auf der Hütte auftauchten.
Freitag - Gross Litzner, Gross Seehorn
Um 4.30 versammelten wir uns vor der Hütte und haben dabei die beiden Holländer geweckt welche draussen auf Bank und Tisch übernachtet haben. Beim Aufstieg Richtung Gross Litzner haben wir noch den kleinen Umweg zum Winterberg gemacht, wo uns die ersten Sonnenstrahlen erreichten. Nach einer schönen Gratkletterei mit zwei Abseilstellen erreichten wir unseren zweiten Gipfel, den Gross Litzner. Beim Gipfelabstieg kamen dann noch die Abseilstellen drei bis sieben hinzu.
Die einzigen anderen auf der Tour war eine Gruppe Bergführer-Aspiraten, welche wir auf dem Aufstieg zum Gross Seehorn nicht mehr einholen konnten.
Nach einer gemütlichen Mittagspause bei bestem Wetter und schöner Rundumsicht folgten die Abseilstellen acht bis 17 bis hinunter zum Seegletscher. Der Abstieg zur Hütte zog sich in die Länge, und waren wir froh, dass sich neben der Hütte ein schöner Badesee befindet und im kalten Brunnen schon das Panaché bereit lag.
Zum Znacht waren wir diesmal alleine, womit wir nach dem Pilzrisotto (die härteste Glatze vom SAC Brugg war ja leider nicht dabei) noch mit den letzten Resten Zucker und Zwetschge unsere Lutze brauen konnten. Mit beinahe ausschlafen für das Chlein Seehorn konnten wir auch deutlich später, also 9 Uhr, im Bett ausbreiten.
Samstag - Chlein Seehorn
Um halb sechs riss uns der Wecker aus den Träumen von schönen Geröllhalden, Abseilstellen und fehlenden Bohrhaken. Da wir alleine waren, konnten wir gemütlich den Bialetti-Kaffee am Tisch in der Hütte geniessen.
Kurz später waren wir auch schon unterwegs zum Einstieg unseres Tagesprogramms, der Kletterroute New Strubich. Strub war aber zum Glück nur der Zustieg, danach bot die Wand festen Gneis und überall die nötigen Absätze, um die Füsse zu platzieren und die passenden Griffe für die Hände. Der Abstand zwischen den Ständen nutzen die Seile meist aus, die Bohrhaken entspannt weit auseinander. Öfter Klippen wäre ja viel zu anstrengend und vor allem nicht mehr alpin.
Den Gipfel hatten wir erneut für uns alleine und wir genossen erstmal unsere Füsse von den Kletterfinken befreit in den warmen Wind zu halten.
Den Abstieg mussten wir heute durch Schuttfelder bewältigen, für weiteres 10x mal abseilen war es nicht steil genug. Den Weg am Schottensee vorbei zurück zur Hütte kannten wir bereits vom Freitag, entsprechend schnell waren wir unterwegs. Dass es an den verlockenden kalten Getränken im Brunnen lag, könnte ein Gerücht sein.
All unser Gepäck wieder in den Rucksäcken verstaut muteten wir unseren Knien und Füssen auch noch die letzten Meter zurück zur Alp Sardasca zu. Dort warteten wir noch kurz aufs auf dem Gipfel bestellte Alpentaxi zurück nach Klosters. In Landquart verabschiedeten wir noch Tom, der die Abkürzung der SOB nach Schwyz nahm.
Schön wars!
Herzlichen Dank an Thomas für die Organisation dieser tollen Tour!
Autor Ingo und André
Fotos Teilnehmer
Sonntag
Die Anreise ab Brugg verlief nach Plan, bis kurzzeitig Panik wegen einer Zustandswarnung im Tourenportal beim Klettersteig ausbrach. Einige Recherchen später war aber klar: kein Problem, die Warnung ist veraltet und der Klettersteig offiziell offen. Das nächste Problem folgte aber sogleich: der Alpin-Express bis Morenia fährt erst ab 18. Juli und die Felskinn-Bahn hält nicht in Morenia. Kein Problem, wir wären auch gelaufen. Aber mit freundlichem Fragen war auch klar: die Bahn hält doch am Masten 4. Also doch alles wie geplant. Ausser die abenteuerliche Fahrt im Warenlift und der fehlende Kaffee...
In zwei Dreier-Seilschaften ging es dann weiter über den Klettersteig aufs Mittaghorn. Die erste Seilschaft wurde mit einem Blick auf einem Steinbock belohnt, welcher sogar für Selfies posierte. Danach hat er sich beim Chillen offenbar gestört gefühlt und lief der zweiten Seilschaft in die steilen Hänge davon. Nach ein paar Seillängen gemischt mit Gehpasssagen erreichten wir das überaus grosse Gipfelkreuz, wir sind ja schliesslich im Wallis. Wie schon auf dem ganzen Weg war es auch auf dem Gipfel äusserst windig.
Wir suchten den Windschatten für unsere Mittagspause (der himmlische, vegane Heidelbeerkuchen von Kristina kam bei allen super an!), um dann den steilen Abstieg in Angriff zu nehmen. Sooooo viele Höhenmeter haben wir verloren, nur um sie danach wieder zur Britannia-Hütte hochzulaufen. Immerhin: wir hatten dadurch weniger kalt.
Mit Steinpilzsuppe, Salat, Risotto mit Schinken bzw. Vegi-Lasagne und einem Blaubeermuffin (zum 2ten heute) im Magen fühlt sich die Bergwelt wunderbar an.
Montag
Nach einem feinen Hüttenzmorge, leider wieder einmal ohne Kaffee, starteten wir mit der Stirnlampe um 04:15 Uhr mit dem kurzen Abstieg zum Hohlaubgletscher. Der Aufstieg auf den Hohlaubgrat verlief dank der perfekten Routenwahl unseres Tourenleiters Ingo auf dem menschenleeren Gletscher - statt wie je nach Situation auch üblich über die Felsen - einwandfrei. Der steile Aufstieg (35-40°) auf dem Grat war fordernd aber mit Ausblicken auf die umliegenden Gipfel und Gletscher im Morgenlicht sehr schön.
Kurz vor dem Gipfel galt es noch die Steilstufe in kurzer Kletterei mit Hilfe einer massiven Kette zu überwinden. Bei der Vorbereitung dieses "coolsten Abschnittes" gab es leider den Verlust eines "altehrwürdigen Eispickels" von einem Teilnehmer zu verzeichnen. Vielleicht werden ihn unsere Nachfahren mal finden? Die erste Seilschaft erreichte den Gipfel menschenleer, doch kurze später kam der Massentourismus der Normalroute an ;-).
Der Abstieg: voller Seilschaften im Gegenverkehr, auch um halb 11 Uhr noch fast beim Einstieg, begleitet von Pistenbullies und der Air Zermatt auf Transportflügen. Willkommen zurück in der Zivilisation.
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Bericht und Fotos: alle Teilnehmer
Mit viel Vorfreude und grossen Rucksäcken treffen wir uns am Sonntagmorgen am Bahnhof Brugg. Noch kurz die letzten administrativen Details klären und das Material verteilen, dann sind wir bereit für die Reise ins Kletterlager. Ab Erstfeld bringt uns das Alpentaxi zum Parkplatz Gorezmettlen an der Sustenpassstrasse. Von hier geht’s zu Fuss weiter. Es ist warm und die ersten Teilnehmer haben bereits nach einer halben Stunde ihren Getränkevorrat ausgetrunken. Zum Glück hat das Leiterteam vorgesorgt und eine Reserve-Flasche eingepackt.
In der Sewenhütte werden wir von Ursi und Walter und dem Hüttenteam herzlich empfangen und dürfen uns sogleich im Zimmer einrichten. Wenn 18 Personen gleichzeitig ihre Rucksäcke auspacken, wird’s etwas eng und unübersichtlich. Schliesslich stehen aber alle mit ihrer Kletterausrüstung vor der Hütte bereit und wir repetieren im nahen Klettergarten Sichern, Abseilen und Standplatzbau und haben genug Zeit, einige Routen zu klettern. Der Wind, der uns noch die ganze Woche begleiten wird, macht sich bereits heute Nachmittag bemerkbar.
Am Montag stehen die ersten Mehrseillängen-Routen auf dem Programm. In der Epp-Verschneidung oder am Ruederstock wenden wir unsere am Vortag aufgefrischten Kenntnisse gleich an. Am Dienstag führen unsere Routen auf den Sewenchegel (mehrmals) oder auf den Sewenstock. Eine Teilnehmerin testet die Flug- und Schlagfestigkeits-Eigenschaften ihrer Trinkflasche. Diese übersteht den Absturz vom Sewenchegel-Gipfel praktisch unbeschadet und wir finden sie im grossen Geröllfeld sogar wieder! Fürs Znacht wird’s knapp, respektive reicht es nicht für alle auf die offizielle Zeit. Das Hüttenteam ist aber grosszügig und serviert uns auch mit 3/4h Verspätung noch das ganze Menu. Am Mittwoch wollen wir einen entspannten Tag einlegen. Das Leiterteam steht früh auf und montiert das Lager-Überraschungsgeschenk für die Teilnehmenden im Klettergarten Seebach. Gross ist der Gwunder, was da aussergewöhnliches an der Felswand flattert. Nur wer den Haken im Vorstieg erreicht, siehts genau. Es sind unsere Lager-Socken! Auch nach dem Socken-Sammeln bleiben die Teilnehmenden motiviert, klettern Route um Route bis es schon wieder höchste Zeit ist für den Rückweg zur Hütte. Ein Bade-Stopp liegt auch noch drin, wobei keine Gemütlichkeit aufkommt bei Windböen um die 50km/h. Am Donnerstag steht die letzte grosse Klettertour auf dem Programm. Eine Gruppe durchsteigt die Epp-Verschneidung, während die andere Gruppe auf das Sewenhorn klettert. Am Abend ist der Wind plötzlich weg und es zieht alle nach draussen. Auf dem Platz vor der Hütte präsentiert sich ein wunderbarer Sonnenuntergang und die Bänkl-Boulder-Challenge nimmt Fahrt auf. Am Freitagmorgen packen wir unsere Sachen zusammen, finden ein Sandwich vom vergangenen Sonntag, das bereits mit Proteinen angereichert ist, können noch die letzten Projekte im Hütten-Klettergarten punkten und machen uns dann an den Abstieg. Dank einer super Team-Leistung schaffen wir‘s in Göschenen innerhalb von 2 Minuten vom Postauto auf den Zug umzusteigen. Uff, jetzt können wir entspannen und noch manche Runde Gloschli oder Werwolf spielen...
Herzlichen Dank an das Leiterteam Fabienne, Jonas, Sebastian und Stephan sowie an alle Teilnehmenden für die superschöne Lagerwoche, fürs Mitmachen, Mitdenken und Mithelfen und die unfallfreie Durchführung.
Julia Geissmann
Zu gemütlicher Zeit starten 10 unternehmenslustige FaBe-Teilnehmer in das Abenteuer Hochtour. Mit dem Auto ging es gemeinsam bis auf den Parkplatz Umpol.
In den kommenden 2 Stunden wurde der schweisstreibende Aufstieg zur Tierbärglihütte bei guter Stimmung bewältigt. Erstaunlich wie viele Reisszahn-förmige Steine die Kids unterwegs fanden!
Nach dem Zimmerbezug und der wohlverdienten Pause wurde in den restlichen Nachmittagsstunden auf dem nahen Gletscherrand für den kommenden Tag geübt. Für die meisten war es das erste Mal «Laufen in der Seilschaft», Steigeisenlaufen oder auch die erste Eisschraube, die gesetzt wurde. Die Zeit verflog wie im Fluge, so dass wir erst pünktlich auf das Z’Obe in der Hütte zurück waren.
Nach einer kurzen Nacht ging es für 8 der Teilnehmer morgen um 7:45 raus auf den Gletscher. Beider 4er Seilschaften liefen sehr diszipliniert und die Bedingungen waren optimale, so dass wir alle glücklich um 10Uhr auf dem Gipfel des vorder Tierberg standen. Das Wetter spielte mit, die Aussicht war schlicht grandios!
Kurz vor 12 waren wir dann alle Teilnehmer wieder gemeinsam in der Hütte, und genossen die Mittagsstärkung.
Der anschliessende Abstieg über den Hüttenweg ist hier ein Erlebnis, bei dem sich gewisse Kinder «in ihrem Element» präsentierten.
Die anschliessende Rück- oder weiterreise verlief nach Plan, so dass wir um kurz vor 18Uhr wieder in Brugg eintrafen.
Danke allen Teilnehmern für die tolle Tour und Kompliment an alle, für welche es die erste Hochtour war!
Bericht: Daniel
Fotos: Alle
Die Anreise war mit Zug und Bus geplant. Da jedoch unser Tourenstützpunkt, das Refuge de Solalex, am zweiten Abend durch eine grosse Gruppe komplett ausgebucht war, organisierte unser Tourenleiter kurzerhand eine sehr gute Ersatzlösung. In Gryon bezogen wir eine gemütliche Unterkunft. Um flexibler agieren zu können, stellte sich Rolf als Fahrer zur Verfügung. Somit musste das ÖV-Billett nur bis Brugg gelöst werden.
Vielen Dank, Rolf!
Gemütlich und bei schönstem Wetter fuhren wir mit obligatem Kaffeehalt Richtung Westschweiz. Während der Fahrt wurden die Möglichkeiten für den Tag besprochen.
Wir entschieden uns für eine Tour der Gebrüder Remy, ab Aigle Richtung Corbeyrier und durch spektakuläre Tunnel weiter Richtung Hongrin. Nach einem kurzen Zustieg erreichten wir unsere Herausforderung: Sex des Nombrieux (6a+, 6a+, 5c, 5c, 6b (6a 1pa)). Die Remy-Brüder schrauben wirklich coole Routen – wer jedoch eine 6a à la Siggenthaler Flue erwartet, wird eines Besseren belehrt. Leider mussten wir nach 2 Seillängen abbrechen, da auch dieser Freitag nur 24 Stunden hatte. Beim Auto zurück bemerkten wir, dass wir das Zeitfenster für die Talfahrt verpasst hatten. Die Zeit reichte gerade noch für den Besuch des nahegelegenen Klettergartens.
Am Samstag fuhren wir um ca. 6:45 Uhr von Gryon zum Parkplatz unterhalb des Refuge de Solalex. Unser Ziel: die Route Les Tchôtrons – Voie du Tunnel am Miroir d'Argentine. Die 17 Seillängen sind anhaltend im Schwierigkeitsgrad 5c bis 6a (5a obl.) mit einigen «leichten» (5a,5b) Zwischenpassagen. Gebohrt von den Gebrüdern Remy, wussten wir, was uns erwartet.
Eine wunderschöne Route – gefragt ist jedoch ein engagierter Vorsteiger. Einem 5a-Kletterer würde ich sie nicht empfehlen. Achtung, Spoiler: Es gibt Seillängen von 45 m mit 4 Bohrhaken. Einen 45°-Tunnel ohne Bohrhaken – stürzen nicht erlaubt, die Hosen werden sehr dreckig. Auf dem Gipfel folgt ein schöner Gratabstieg. Fazit: eine wunderschöne Tour, die einen jedoch fordert. Nach 14 Stunden erreichten wir wieder den Parkplatz, und dank des organisatorischen Geschicks unseres Tourenleiters gab es im Dorf spätabends noch ein feines Fondue.
Den Sonntag starteten wir etwas später und entschieden uns, auf dem Heimweg einen Klettergarten zu besuchen. Gefunden haben wir ihn auf dem Pierre du Moëllé, 1661 m. Ein schöner Klettergarten mit 35 min Zustieg und allen erdenklichen Schwierigkeitsgraden. Markus führte uns noch in die Kunst des Friends- und Keillegens ein – danke vielmals. Um dies gleich anzuwenden, stiegen einige in eine selbst abzusichernde Route ein. Plötzlich galt das Augenmerk nicht mehr den Bohrhaken, sondern Rissen, Löchern, Sanduhren und dergleichen.
Viel zu schnell war die Zeit vorüber und der Heimweg musste unter die Räder genommen werden.
Danke, Markus, für die 3 tollen Tage!
Text: Reto Fotos: alle
Die Gelmerhütte wurde am 27. Juni schlicht, aber gediegen eingeweiht. Das auf 2412 m gelegene Gebäude präsentiert sich nun als moderner, zweckmässiger Bau, der dennoch den Charakter des Originals bewahrt.
Präsident Alois Wyss begrüsste im geräumigen Aufenthaltsraum die Gäste: Das aktuelle Hüttenwart Team und seine Vorgänger, Ehrenmitglieder, Behörden, Unternehmungen, die am Bau beteiligt waren, und Sponsoren.
Die Gäste wurden musikalisch empfangen und konnten den Neubau besichtigen, dessen Inneres mit heller Holzarchitektur besticht. Präsident Alois Wyss schilderte die Herausforderungen, insbesondere die Finanzierung. Das Lawinengutachten von 2020 liess die Kosten in ungeahnte Höhen schnellen. Unter der Leitung von Architekt Lorenz Jaisli trotzten die Bauleute den harten Bedingungen auf 2400 m. Sie mussten unerwartet viel Fels sprengten, der später für die Fassade genutzt wurde. Zudem leisteten Sektionsmitglieder 3000 Stunden Fronarbeit.
Mehrere Redner würdigten die Zusammenarbeit und den gelungenen Umbau. Hüttenchef Willi von Atzigen hob die unfallfreie Durchführung hervor. Hüttenwart Peter Schläppi erzählte seine Erinnerung an den Umbau vor 40 Jahren. Zum Abschluss wurde von Zentralverband eine neue Flagge überreicht. Dann begann der gemütliche Teil, bei dem die Gäste die glühende Hitze im Tal nicht vermissten.
Markus
Schon vor dem Start gab es die erste Planänderung: Unser Tourenleiter Patrick musste die Tour wegen Schulterproblemen abgeben. Vielen Dank an Dani, der spontan eingesprungen ist! Leider erwischte ihn ausgerechnet bei der Ankunft auf der Chamanna d’Es-cha eine Grippe, sodass die Tour erneut umorganisiert werden musste.
Zum Glück war Regine mit dabei und erklärte sich bereit, die Führung zu übernehmen. So konnten wir am Sonntagmorgen wie geplant um 4.45 Uhr in einer Männer- und einer Frauenseilschaft Richtung Piz Kesch aufbrechen.
Der Aufstieg bot alles, was eine abwechslungsreiche Hochtour ausmacht: Wanderwege, Gletscherpassagen und zum Schluss noch etwas genussvolles Kraxeln bis zum Gipfel. Bei besten Bedingungen (aber mit gaaaanz dunklen Wolken im Hintergrund) erreichten wir bereits um 7.30 Uhr den Gipfel des Piz Kesch und wurden mit einer wunderschönen Aussicht belohnt.
Auch der Abstieg verlief problemlos und wie im Flug. Zurück in der Hütte fanden wir Dani zwar noch gut versorgt mit Ibuprofen im Bett, aber schon bald zeigte sich, was für ein Kämpfer er ist: Er schaffte den gesamten Abstieg ins Tal aus eigener Kraft. Chapeau!
Ein herzliches Dankeschön an Regine für die spontane Übernahme der Tourenleitung und ihren sicheren Lead. Und natürlich wünschen wir Dani gute Besserung – wir hoffen, dass er bald wieder fit ist!
Bericht: Kristina
Fotos: Alle
Ps. Danke an Kristina, die die ganze Tour geführt hat. Gut hast du das gemacht. Bravo. Regine
Seit Tagen hält eine Hitzewelle die Schweiz und ganz Westeuropa in Atem, der Schweiss fliesst in Strömen und die meisten, die es sich leisten können, kennen nur eines: Schatten suchen oder im kühlen Innern der Häuser bleiben. Deshalb fragte sich unser Wanderleiter, Kurt Thoma, im Vorfeld, ob es vernünftig sei, sich der Tortur eines sehr steilen Aufstiegs auf der sonnenexponierten Seite des Grossen Mythen auszusetzen oder wie vor einem Jahr (damals wegen schlechtem Wetter) die Tour abzusagen. Die Überlegung, dass es in der Höhe weniger heiss ist und der Grosse Mythen ja fast 2000 m hoch ist (1898 m) brachte die Entscheidung: wagen wir es! Aber es musste früh sein! So fuhr der Zug in Brugg schon um 7 Uhr ab und ein Grüpplein von sechs Personen fuhr über Einsiedeln nach Brunni, bestieg dort die Gondel nach Holzegg und nach Kaffee und Nussgipfel begann um 9.31 der Aufstieg. Die Gondelfahrt nach Holzegg war eine Programmumstellung - aus Respekt vor der immer grösser werdenden Hitze.
Die Gruppe bestand aus zwei Personen mit Jahrgang 1941 und 1942, zwei Personen mit Jahrgang 1962 und die anderen dazwischen. Sollten alle Aufstieg und Abstieg meistern, wäre wieder einmal der Beweis erbracht, dass die aktive Mitgliedschaft im SAC Brugg den Altersgebresten ein Schnippchen schlägt und gute Fitness bis ins hohe Alter begünstigt!
Ich konnte die Mühsal des Aufstiegs (500 Höhenmeter) an der prallen Sonne vergessen, denn hinter mir diskutierten zwei unserer Gruppe ausdauernd und kenntnisreich über Photovoltaik versus Atomkraft, die Ursache der hohen Kosten im Gesundheitswesen und die Wohnbaupolitik. Wenn der Kopf denkt, vergisst der Körper die Strapazen. Es wurde auch immer wieder ein Trinkhalt eingeschaltet und keiner wurde unterwegs deshydriert. Immer wieder kamen uns Leute entgegen, die den Sonnenaufgang auf dem Mythen bewundert hatten. Viele Stellen sind recht exponiert (T3/T4), aber oft, aber nicht immer gesichert, ein bisschen schwindelfrei ist von Vorteil. Trotz der Sicherungen gibt es durchschnittlich einen Toten pro Jahr auf diesem Wanderweg. Das Häuschen oben auf dem Gipfel wurde allmählich grösser, schien näher zu kommen und war auf jeden Fall keine Fata Morgana mehr.
Endlich nach 47 Kehren und gut eineinhalb Stunden war es geschafft: Alle waren oben.
Nun wurde alkoholfreies und alkoholhaltiges Bier und gesunder Salat und Aprikosenkuchen mit Rahm bestellt und getrunken und schnabuliert. Die Hüttenwartin informierte uns über das seltsame Eisengestell mit Treppe am Steilhang Richtung Schwyz: am 1. August werden da jeweils Fackeln befestigt, die ein Kreuz bilden. Das erste Mythenhaus von 1865 wurde bereits nach einem Jahr durch Blitzschlag zerstört, darum hat es seit 1991 einen Faradayschen Käfig als Blitzschutz. Ein noch nicht ganz Fünfjähriger, Julien, schaffte den Aufstieg und Abstieg, gesichert durch ein Seil, gehalten vom Vater.
Nach Speis und Trank kam der Abstieg, der bekanntlich gefährlicher ist als der Aufstieg. Aber alles ging gut und bald waren wir wieder auf der Holzegg bei Bier oder Glace.
Über Zwüschetmythen, wo man Alpkäse kaufen konnte, ging es wieder zurück nach Brunni, wo wir im Restaurant aufs Postauto warteten.
Oft eingekehrt, viele Liter geschwitzt, ebenso viel getrunken, aber auch viel gekraxelt und gelaufen, geplaudert und diskutiert, schöne Aussichten und Blumen bewundert – eine schöne Wanderung, der Entscheid von Kurt, die Wanderung durchzuführen, war richtig.
Ursula Gasser
Um 6.00 beginnt die Zugfahrt von Brugg nach Toffen (ist hier wohl die süsse Toffifee zu Hause?) - und weiter mit dem Bus bis Gurnigel/Wasserscheide (1589 m). Ab hier beginnt, bei angenehmer Temperatur, die wunderschöne Höhenwanderung. Das Stockhorn ragt wie ein spitzer Zahn in die Landschaft. Unglaublich diesen besteigen zu können! Bald ist der Leiternpass erreicht (1905m) und weiter geht’s um die Chrummfadenflue im Wellengang mal hinauf mal hinunter. Plötzlich ist der Zahn verschwunden – dafür geniessen wir die Alpenblumenpracht. Da kein Gewitter naht, nehmen wir den steilen Anstieg zum Homadsattel und zur Homad (2076m) unter die Füsse. Will uns die Hitze zu sehr angreifen, belüftet uns ein empathisches, kühlendes Windchen. Weiter geht’s mit Ab-und- Aufsteigen zur Möntschelenspitze (2021m). «Möntschele» tuts ja an vielen Orten – aber wir sind voll gut gelaunt und die gelegentlichen Wanderer auch. Bergluft entspannt! Nun zeigt sich das dunkle Stockhorn wieder in voller Steilheit! Wir steigen ab und wandern zur Oberi Walalp (1714m), die von käuenden und leuenden Kühen belagert ist. Nun gilts ernst: Noch ein kurzer Aufstieg bis zum Bacheggsattel und dann, gottlob im Schatten, die vielen steilen Treppenstufen der Felswand entlang hinauf. Oben angelangt, erfolgt der Schluss-Spurt in die touristische Etappe, zum Restaurant Stockhorn. Wer noch nie hier war, geht ganz hinauf, dem Lehrpfad Alpenblumen entlang, bis zum Triangelpunkt auf 2190m. Auf dem Rückweg wird noch der eiskalte Tunnel mit dem riesigen Calzitkristall passiert und auf der Plattform den schauerlichen Tiefenblick mehr oder weniger genossen!
Nach dem Trünkli in der Beiz geht’s mit der Seilbahn hinunter nach Erlenbach mit neuem Holzbahnhof und dann «zügig» nach Brugg in die unerträgliche Hitze. Markus hat uns 8 Frühaufsteher*innen eine wunderschöne, reichhaltige Bergtour ermöglicht, gut geplant und geführt, wofür wir ihm ganz herzlich danken.
Bericht: Anu
Fotos: Hanna und Hedwig
Am Freitag trafen sich fünf motivierte Berggänger früh am Bahnhof Brugg, und kurze Zeit später In Baden ein weiterer sowie zwei Berggängerinnen für die lange Reise ins Engandin. Unterwegs sammelten wir Kaffee, Schlaf und Brezel ein, welche uns Stärkung für den anstrengenden Weg zur Diavolezza verschafften. Wir nahmen aber doch lieber die Gondel und mussten einen anderen Weg finden unsere Snacks zu verarbeiten.
Der Klettersteig auf den Piz Trovat bot dafür beste Gelegenheit: K1 bis K3, Fahrverbot, fehlende Planken auf der Hängebrücke und ein paar Schneefelder im Abstieg. Zurück auf der Diavolezza gabs zVieri, aber als Gruppe von acht überforderten wir den italienischen Kellner - Madonna 🤌!
Samstag - Piz Palü
Um halb vier gabs Frühstück, schön einzeln auf dem Tablett vorsortiert gemäss unserer Bestellung am Abend. Erste Anzeichen deuteten auf den baldigen Verlust unseres Tourenleiters hin, aber um 4:15 gings erstmal auf dem Wanderweg in Richtung Gletscher. Leider bewahrheitete sich dann, dass sich Philipp krankheitsbedingt verabschieden musste. Rolf übernahm souverän, Philipp konnte nochmal schlafen und uns gegen 9 Uhr bei der Überschreitung der Gipfel beobachten.
Abklettern über den Spinasgrat zur Fuorcla Bellavista dauerte seine Zeit - hochklettern ist halt schon immer schöner. Nach gemütlicher Pause auf Felsen in der Fuorcla machten wir Bekanntschaft mit den inzwischen sehr weichen und nassen Schneefeldern bis zur Fortezza. Auch hier wäre hochklettern schöner als abseilen, abklettern und an der prallen Sonne zu verbrennen. Ein Irrweg zu einem Abschleppseil und beinahe zu einem Schlingenstand später war auch die Fortezza überwunden und wir in den letzten Schneefeldern vor dem Lej da l'Isla versunken.
Einige Schuttfelder mit vielen grossen losen Steinen, Schotter und Erde liessen auch die härteste Glatze den Helm wieder anziehen.
Heil uf dem Morteratschgletscher angekommen mussten wir leider erneut zwei Teilnehmer:innen verabschieden.
Zusammen mit den ersten Regentropfen erreichten wir noch pünktlich vor dem Znacht die Bovalhütte. Der Sommertee hielt leider nicht ganz was die Werbung versprach, trotzdem verschlangen wir innert kürzester Zeit drei Liter davon.
Das Znacht mit Spaghetti war vor allem für nicht-normale nicht trocken, denn die Fleischmampfer bekamen fast keine Bolognese, und der fehlende Reibkäse sorgte beinahe für ein Drama. Aufstehen um zum Buffet zu laufen führte uns schlussendlich zum definitiven Entscheid: wir schlafen aus, der Piz Morteratsch muss warten.
Sonntag
Als beinahe letzte verliessen wir nach dem Frühstück - ohne Kaffee! - die Hütte und wanderten gemütlich und mit viel Aussicht zu unserem gestrigen Gipfel in Richtung Tal.
Damit wir trotzdem noch etwas SAC-Würdiges mit dem Tag anstellten, übten wir im Klettergarten noch Schwierigkeiten von 3b über 4b und '?' mit unseren Bergschuhen zu überwinden.
Gegen Mittag sehnten wir uns zu sehr nach Kaffee und liefen noch die letzten Meter zum Bahnhof Morteratsch.
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Vielen Dank an Philipp für die Planung der tollen Tour und schnellstmögliche Genesung, sowie Dank an Rolf als Ersatztourenleiter!
Mit fünf wanderfreudigen Frauen startet unsere Wanderung ab Atzmännig-Schutt. Beim Umsteigen in Eschenbach warten mit uns viele Schulkinder auf den Extrakursbus. Auch der fahrplanmässige Bus ist sehr gut besetzt, nicht alle finden einen Platz. Lustigerweise sind wir dann doch alleine am Wandern. Steil ist der Start, dann am Waldrand leuchtet der Türkenbund und schon bald nach der Kuhweide ist die erste Stunde vorbei und wir sitzen am Schatten auf der Terrasse beim Restaurant Atzmännig Harz. Die Aussicht zur Linthebene und auf den Zürichsee und den Glarner Alpen ist wunderschön. Wir wandern auf dem Gratweg in Auf und Ab bis zum Gipfel Twerenalpspitz auf 1332 m. Mittagspause machen wir gleich bei der grossen Grillstation. Wir sehen vom Bodensee über den Säntis bis zu den Churfirsten.
Eine kleine kniffelige Stufe und schon sind wir auf dem Wanderweg, der zu einer Alp führt. Bei einer weiteren Abzweigung nehmen wir den Weg, der uns durch das Steintal nach Wattwil führt. Auf dem Grat und im Wald weht hin und wieder ein angenehmes Lüftchen, so stört uns die Hitze nicht sonderlich. Doch nach dem ehemaligen Kapuzinerinnen-Kloster wird’s fast unerträglich heiss. Der Bahnhof Wattwil ist in Sichtweite. Wir fahren via Rapperswil nach Brugg. Ein schöner Tag und eine schöne Wanderung mit angenehmen Teilnehmerinnen.
Bericht und Fotos Hedwig
Montag 15.06.2026
Pünktlich um 08:30 Uhr standen alle fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor dem JUFA Hotel in Salzburg bereit, um zur ersten Etappe unserer Alpenüberquerung mit dem Fahrrad aufzubrechen.
Die erste Stunde führte uns nahezu ohne Steigungen entlang der Salzach – genau die richtige Strecke, um gemütlich in die Tour zu starten und die Beine für die kommenden Tage einzufahren. Ab Hallein wurde das Gelände zunehmend hügeliger, und die immer wieder auftretenden leichten Anstiege boten eine gute Gelegenheit, uns auf die größeren Herausforderungen der nächsten Etappen vorzubereiten.
Bei der Durchfahrt durch Golling beschlossen wir, einen Kaffeehalt einzulegen und die erste wohlverdiente Pause des Tages zu genießen. Gestärkt nahmen wir anschließend Kurs auf das Tennengebirge. Kurz vor Werfen machten wir einen Abstecher zur markanten Burg Hohenwerfen, deren beeindruckende Lage und interessante Geschichte einen besonderen Höhepunkt des Tages darstellten.
Die weitere Strecke führte uns vorbei an Bischofshofen und nach einigen weiteren Kilometern schließlich zu unserem heutigen Etappenziel, St. Johann im Pongau. Dort ließen wir den ersten Tag unserer Alpenüberquerung bei einem feinen Nachtessen gemütlich ausklingen.
Zufrieden mit den ersten zurückgelegten Kilometern und voller Vorfreude auf die kommenden Etappen freuen wir uns nun auf den zweiten Tag unserer Tour.
Dienstag 16.06.2026
Der weitere Weg führte uns durch das malerische Gailtal. Schattenspendende Wälder sorgten für angenehme Bedingungen, während wir uns Arnoldstein näherten. Von dort beginnt der Anstieg zur italienischen Grenze. Doch unmittelbar vor der Steigung wurden wir von dem ersten Platten der gesamten Tour überrascht. An einem schattigen Plätzchen wurde das Problem gemeinsam behoben, sodass wir bald wieder aufbrechen konnten.
Anschließend nahmen wir die letzten, teilweise steilen Kilometer hinauf nach Tarvisio unter die Räder. Gerade rechtzeitig erreichten wir unser Tagesziel: Mit den ersten Regentropfen der gesamten Reise kamen wir zufrieden in unserem schönen Hotel in Tarvisio an. Nach der langen Etappe freuten wir uns auf eine erfrischende Dusche und ein feines Nachtessen.
Ein weiterer erlebnisreicher Tag unserer Alpen-Adria-Radtour ging damit erfolgreich zu Ende.
Heinz Frei
Freitag, 19. Juni 2026
Am Freitag stand eine der landschaftlich schönsten Etappen unserer Radtour auf dem Programm: von Tarvisio nach Arta Terme. Bereits am Morgen wurden wir von angenehmen Temperaturen und einem strahlend blauen Himmel empfangen – ideale Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Tag im Sattel.
Von Tarvisio aus folgten wir zunächst der hervorragend ausgebauten Alpe-Adria-Radroute. Auf der ehemaligen Bahntrasse führte der Weg durch dichte Wälder, über eindrucksvolle Viadukte und durch mehrere alte Eisenbahntunnel. Immer wieder eröffneten sich herrliche Ausblicke auf die umliegenden Gipfel der Julischen und Karnischen Alpen. Besonders beeindruckte uns der Blick zum mächtigen Triglav, welcher der höchste Berg von Slowenien ist. Die Strecke verläuft überwiegend leicht bergab und zählt zu den schönsten Radwegen Europas.
In Pontebba passierten wir die ehemalige Grenze zwischen Italien und Österreich und legten eine längere Pause ein. Die gut ausgebauten Radwege und die abwechslungsreiche Landschaft machten das Radfahren zu einem echten Vergnügen. Wegen einer Veranstaltung und den ausgebuchten Hotels verliessen wir in Carnia die Hauptroute und radelten etwa 20 Kilometer hinauf nach Arta Terme. Etwa 5 Kilometer vor dem Tagesziel fiel bei einem Mitfahrer die Unterstützung beim e-Bike aus. Die vermutete Überhitzung des Motors erwies sich bei den Abklärungen via Internet, dann nur als ein Einstellungsproblem eines Magnetkontaktes. Nach 81 Kilometer erreichten wir das Hotel Centro und freuten und auf ein kühles Zimmer und eine Dusche.
Samstag 20.06.2026
Sonntag 21.06.2026
Der letzte Tourentag unserer Velotourenwoche Alpe Adria ist angebrochen. Ab 7:00 konnten wir zum Frühstücksbuffet mit vielen herrlichen Schmankeln. Wir waren aber nicht alleine die Udineser Polizei hatte uns begleitet. (Sehr wahrscheinlich ein Polizeiposten in der Nähe wo die Polizisten im Hotel Frühstücken konnten.
Da wir zeitig in Grado sein wollten fuhren wir um 8.15 Uhr Richtung Grado unser heutiges Tages und Endziel. Verena hatte auf ihrem GPS jeweils den Hoteltreck und so führte sie uns zielgenau zum Anfangspunkt des Radweges .
Bei angenehmen Morgentemperaturen führte uns der Radweg Südwärts durch kleine süditalienische Dörfchen nach Palmanova. Palmanova wurde als Festungsstadt für die Republik Venedig im Jahre 1593 zum Schutz gegen die Türken gegründet. Am imposanten grossen runden Platz mitten in der Stadt löschten wir unseren Durst in einem Cafe mit musikalischer Begleitung eines Streichorchester, Herrlich war dies!
Weiter führte uns der Radweg über Cervgnano nach Aquileia wo ein Römisches Fest stattfand mit vielen Römisch gekleideten Leuten.
Nun gings zügig Richtung zu unserem Endziel.
Aber die Hitze war so gross dass wir nochmals eine Trinkpause einlegten in einem neu gebauten Restaurant. Aber im Garten war es uns zu heiss und so verzogen wir uns ins Innere des herrlich gekühlten Restaurant.
Danach kam schon bald die ca. 4 Km lange Brücke die uns direkt nach Grado führte. Einmal links 2 x rechts und schon hatten wir unser Tages / TW Ziel in einem kleinen gemütlichen Hotel erreicht.
Zimmer beziehen Duschen Badehose einpacken und los gings direkt an den Badestrand der Adria. Herrlich die Abkühlung im doch recht warmen Meereswasser.
Nach ca. 2 Stunden am Badestrand endeckten Patricia und Verena an der Promenande ein gediegenes Restaurant mit Aussicht auf das Meer.
Das letzte gemeinsame Abendessen und Rückblick auf die vergangenen Tage suchten wir durch die Altstadt mit ihren vielen Beizlein unser Hotel um nochmals eine letzte Nacht in fremden Betten zu verbringen.
ENDE EINER WUNDERSCHÖNEN Veloradtour durch die karnischen Alpen bis an die Adria.
Für uns alle ein unvergessliches Erlebnis.
Georg
Sonntag: Was für ein engelhaftes Sonntags-Wetter!! Kühler Wind, mal Wolken, mal Sonne, tolle Sicht!
8 Engel, (Engel gilt für männliche und weibliche Wesen, der LIebgott ist genderfreundlich), steigen beflügelt von Amden 1000m hoch, via steile Alp-Wald - und Zick-Zackwege der Lawinenverbauungen, bis zum kettengesicherten Spitz des himmelnahen Mattstockes. Die Gruppe kommt trotz des matten Stockes weder «ermattet» noch «verstockt oben an, sondern gut gelaunt. Der Gipfel gehört ihnen fast allein. Der Liebgott veranlasst eine kurze Windstille, damit das Mittagspäuseli und die fantastische Rundsicht genossen werden kann.
Bald darauf flattern die Engel konzentriert ca 500m hinunter und umschweben zufrieden die zusehends langen Wandersgruppen, die sich erst jetzt nach oben kämpfen. Früh aufstehen lohnt sich! Danach erfolgt der Aufstieg zur Hinter Höchi, mit prächtiger Flora und Sicht. Weiter gehts auf dem schönen Panoramaweg über Hüttlisboden (1540m) bis Schwisole (1450). Ab da folgt der Abstieg nach Arvenbüehl. Da Engel leichtfüssig sind, ist das Endziel eine Stunde früher als vorgesehen erreicht. Der Bus fährt ein und so liegt es nahe einzusteigen und eine Stunde früher daheim zu sein.
Engel Hanna hat die tolle Tour sehr gut vorbereitet und alle durften einen prächtigen, freien Tag ohne übliche Engelsfunktionen etc. erleben. Dafür danken ihr 6 weibliche und 2 männliche Engel ganz herzlich.
Anu
Am Samstag, dem 13. Juni, fuhren wir um 7.00 Uhr mit dem RE12 Richtung Olten ab. Mit ein
paar blitzschnellen Umstiegen in Luzern und Alpnachstad erreichten wir Ämsigen bereits
um 8.28 Uhr.
Anschliessend ging es im Schatten des Waldes hinauf zur berühmten Mattalpplatte mit
ihren zahlreichen Routen, die seit 2024 saniert sind. Einige andere Gruppen waren
ebenfalls vor Ort, bereiteten uns jedoch weder Sorgen noch Unannehmlichkeiten. Jeder
fand seine Lieblingsroute.
Anders war es unter dem Galtigengrat. Ein Paar, das sich vermutlich auf den Alpine
Marathon vorbereitete, raste dort in die wartenden Amateure hinein und wollte mit seinen
Trailrunning-Schuhen möglichst schnell hinauf. Ich fragte mich, warum sie unbedingt
unsere Haken und Standplätze benutzen mussten!
Trotzdem waren der Tag und die Kletterei wunderbar: luftig, sonnig und mit
beeindruckenden Ausblicken. Wir konnten alle vier Türme durchklettern und sogar ein El
Tony Mate auf dem Pilatus Kulm geniessen.
Allen, die irgendwann an der Mattalpplatte oder am Galtigengrat klettern gehen, raten
wir, ein Seil mitzunehmen. Ansonsten spielt es keine Rolle, ob man Bergschuhe oder
Kletterfinken einpackt.
Ich danke Cinzia, Reto, Kristina und Rebekka für diesen erfüllenden Klettertag sowie für
die schönen Fotos.
Oksana
Um 5.50 Uhr in der Früh trat die kleine Gruppe am Bahnhof Brugg die Reise Richtung Glärnischhütte an. Unterwegs wuchs die Gruppe auf 6 Personen an, welche im Klöntal von Tom unserem Bergführer erwartet wurden.
Von hier ging es locker plaudernd hoch zur Hütte, welche wir zur Mittagszeit erreichten.
Nach dem Zimmerbezug besprachen wir auf der Hüttenterasse bei Kaffee und Kuchen den weiteren Tagesablauf.
Den Nachmittag verbrachten wir bei sonnigem Wetter in der Nähe der Hütte mit Materialkunde, Konten- und Seiltraining, Selbstaufstieg und Abseilen. Alle Teilnehmer waren mit viel Freude, guter Laune und Interesse mit dabei, so dass die Zeit wie im Fluge verging.
Nach einem gemütlichen Abend in der gut gefüllten Berghütte ging es am Sonntag zeitig, aber nicht zu früh hoch auf den Glärnisch-Gletscher. Der Sonntag war der Schnee- und Eisausbildung gewidmet.
Leider war die Sonne nicht mehr so zeig freudig, dafür kam der Wind. Dem frostigen Wetter wurde mit guter Laune und viel Eifer der Teilnehmer getrotzt. Sei es beim Abseilen an der selbst gesetzten Eisschraube, beim Flaschenzug bauen oder beim Üben der Pickelbremse, alle waren mit viel Engagement dabei!
Nach dem anschliessend wohl verdienten Kaffee und Kuchen hiess es die Rückreise anzutreten. Abwärts kürzten wir mit dem bestellten Alpentaxi ab Chäsern ab – so der Plan.
Da leider nicht alle in der Hütte anwesenden SAC-Gruppen die vereinbarte Zeit einhielten, waren die reservierten Plätze nur teilweise vorhanden. Der wieder zurückfahrende Taxichauffeur staunte, wie schnell die letzten 4 aus unserer Gruppe den Weg antraten – so dass er nur noch die halbe Strecke hochmusste. So reichte es allen problemlos auf das geplante Postauto, und wir trafen zur geplanten Zeit wieder in Brugg ein.
Vielen Dank an Tom für die lehrreichen 2 Tage und an alle Teilnehmer für das schöne Erlebnis!
Autor: Daniel (Fotos von allen Teilnehmern)
Tourenbericht Biketour vom Schluchsee zum Feldberg vom 11. Juni 2026
Nachdem die Tour bereits zweimal aufgrund der Wetterbedingungen verschoben werden musste, konnten wir nun endlich bei trockenem, wenn auch recht kühlem Wetter starten. Pünktlich um 09:00 Uhr trafen wir uns an der Staumauer des Schluchsees und nahmen die Tour in Angriff. Nach einer ersten Abfahrt begann der kontinuierliche Anstieg in Richtung Feldberg. Obwohl wir den größten Teil der Strecke durch die schattigen Wälder des Hochschwarzwaldes fuhren, boten sich uns immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die herrliche Landschaft.
Nach der Überquerung der Bundesstraße beim Caritashaus war nochmals kräftiger Pedaleinsatz gefragt. Die letzten Höhenmeter vor der Mittagspause verlangten von alle Teilnehmern nochmals einen speziellen Einsatz. Umso mehr freuten wir uns auf die wohlverdiente Einkehr in der gemütlichen Seebuck-Hütte, wo wir ein feines Mittagessen genießen konnten.
Gut gestärkt machten wir uns anschließend auf den letzten Abschnitt zum höchsten Punkt des Feldbergs. Dort angekommen zeigte die Sportuhr fast 900 absolvierte Höhenmeter an – eine beachtliche Leistung, auf die alle stolz sein konnten.
Als Belohnung wartete nun die lange und abwechslungsreiche Abfahrt zurück zum Schluchsee. Die Vorfreude darauf wurde nicht enttäuscht, und so erreichten wir gut gelaunt wieder den See, wo wir im schönen Unterkrummenhof noch einen gemütlichen Kaffee- und Kuchenhalt einlegten.
Besonders erwähnenswert ist die Leistung unseres ältesten Mitfahrers Walter. Als Einziger bewältigte er die gesamte Strecke ohne Motorunterstützung. Zu dieser beeindruckenden sportlichen Leistung gratulieren wir ihm ganz herzlich.
Es war eine abwechslungsreiche und gelungene Tour mit schönen Ausblicken, sportlichen Herausforderungen und geselligem Beisammensein – ein Tag, der allen Teilnehmenden in bester Erinnerung bleiben wird.
Heinz Frei
Wir reisen mit S23 und S9 zum Ausgangsort Beinwil a.S. Ab Lenzburg sind wir vollzählig; leider nicht sehr zahlreich aber besten gestimmt.
An der Station Boniswil fallen unsere Blicke unweigerlich auf eine Person mit einem sehr gewagten, aufreizenden Outfit. Aufmerksamkeitsmanko oder? Die Gedanken sind frei! Vor dem Start in Beinwil gibt es ein kurzes Briefing um dann gleich recht direkt, hoch zum Waldrand „Ischlag“ zu fahren. Ab da steigen wir kontinuierlich bis zur Einfahrt in einen längeren Single-Trail, welcher mit einer Treppenabfahrt abschliesst und auch sonst „nicht ganz ohne“ ist.
Wir gelangen zum Weiler „Lüsch“. Die ersten 130 Höhenmeter sind hinter uns und das Warm-up ist längst erreicht! Nun folgt ein zügiges Rollen über Schwarzenbach, Howacht und Tannhölzli zum Nord-Startort des sogenannten Sändertrails, im „Chüewald“ der Gemeinde Beromünster. (der Name des Trails hat einen Bezug zum ehemaligen Landesse(ä)nder Beromünster). Der Trail ist fünf Kilometer lang, ist ein Singletrail S1 und hat eine Cross-Country-Topografie). Aus der Anfahrt steigen wir nonstop ein in den Trail; je nach Vorkenntnissen wohl in unterschiedlicher Gefühlslage. Rasch ist der Kreislauf voll in Schwung. Die Richtungswechsel (Bögen) erfolgen in kurzer Abfolge und entsprechend schnell. Volle Konzentration und Beweglichkeit sind verlangt. Wir fahren mehrheitlich mit überblickbaren Abständen. Die Geübteren müssen ab und zu einige Augenblicke warten. Nur einmal musste etwas länger gewartet werden, weil der Schreibende ein Brücklein schlecht erwischte und in einem Graben landete. Nach rund einer Stunde sind wir am Süd-Ende des Trails und somit am ersten Tourenziel. Alle sind gut über die Strecke gekommen und entsprechend happy.
Nach einer Verschnaufpause starten wir zum zweiten Teil der Tour. Der beginnt mit einer abwechslungsreichen Abfahrt , teils mit Singletrail-Charakter, hinunter nach Hochdorf. Nun steht ein Aufstieg von rund 350 Höhenmetern zum Lindenberg, Gebiet Horben-Oberillau, vor uns. Das dort anvisierte Ziel ist die Buschwirtschaft namens „Nussbaum-Beizli“; wie sich später zeigt ein hübsches Biker-Plätzli. Der Aufstieg ab Hochdorf ist zu Beginn noch sanft und über ein längeres Stück auf einem schönen Radweg. Aber schon bald wir es steiler und unsere Pumpen werden entsprechend gefordert, dies umso mehr, da in der Zwischenzeit auch die Mittagswärme voll da ist. Wir erreichen -alle in guter Verfassung- das vorgesehene Beizli für die Mittagspause. Ohne Insider-Wissen könnte man vorbeifahren! Das Örtchen lädt zum Verweilen ein. Es bietet alles was ein Bikerherz begehrt: Schön kühles Quellwasser bis hin zur Akku-Nachlademöglichkeit. Entspannt und gestärkt verlassen wir das lauschige Plätzchen. Zuerst geht’s noch einige Höhenmeter bergauf, um dann etwa auf dieser Höhe den langgezogenen Rücken des Lindenberges zu befahren. Auf diesem Streckenabschnitt erleben wir eine Mischung aus Trails, Waldwegen und Singletrails; fast alles im Wald. Es macht total Spass.
Etwas östlich des höchsten Punktes des Lindenberges (878 m ü.M.) fahren wir hinunter ins Weissenbach-Tobel. Der obere Teil ist serpentinenartig und recht steil. Alles geht gut! Die weitere Fahrt führt dem Weissenbach entlang (nass und morastig) und dann weiter durch den gleichnamigen Weiler, vorbei an der Lourd-Grotte, durchs Dorf Boswil an die Bünz. Es bleibt uns noch das Schlussstück der Tour. Dieses führt -alles der Bünz entlang- über Waltenschwil zum Zielort Bahnhof Wohlen. Hier gehen zwei auf den Zug und die anderen fahren noch nach Hause.
Es war eine sehr abwechslungsreiche und interessante Tour mit vielen spannenden Momenten.
Die Teilnehmenden danken dem Leiter-Duo Käthi und Pesche herzlich für die Idee, Planung und Leitung der Tour.
Walter
Marcel konnte schnell einen Ersatztourenleiter organisieren und so musste die Tour aufs Vrenelisgärtli nicht abgesagt werden. Wetterbedingt wurde die Abreise ins Glarnerland um 9 Uhr geplant. Für die Anreise wurde nochmals einen Ersatztourenleiter bestimmt, da Daniel erst später anreisen konnte.
Beim Raclettessen am Abend in der Hütte war die Gruppe komplett. Es hat aber niemand von uns den aktuellen Hüttenrekord von 14 Racletteportionen geschafft.
Um 6 Uhr sind wir samstags in Richtung Vrenelisgärtli losgezogen. Das Wetter war den ganzen Tag überaschend gut, nur ausgerechnet auf dem Gipfel standen wir im Nebel. Die tolle Aussicht konnten wir so leider nicht geniessen. Die Schlüsselstelle hat uns etwas aufgehalten, aber dank Daniel haben wir sie alle mit Steigeisen gut gemeistert.
Wegen der grossen Schneemenge haben wir ab dem Gletscher die ganze Tour bis auf den Gipfel mit Steigeisen gemacht.
Nach einem langen Abstieg mit Zwischenstopp in der Hütte, haben wir die Heimreise mit dem Alpentaxi knieschonend abgekürzt.
Danke an Daniel für die spontane und souveräne Übernahme der Tour.
Mit lieben Grüssen aus dem Zug, Salome
(&Pia, Reinhard, René und André)
Bei wechselhaftem Wetter sind wir zu sechst nach Trimbach gefahren und sind zuerst mal im Restaurant Isebähnli eingekehrt, da schon ein erster kleiner Regenschauer niederging.
Unsere erste Etappe führte uns in einer guten Stunde am Hindutempel und an der Driving Range vorbei und dann in angenehmer Steigung hoch zum Naturfreundehaus Rumpelweid, wo wir uns mit einer Suppe stärkten. Danach wanderten wir auf dem Gratweg der Hornflue bis zur Homberglücke mit fantastischen Blicken ins Mittelland und in den Baselbieter Jura. Sonne und kurze Regengüsse wechselten sich ab, so dass wir immer wieder mal die Regenausrüstung hervorholten. Von der Homberglücke folgten wir dem ausgeschilderten Wanderweg zur Rumpelhöchi und gemütlich zurück nach Olten.
Herzlichen Dank der Tourenleiterin Hedwig Egli! Wir haben eine abwechslungsreiche Wanderung gemacht und einen wunderschönen Tag miteinander verbracht.
Tourenbericht von Matthias Frei
Sieben Freiwillige stiegen am Montag, 1. Juni 2026 zur vorläufig letzten Arbeitswoche zur Gelmerhütte auf. Die Schneefelder sind nochmals deutlich kleiner geworden und waren gut passierbar. Nach einer kurzen Mittagspause nahmen wir die Aufträge entgegen, die Willi und Werner über das Wochenende geplant haben. Einige Arbeiten hatten sie in den letzten drei Tagen bereits erledigt.
Hochmotiviert stürzten wir uns in die folgenden Umgebungsarbeiten:
- Wasserleitung der Quelle 2, Stromleitung und Satellitenkabel zwischen Nebengebäude und Hütte im Boden eingraben
- Treppe vom Brunnen bei der Westfassade zum Helilandeplatz ergänzen und ausbessern sowie den Übergang vom Landeplatz und zum Alpinwanderweg gestalten
- Steine zum Kaschieren der Kunststoffwannen der Kläranlage sammeln und nach dem Transport mit drei Bigbags durch den Helikopter fachgerecht verlegen
- Unrat und Bauschutt im Umkreis von 50m um die Hütte einsammeln und zum Abtransport mit dem Helikopter in fünf Bigbags bereitstellen
- Küchenausgang für die Bedienung der Südterrasse für den Service optimieren
- Erstellen von mit Schotter gefüllten Entwässerungsgräben, um das Regenwasser abzuleiten
- Im Gelände verstreute Depots mit Bau- und Abbruchholz hinter dem Nebengebäude zur Herstellung von Brennholz lagern
- Mit Felsbrocken einen sanften Übergang vom Gelände zum Dach der Hütte auf der Nordseite erstellen
- Mit während der Bauphase geretteten Vegetationspolstern die Hüttenumgebung wieder begrünen
- Verlegen von Trampelpfaden zur Zirkulation zwischen Hütte und Nebengebäude
- Planierung und Entwässern des während der Bauphase stark ramponierten Helikopterlandeplatzes
- Definitive Inbetriebnahme des Kraftwerks und austesten der Steuerung und Regelung der Stromversorgung
- Ausbau des Schiebers zur Druckleitung des Kraftwerks, damit dieser neu konstruiert werden kann und die Druckleitung in Zukunft wieder dicht verschliesst
Die äusserst anstrengenden Arbeiten gingen zügig voran, zehrten aber an unseren Kräften. Mehrere Tonnen Steine haben wir gesucht, herumgetragen und verbaut. Zum Glück stellte uns der Baumeister einen Kleinbagger zur Verfügung, mit dem unsere zwei Baggerfahrer Werner und Kari Erdarbeiten ausführen und schwere Felsbrocken verschieben konnten. Um die gesammelten Steine, das viele Abbruchholz und den Bagger zu unseren Einsatzorten und Depots zu verschieben, waren wir auch auf den Helikopter angewiesen. Während gut einer Viertelstunde transportierte der Helipilot unsere vorbereiteten Bigbags, die Holzstapel und den Bagger präzis an die gewünschten Arbeitsplätze bzw. Depots.
Trotz unserer Bemühungen, die Hüttenumgebung nach der intensiven Bautätigkeit so gut wie möglich wieder herzurichten, wird es noch einige Zeit dauern, bis sich die Natur erholt und die alpine Vegetation wieder hergestellt ist. Viele verschiedene Blumen und Weidenbüsche blühen aber bereits wieder im Bereich des Baugeländes.
Bis am Donnerstagabend hatten wir alle Arbeiten erledigt, die wir uns für diese Woche vornahmen und konnten am Freitagmorgen müde aber glücklich über den erfolgreichen Einsatz die Heimreise antreten. Dem Saisonstart der Gelmerhütte Mitte Juni steht jetzt nichts mehr im Wege.
Text: Alois Wyss
Fotos: Teilnehmende
Ganz nach dem Motto: „Der frühe Kletterer entkommt dem Blitz!“, fuhren wir sechs Kletterbegeisterten bereits um 06:30 Uhr mit den Autos von Brugg ins luzernische Lütholdsmatt, denn die Wetter-App drohte mit Gewittern am späten Nachmittag.
Der Plan ging auf: Bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen marschierten wir los. 1 Stunde und 20 Minuten ging es erst über einen gemütlichen Kiesweg, der sich schliesslich in einen steilen Bergpfad verwandelte. Der schattige Wald erleichterte uns den Zustieg, und als moralische Unterstützung schauten uns in der Ferne sogar zwei tiefenentspannte, grasende Gämsen beim Wandern zu.
Am Einstieg zogen wir die Gurte fest: Eingeschirren, fertig, los! Ab jetzt war Konzentration gefragt. Was folgte, war alpine Kletterei vom Feinsten. Von wunderschönen Kletterstellen über klassisches Kraxelgelände bis hin zu messerscharfen Gratabschnitten, bei denen man die Knie lieber nicht am Felsen aufschlug, war alles dabei.
Nach einer wohlverdienten Mittagsrast wechselten wir in den Wandermodus. Über saftig grüne Alpenwiesen, die uns mit ihrer bezaubernden Alpenflora verwöhnten, ging es weiter zum Gipfel des Matthorns. Von dort oben hatten wir die perfekte, direkte Sicht auf den Pilatus und nahmen anschliessend den Abstieg zurück zu den Autos in Angriff.
Das Grande Finale gab es in der Wirtschaft Lütholdsmatt. Während wir genüsslich das Belohnungsgetränk zu uns nahmen, konnten wir live zusehen, wie sich das Gewitter unaufhaltsam näherte. Das Timing war filmreif: Exakt beim ersten Donnergroll, und noch vor dem ersten Regentropfen, schlugen wir die Autotüren zu.
Ein grosser Dank geht an Regine und Dani für die grandiose Organisation und Planung, sowie an Elvira für die tolle Umsetzung und Leitung dieser gelungenen Klettertour. Es war grossartig mit euch!
Text: Jenny (KI-unterstützt)
Fotos: Teilnehmende
Nach dem obligatorischen Morgenkaffee auf dem Beatenberg (1123m) starteten wir sechs wanderbegeisterte Kolleginnen und Kollegen in Richtung Justistal. Der Himmel war noch leicht eingetrübt, die Temperaturen herrlich lauschig – absolut perfektes Wanderwetter! Die erste Stunde bot uns ein ideales Einlaufen durch schattigen Wald und durch saftig grüne Alpweiden.
Kurz bevor es rechts ab in den Bärenpfad (T4) ging, legten wir eine kurze Rast ein. Frisch gestärkt ging es danach auch gleich richtig zur Sache: Steil und direttissima führte uns der Pfad hinauf. Über zum Teil ellenlange Leitern gewannen wir zügig an Höhe. Pünktlich zur Mittagszeit standen wir auf dem Niederhorn-Rücken (1918m) und wurden prompt belohnt: Das Panorama der Berner Oberländer Riesen, die sich majestätisch vor uns aufbauten, war schlicht überwältigend. Ebenso verzückt waren wir von den unzähligen, tiefblau blühenden Enzianen, die die Bergwiesen wie bunt gesprenkelt verzierten. Nach einer ausgiebigen Mittagspause wanderten wir weiter in Richtung Oberburgfeld. Für einen tollen Staun-Moment sorgte eine hübsche Steingeiss, die seelenruhig an uns vorbeimarschierte!
Doch Annika hatte noch ein weiteres Highlight in die Tour eingebaut: „die Birne“ – ein markanter Fels-Zahn mitten in der Fluh. Nach ziemlich genau 175 hölzernen Treppentritten erreichten wir die Aussichtskanzel, die uns einen phänomenalen Tiefblick auf den Thunersee und die umliegende Bergwelt bescherte.
Zum Ausklang dieser prächtigen und überaus abwechslungsreichen Wanderung kehrten wir nach Beatenberg zurück. Dort erfrischten wir uns zuerst am grossen, herrlich kühlen Dorfbrunnen, bevor wir den Tag im heimeligen Kaffee bei kühlen Drinks und feiner Eiscreme gemütlich Revue passieren liessen.
Ein riesiges Dankeschön an Annika für die perfekte Organisation und die umsichtige Leitung dieser einzigartigen Tour! Es war einfach fantastisch!
Hanna & KI optimiert
Bei strahlendem Sonnenschein und bereits sommerlich-heissen Temperaturen trafen sich am 28. Mai 2026 sechs Wanderinnen und zwei Wanderer zur Werktagswanderung. Mit der Bahn reisten wir ab Brugg nach Bubendorf, wo wir den Tag bei einem gemütlichen Startkaffee begannen.
Gut gestärkt nahmen wir anschliessend den Aufstieg Richtung Naturschutzgebiet Wildenstein unter die Füsse. Schon bald erreichten wir einen der landschaftlichen Höhepunkte der Wanderung: den berühmten Eichenhain des sogenannten Witwalds. Die mächtigen, bis zu 500 Jahre alten Eichen säumten unseren Weg und spendeten an diesem heissen Frühlingstag willkommenen Schatten. Die beeindruckenden Baumriesen zählen zu den bedeutendsten Naturdenkmälern der Region und verliehen dem Weg eine ganz besondere Atmosphäre.
Durch das Schlosstor gelangten wir zum Schloss Wildenstein, das malerisch über der Landschaft thront. Die historische Anlage und ihre Umgebung boten immer wieder schöne Ausblicke auf das Baselbiet und luden zu kurzen Fotostopps ein.
Von dort führte uns die Route weiter durch den idyllischen Flüeligraben. Die wildromantische Schlucht mit ihrem abwechslungsreichen Gelände und der üppigen Vegetation bildete einen reizvollen Kontrast zu den offenen Landschaftspartien. Trotz der sommerlichen Wärme liess es sich hier angenehm wandern.
Nach rund 14 Kilometern Wanderstrecke erreichten wir unser Tagesziel Reigoldswil. Dort liessen wir die gelungene Tour bei einem gemütlichen Ausklang in der Gartenwirtschaft ausklingen. Kühle Getränke und angeregte Gespräche sorgten für einen würdigen Abschluss dieses herrlichen Wandertages.
Eine besondere Bedeutung erhielt diese Wanderung durch unsere Wanderleiterin Uschi. Nach über 20 Jahren engagierter Leitertätigkeit organisierte und leitete sie an diesem Tag ihre letzte offizielle Wanderung. Mit grossem Einsatz, viel Herzblut und unzähligen gelungenen Touren hat sie das Wanderprogramm über viele Jahre geprägt und bereichert. Umso mehr freuten sich alle Teilnehmenden über die erfreuliche Nachricht, dass Uschi auch künftig als Wanderin mit dabei sein wird.
Wir danken Uschi herzlich für ihren langjährigen Einsatz, die ausgezeichnete Organisation und die vielen unvergesslichen Wandererlebnisse. Für die Zukunft wünschen wir ihr viele weitere schöne Stunden auf den Wanderwegen – diesmal ohne organisatorische Verantwortung, dafür mit umso mehr Genuss.
Dieser wunderschöne, sonnige und kameradschaftliche Wandertag wird allen Teilnehmenden in bester Erinnerung bleiben.
Am Montag steigen sieben Freiwillige für einen weiteren Arbeitseinsatz zur Gelmerhütte auf. Ab Mittlerem Diechter hat es noch grosse Schneefelder, die meist in der Falllinie gequert werden können. Dank den warmen Temperaturen findet man im Schnee guten Tritt. Willi hat die Schneefelder leider verpasst, weil er am Dienstag mit diversem Material den Heli beanspruchen musste.
Nach einer kurzen Mittagspause geht es für die sieben Fussgänger los mit der Baureinigung. Alle fassen einen Job und legen sich ins Zeug. Wände, Decken, Böden müssen gesaugt und feucht aufgenommen werden. Mehrere Böden werden zum Schutz ein zweites Mal mit Seife behandelt. Bis Mittwochmittag haben wir die Baureinigung grösstenteils erledigt. Peter findet aber immer wieder neue Aufgaben für uns. Um das Haus herum gibt es auch noch viel aufzuräumen, die Arbeit geht uns nicht aus.
Parallel zur Baureinigung war für Dienstag die Inbetriebnahme unseres Kleinkraftwerks geplant. Willi und Werner unterstützten den Ingenieur Hannes Hobi bei dieser Arbeit. Willi stieg zur Kaverne ab (...konnte den weichen Schnee doch noch ausgiebig geniessen) und nahm nach Anweisungen von Hannes Düse um Düse der Peltonturbine in Betrieb. Dank des neuen Bajonettverschlusses des Turbinengehäuses ging diese Arbeit zügig voran. Werner bediente während den Inbetriebnahmetests den Schieber beim Einlauf in die Druckleitung. Während den Tests gab es einen kurzen Schreckmoment, weil die Leistung mit dem Zuschaltenn der vierten Düse tiefer lag als mit drei Düsen. Die Fehleranalyse gab dann Entwarnung – Rostpartikel und die im Herbst montierte Gummidichtung des Schiebers verstopften zwei Düsen. Nach ca. 3 Stunden konnten die Tests erfolgreich abgeschlossen werden und unser Kraftwerk liefert seit Dienstagnachmittag zuverlässig Strom.
Bis am Donnerstag konnten die geplanten Arbeiten erledigt werden, so dass sechs SAC-ler ins Tal absteigen und nach Hause reisen können. Willi und Werner bleiben auf dem Berg und planen den Arbeitseinsatz von nächster Woche. Zusätzlich wollen sie den verrosteten Schieber beim Einlauf zur Druckleitung ausbauen und zur Revision ins Tal nehmen.
Text und Fotos: Alois Wys
Diverse Fotos: Verena Keller
Start mit ÖV in Brugg 7:00
Die Fahrt führt uns nach Gfellen im Entlebuch. Nach dem Wintereinbruch dank den „Eisheiligen“ und der „kalten Sophie“ haben wir heute sonniges Wetter mit Wolkenfeldern über den Gipfeln. Es ist warm und wir kommen doch recht ins Schwitzen im steilen Aufstieg zum Schimbrig.
Wir laufen los mit Blick zur „Grossen Entle“, die wir dann auch mal überqueren müssen.
Ab 1115 m geht der rot-weisse Pfad über in einen blau-weissen steilen Aufstieg. Arthur übernimmt bis zum Gipfel die Führung und Markus übernimmt das Amt des Schlussmannes. Er hätte sogar eine Reepschnur dabei, falls jemand wegen ausgesetzter Stellen Hilfeleistung benötigt hätte. Doch wir sind eine tolle Truppe, und alle kommen munter und zufrieden zum Gipfel. Die Aussicht ins Berner Oberland ist überraschend gut , nur das Mittelland ist noch verhangen.
Irgendwann geht’s zurück, via Schimbrigbad, ebenfalls steil aber auf guten Pfaden. Der Kreis hat sich geschlossen im Restaurant Gfellen.
Für ein Bier reicht es noch, dann kommt das Postauto .
Ein wunderschöner Tag in den Bergen geht zu Ende.
Danke, Markus für die schöne Tour und der ganzen Gruppe für das gesellige Beieinander.
Heidi Wagner
Fotos von diversen Teilnehmer(inne)n
Diese gemütliche Wanderung lockte 12 Teilnehmende in die nähere Umgebung von Brugg. Warm anziehen war angesagt, denn der grosse Wetterumschwung zu sommerlichen Temperaturen war erst für ende Woche angekündigt.
Mit dem Bus fuhren wir Richtung Laufenburg bis zum Bürersteig. Dort gings schnurstracks in den Wald, teils auf steinigen, nassen Wegen, mit leichten Auf- und Abstiegen. Keine schwierige Strecke, dennoch musste man stets achtsam sein, um nicht auszurutschen.
Ernst kennt sich in diesem Gebiet gut aus und führte uns zu einer prächtigen Waldwiese mit blühenden Frühlingsblumen: violette Akelei, Orchideen, Knabenkraut, Wolfsmilch etc. etc. liessen uns staunen. Später kamen wir durch eine grosse Bärlauchzone und unsere Geruchsnerven wurden so richtig gekitzelt – nicht allen gefiel das…Immer wieder trafen wir auch auf Wildschweinspuren.
In der Nähe einer grossen Kiesgrube hörten wir Schiesslärm, der Ort dient als Übungsplatz für’s Militär. Der schöne Grillplatz bei der «Schrannenhütte» war ideal für den Mittagsrast und lud zum Bräteln ein. Genau zum richtigen Zeitpunkt zeigte sich auch noch die Sonne.
Vorbei beim Güllenweiher gings danach weiter durch den Wald Richtung Remigen. Ernst zeigte uns in einer Paralellstrasse zur Hauptstrasse das «Zehntenhaus» mit seiner imposanten Fassade. Im «Bären» genossen wir einen Schlusstrunk und natürlich gehörte bei den meisten auch irgendetwas Süsses dazu. Kurz nach 15.00 fuhren wir mit dem Bus zurück nach Brugg. Nach dieser unspektakulären aber sehr schönen Wanderung kommt mir nur ein Sprichwort in den Sinn: «Warum auch in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah». Danke Ernst für die gute Organisation!
Marianne Haussmann
Kenner wissen es längst: Die Radtouren von Käthi und Walter führen auf ausgesuchten Wegen in Geländekammern, die wir Berg-Affine kaum kennen. So war es auch diesmal.
Die Tour musste wegen der Witterung um einen Tag nach hinten geschoben werden. Für den Weg zum Bahnhof brauchte es erst einen Griff in die Winter-Klamotten um den kalten Temperaturen gerecht zu werden. Wir luden unsere Velos in die S12, E-Bikes und Bio-Bikes bunt gemischt. Ohne Umsteigen gelangten wir zu unserem Ausgangs- und Endpunkt. So einfach ist es nicht, in Zürich-Stettbach den Weg aus dem grossstädtischen Gewusel ins Grüne zu finden. Wir folgten Käthi auf schmalen Wegen und Stegen, entlang kleiner Bächlein, und bereits in Wangen grüssten schöne Riegelhäuser. Nach der Steigung nach Kindhausen (ja, die Zürcher haben auch eins!) waren wir endgültig auf dem Land. Die Sonne zwängte sich durch spektakuläre Wolken und am Horizont glänzten die frisch verschneiten Alpen. Bald parkierten wir die Drahtesel und erkundeten kurz zu Fuss das Naturschutzgebiet Wildert, ein Hochmoor.
Beim Flugplatz Fehraltdorf gab es eine kurze Einkehr. Auch wenn der Flugplatz «Speck» heisst, waren doch eher Nussstangen gefragt. Nachher war es nicht mehr weit zum Pfäffikersee. Ein kurzer Fotohalt musste sein, denn es ist nicht erlaubt diesem See entlang zu radeln. Erst durch ausgedehntes Riedland, dann durch landwirtschaftliche Gebiete führte Käthi uns zum Greifensee. Am Aa-Spitz erfolgte die Mittagsrast umgeben von Wasservögeln und Ausflüglern.
Am Greifensee ist Radfahren erlaubt, entsprechend belebt waren die Wege: Kinderwagen, Wanderer, Velofahrer in alle Richtungen. Kein Wunder folgte einer unserer wackeren Bio-Biker kurz einem falschen Helm. Das Malheur war klein, und der Tourenbericht war vergeben. Die Temperaturen waren inzwischen recht angenehm und das Thema «Beiz» wurde unüberhörbar. Vorerst besuchten wir den Ursprung der Glatt, die ihren Namen beim Ausfluss aus dem Greifensee erhält. Während der Fluss träge dahin floss, strebten wir in flottem Tempo die Eisbahn Dübendorf an. Unter Sonnenschirmen, versehen mit Tranksamen, würdigten wir die schöne Tour.
Eigentlich waren wir wieder mitten in der Agglo, aber das Planungsteam hatte nochmals Wege ausgeheckt, die uns durchs Grüne führten, praktisch bis zum Bahnhof Stettbach.
Vielen Dank den beiden Tourenleitern, der grosse Aufwand mit Planen und Rekognoszieren hat sich gelohnt.
Markus Schuler
In der ganzen Schweiz waren Gewitter angesagt, ausser im Melchtal. Das liessen sich unsere beiden Tourenleitende nicht nehmen. Voller Optimus starteten wir zu sechst in die 7 Seillängen der Route Meteorit. In der Vollmontur wurde es beim Klettern bald zu warm. Die Sonne zauberte schliesslich unerwarteterweise noch ein paar Schatten in die Wand. Wir genossen den griffigen Fels. Nach der letzten Seillänge kamen wir glücklich am obersten engen Stand an. Noch glücklicher waren wir nach dem langen Abseilen. Nun durften wir endlich unser Mittagessen und die feine Linzertorte geniessen.
Wir danken Kristina und Dani für die Tourenleitung und das schöne und abschüssige Sonntagserlebnis!
Bericht: Salome, Elvira und Kritik von Stephan
Fotos: alle
Bei frischen Temperaturen und zunächst eher grauem Himmel machten sich 9 motivierte SACler (2 mutige Männer inmitten einer Frauenmehrheit) auf den Weg Richtung Rigi – die «Königin der Berge». Passend dazu führte uns Regine, unsere persönliche Königin der Berge, souverän hinauf.
Der Aufstieg war steil, schweisstreibend und dank der coolen Knubbelketten auch ein bisschen abenteuerlich. Doch je höher wir kamen, desto mehr zeigte sich die Sonne – zusammen mit gefühlt ganz Asien und weiteren hunderttausend Touristen auf der Rigi. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto machten wir uns deshalb möglichst schnell wieder aus dem Staub.
Auf einer Wiese mit fantastischer Aussicht wurden wir mit einem gemütlichen Mittagessen belohnt. Danach ging’s zügig talwärts. So zügig sogar, dass wir deutlich schneller unten waren als geplant.
Vielen Dank an Regine für die tolle Organisation und Führung. Trotz der vielen Abzweigungen im Wald brachte sie uns sicher ans Ziel. Ein weiterer Dank geht an die tolle Wandergruppe für die interessanten Gespräche.
Bericht Kristina
Fotos alle
Den Schnuppertag Bergluft verbrachte die JO im Klettergarten oberhalb von Klus, Solothurn. Bei schönem Wetter verbrachte die Gruppe einen tollen Tag am Fels. Mit viel Freude und Motivation übten die Teilnehmer das Klettern im Toprope und im Vorstieg, lernten das richtige Fädeln sowie wichtige Knoten kennen.
Trotz eines verpassten Zuges blieb die Stimmung gut, denn mit einer Glace verging die Wartezeit wie im Flug.
Simona Würsch
Zu viert starten wir um zum schmucken Landstädtchen Büren an der Aare zu reisen. Inmitten schönen, historischen Bauten geniessen wir den Startkafi im „Leo 1818“. Wir bestaunen die mächtige Holzbrücke über der Aare und beginnen die schöne Flusswanderung bis zu den Störchen in Altreu. Die Aussicht über das glitzernde Gewässer, die idyllische Uferlandschaft und das traumhaft Wolkengebilde empfinden wir als wunderbar. An einem lauschigen Plätzchen direkt an der Aare machen wir unseren Picknick-Halt. Die traditionelle Fähre Leuzingen-Altreu bringt uns sicher zu den Störchen. Man sieht zahlreiche klappernde Weissstörche beim Überfliegen der Felder auf der Nahrungssuche. Wie auf Jongliertellern sitzen sie dann auf den Bäumen und den hohen Dächern der Bauernhäuser und füttern ihre Jungtiere. In einem Horst entdecken wir 4 Junge. Bald werden sie wohl ihre ersten Flugversuche wagen. Den schönen Tag runden wir ab mit der Fahrt mit dem Aareschiff nach Solothurn.
Wir danken Franziska für die gute Idee und die Begleitung Heidi Schneider
Bestes Frühlingswetter lockte neben uns auch noch zwei weitere Kletterkurs-Gruppen an die Felsen im Eppenberg. Zum Glück waren wir die Ersten und konnten so noch ungestört starten und uns an den Fels gewöhnen. 8er, Halbmastwurf, …. die Knoten waren im Nu geübt und in der Zwischenzeit waren auch schon die Seile eingerichtet fürs Toprope Klettern. Gross und Klein kletterten eine Route nach der anderen und wer wollte, versuchte sich auch noch an der 7+ Route. Es gab auf alle Fälle genug zu Tun.
Julia Geissmann
Weil wir – jung und alt – unbedingt Dinosaurierspuren am Raimeux sehen wollten, trafen wir
uns am Samstag, 2. Mai, um 6:30 Uhr am Bahnhof Brugg. Eine von uns stieg wegen eines
Alarmfehlers erst in Olten – mit sechs Kaffees in einer Hand, gut gemacht!
In Moutier folgten wir der Rue des Gorges, und nach 15 Minuten standen wir bereits vor
einer gewaltigen Platte, bedeckt mit Dinosaurierspuren. Dort bildeten wir drei Seilschaften
und begannen unsere Klettertour. Die frischen Temperaturen änderten sich am sonnigen Hang
rasch, und die Grande Arête bot uns abwechslungsreiche Kletterei, Kraxelei und Gratwanderung.
Nach ein paar Seillängen trafen wir auf chinesische Touristen. Mit Kameras auf den Helmen
und in Turnschuhen starrten sie uns an – und wir sie. Gut, dass es viele Pfade und Routen
auf dem Mont Raimeux gibt – unsere Wege trennten sich bald.
Möglichkeiten gibt es genug. Wir setzten unsere Tour fort, und nach der Paroi des Pitons –
einem senkrechten Fels mit Eisenstiften – erklärte Janine, dass wir unseren höchsten Kletterpunkt
erreicht hätten. Wir freuten uns – aber rückblickend zu früh. Es folgten noch ein paar hundert
Höhenmeter Wanderei. Kraxelnd kämpften wir uns durch ein wirres Netz aus Pfaden, spärlich
markiert mit ein paar Steinmännchen, bis wir endlich auf einen richtigen Wanderweg trafen.
Mit einem zügigen
zweistündigen Abstieg erreichten wir Moutier 15 Minuten vor unserer günstigen SBB-Verbindung.
Alle waren ausgeklettert, sonnendurchflutet und voller Eindrücke. Wir danken dir, Janine,
für das gut vorbereitete und durchgeführte Klettererlebnis!
Oksana Zaharko, KI korregiert
Vier Tage zwischen Sulz, Zirkus und Polenta
Die Tour beginnt standesgemäss mit den überaus herzlichen Mitarbeitenden der Jungfraubahnen. Man merkt sofort: Touristen stören hier eigentlich nur den Betriebsablauf. Skitourengänger hingegen geniessen ungefähr denselben Status wie seltene Alpenblumen oder zahlungskräftige Aktionäre. Entsprechend gnädig werden wir durchgeschleust, während irgendwo hinter uns eine asiatische Reisegruppe am Stollenende strandet.
Am ersten Tag steht das Louwihorn auf dem Programm. Die Aussicht ist grossartig, die Stimmung erstaunlich gut – trotz Schmerzen in einigen Köpfen. In der halbvollen Konkordiahütte erleben wir dann die Magie alpiner Raumplanung: Die Hütte ist nur halb besetzt, die Zimmer jedoch fühlen sich an wie ein Evakuierungszug kurz vor Grenzschliessung. Kulinarisch erwartet uns eine Polenta von beeindruckender Ideenlosigkeit. Was solls…
Die Tourenplanung für den zweiten Tag ist rollend: Die Fiescherhörner fallen wegen Schneemangels weg. Stattdessen entscheiden wir uns für das Agassizhorn: Unrühmlicher Name, kaum Gäste und dafür eine sensationelle Abfahrt in die Flanke. Auf dem Weg zur Finsteraarhornhütte erwartet uns bester Sulz. Die Ski laufen gut, die Stimmung steigt, und das morgige Ziel zeigt sich in voller Pracht. In der Hütte folgt dann die grosse Enttäuschung: Die berühmte Rösti wird erst morgen eingeflogen. Man kann nicht alles haben im Hochgebirge. Beim Nachtessen eskalieren die Älplermagronen und lassen bald die WC-Schüsseln klingen. Die Warteschlangen sind entsprechend lang.
Der Plan für Samstag war schon immer fix. Sogar mit Geheimtipp-Zustieg (den ungefähr jede zweite Seilschaft kennt). Der Aufstieg aufs Finsteraarhorn verläuft geschmeidig. Oben beginnt dann allerdings der eigentliche Zirkus: Nach bester Fernsicht und Gipfelglück kreuzen wir im Abstieg Unmengen an Bergführern mit ihren Kundschaften. Menschen bezahlen offenbar viel Geld dafür, am kurzen Seil kontrolliert dem Nahtoderlebnis entgegengeführt zu werden. Mangels Bohrhaken benutzen einige unsere Waden kurzerhand als zusätzliche Haltegriffe. Kundenservice unter Alpinisten. Besonders schön: Die meisten Seilschaften werden von unserer JOlerinnen-Seilschaft souverän überholt. Zurück am Hugisattel beobachten wir das Flugspektakel von Patrick von Känel. Die Abfahrt zurück zur Hütte ist dann deutlich holpriger als erhofft und erstaunlich wenig sulzig. Dafür wartet unten endlich die sagenumwobene Rösti. Jaggi strahlt mit diesem Monument aus Kartoffeln um die Wette.
Am Sonntagmorgen starten wir mit einem schiefen „Happy Birthday“ für Rafi. Glücklicherweise ist das Wetter deutlich besser als unser Gesang. Es folgt eine wunderbar lauschige Abfahrt über den Fieschergletscher, bevor wir aufs Galmihorn ansteigen. Unterwegs verwandelt sich der Hang kurzzeitig in einen Übungsplatz für alle Varianten des Flaschenzugs. Die anschliessende Sulzabfahrt nach Reckingen ist schlicht berauschend. Rafi zelebriert seinen Geburtstag mit einigen kreativen Birthday-Lines durchs Gelände.
Unten folgt das Bad im gar nicht so warmen Gletscherbach. Ein Fischsterben in der Rhone kann weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Der Abstieg nach Reckingen erfolgt bei den jüngsten in Flipflops. Wer braucht schon Bergschuhe nach vier Tagen im Hochgebirge? Fussorthopäden lieben diesen Trick. Und weil es eine echte Jaggitour ist, endet alles wie immer: Mit einem Sprint auf den Zug.
Danke Jaggi und Manuel für vier absolute Spitzentage zwischen Sulz, Gipfelglück, Chaos und Rösti.
Bericht: Sämi
Fotos: Alle, die besten aus Jaggis Spiegelreflex!
Heute stand eine eher ungewöhnliche Wanderung auf dem Programm, nämlich Wanderung zum schweizerischen Stonehenge. Menhire, Megalithen, Steinkreise sind eher bekannt aus England und Irland. Jedoch auch bei uns hat es solche Objekte und zwar im Säuliamt, Region Affoltern am Albis. Hier hat es angeblich die dichteste Ansammlung von Megalithen ausserhalb England und Nordfrankreich
und genau diese Objekte wollten wir besuchen. Bei etwas trübem Wetter starteten wir 16 Wandersleute unsere Wanderung am Bahnhof Affoltern. Die ersten Steine oder Menhire konnten wir bald vom Weg aus im Unterholz ausmachen. Kurze Zeit später führte ein Pfad einer imposanten Steinreihe entlang und dann beim Weiler Grüt untersuchten wir mit Pendeln einen sogenannten Lochstein auf magische Kräfte.
Nach dem Picknik erreichten wir den Höhepunkt der Wanderung, den Steinkreis im Bislikerhau, hier stehen 9 unterschiedlich grosse Menhire in einem Kreis von ca 10 Metern Durchmesser. Auch hier versuchten wir mittels Pendeln und Ruten unser Glück leider ohne eindeutige Resultate. An was lag es? Und so nahmen wir leicht enttäuscht den Rückweg unter die Füsse und genehmigten uns beim Bahnhof noch einen Abschlusstrunk. Im Internet gibt es diverse Informationen zu diesen Objekten.
Sonniger Frühlingstag. 11Velobegeisterte, 5 mit E-Bike, der Rest Bio, starten über Umiken ans linke Aareufer Richtung Wildegg. Hier kommen wir zur Kantonsmitte mit dem Gedenkstein, wo wir uns eine Pause gönnen. Auf einem speziellen versteckten Pfad führt uns Walter ein Stück durch dichtes Grün. Dann in Wildegg, dank bewährter guter Tourenplanung von Käthi und Walter umfahren wir gekonnt den Verkehr und befinden uns ganz schnell auf ruhigen Velowegen Richtung Lenzburg, hier ebenfalls hintenrum und zügig an den grünen Auen des Aabachs entlang ganz nah am Wasser auf schmalem Weg rauf und runter: „Achtung Konzentration“, Hoppla, fast abgetaucht, grad noch rechtzeitig gestoppt.
Bald sind wir auf breiter Waldstasse Richtung Egliswil, wo wir links bergauf abzweigen den Berg hoch zum Esterliturm. Der hohe Turm mit den über 200 Treppen wird natürlich bestiegen und die Rundumsicht gebührend genossen. Dann die Erholung auf dem schönen Platz zwischen dem wunderbaren üppigen Frühlingsgrün der Buchen und die verdiente Stärkung. Ein Hoch an die Bio-Biker für ihre Leistung! Nun geht’s vor allem bergab und wir halten beim Fünfweiher, dem idyllischen Wasser inmitten des Waldes. Weiter den Wald runter umrunden wir Lenzburg und auf diversen ausgeklügelten Wegen durch Wald und Wiesen erreichen wir Brunegg, wo wir uns zu einem Schlusstrunk im Sternen niederlassen und anschliessend über Birr Lupfig unsere Tour in Windisch abschliessen.
Käthi und Walter danken wir herzlich für die zahlreichen Ecken und Wege, die wir durch euch kennenlernen und geniessen durften.
Berta
Bei wolkenlosem Frühlingswetter treffen wir uns (6 Teilnehmer*innen, 2 Tourenleiter) am Fuss der Egerkingerplatte zum MSL-Kurs. Nach einer kurzen Theoriereinführung in der morgendlichen Kälte, kletterten wir fünf Seillängen. Bei jedem Standplatz wurde die Technik besprochen und überprüft. Am Ausstieg querten wir seilgesichert zur Abseilpiste. Auch wurde die Technik besprochen und bei jeder Abseillänge automatisiert.
Wir danken Cinzia und Reto für den lehrreichen Kurs und die geduldigen Anweisungen!
Bericht: Morgengruppe
Fotos: diverse
«Die Sonnenstube der Schweiz mutiert morgen zum Schüttstein so macht die Tour keinen Spass». Dieses Mail erreichte uns am 12.04. Flux organisiert Markus eine Noodelumfrage und zur Freude vieler Angemeldeten findet die Tour auf die Cima di Medeglia doch noch statt. Wir fahren mit den SBB (obwohl die reservierten Plätze nicht reserviert wurden) problemlos nach Riviera Bironico. Gleich nach dem Bahnhof geht es steil bergauf, der Bergweg ist schmal und steinig. Im eindrücklichen Kastanien- und Eichenwald gewinnen wir schnell Höhe. Bei einer Kapelle machen wir Trinkpause. Kurz darauf treten wir in einen wunderschönen Birkenwald. Die Blätter flirren im Wind. Der Boden ist mit Gras bewachsen, Sonnenstrahlen lassen alles glänzen - eine wunderschöne Stimmung.
Schon bald sind wir auf der Cima di Medeglia und geniessen eine ausgedehnten Mittagspause. Der Wind bläst zügig und doch ist es angenehm von der Temperatur her. Das Gipfel-Kreuz ist in Stein eingelassen und sieht sehr stabil aus. Die Aussicht ist grossartig. Es ist dunstig, die Sicht nicht sehr klar, aber das Panorama ist dennoch fantastisch. Ein erstaunlicher und grandioser 360°-Rundblick, auf dem nur 1260 Meter hohen Gipfel. Zu sehen ist die Magadino-Ebene mit Bellinzona, der Lago Maggiore mit Locarno und in der Ferne ist der Luganersee auszumachen. Gesäumt wird der Ausblick mit den Tessiner Bergen, wie dem nahen Monte Bar und der Gebirgskette Tamaro-Lema. Im Abstieg gehen wir statt nach Medeglia, wie ursprünglich geplant, nach Isone, die Auswahl der Restaurant ist grösser. Auf breiten und schmalen Steigen geht’s nach unten, wieder hoch und wieder runter. Ein Abschnitt ist gesperrt und wir folgen der Strasse in langen Kehren nach Isone. Tatsächlich finden wir ein einfaches Lokal mit freundlicher Bedienung und geniessen kühle Getränke und das Leben. Die weitere Zugfahrt zeichnet sich durch Verspätungen auf der Nord-Süd Achse aus. Mit Gelassenheit und Zuversicht kommen wir zufrieden nach Hause.
Herzlichen Dank Markus, für deine grosse Flexibilität und Anpassung des Datums sowie deine Klarheit und Umsicht in der Gruppenleitung. Herzlichen Dank allen Teilnehmenden, es war ein schöner Tag in der Sonnenstube der Schweiz.
Heidi Baumann
Fotos: Verena Keller und Werner Gitz
Leitung: Uschi Lorenzen
Teilnehmer:10
Bei idealem Wetter konnte die Wanderung programmgemäss durchgeführt werden. Mit der Bahn fuhren wir nach Mostindien, zum Bahnhof Felben – Wellhausen, dem Startpunkt unserer Frühlingswanderung. Zuerst führte uns der Weg stetig ansteigend, oberhalb des Affoltertobels, nach Lustdorf. Oben am Waldrand genossen wir die wohlverdiente Mittagspause mit Blick in Richtung Alpstein. Leider war der Himmel etwas verhangen, so dass wir nur die untere Hälfte des Alpstein-Panoramas erkennen konnten.
Weiter wanderten wir vorbei an gelb blühenden Feldern (der Löwenzahn hatte Hochsaison) und einigen wunderschönen blühenden Obstbäumen. Auf der Höhe von Zezikon führte der Wanderweg an Pferdeweiden vorbei. Einige Tiere waren neugierig und kamen zum Zaun. Offenbar hatten sie Freude an uns Frühlingswanderer.
Die letzte Etappe führte uns von Affeltrangen nach Bettwiesen dem Zielort der schönen und abwechslungsreichen Wanderung in der Ostschweiz.
Herzlichen Dank Uschi, für die Planung und umsichtige Durchführung dieser schönen Wanderung.
Kurt Thoma
Zwischen Regenjacke und Traumpulver. Der Sonntag begann so, wie es sich für ambitionierte Alpinisten gehört: mit Ausschlafen. Im Süden zeigte sich das Wetter von seiner schlechten Seite, weshalb wir beschlossen erst am Montag anzureisen.
Am Montag ging es dann endlich los, zuerst mit einer langen Autofahrt ins Valsavarenche bei Aosta. Der Aufstieg zum Rifugio Chabod war nicht sonderlich angenehm - der Start war im Regen und bald waren alle ob der hohen Luftfeuchtigkeit von innen und aussen nass. Highlight des Tages: ein Steinbock, der seelenruhig neben dem Weg stand und unser Tun argwöhnisch beobachtete. Mit zunehmender Höhe ging der Regen dann in Schnee über und im Rifugio gab es einen kurzweiligen Jassabend.
Dienstag zeigte sich dann von seiner besten Seite und liess uns vergessen, dass wir tags zuvor durch den Regen mussten. Ziel war die Gran Serra und bereits ab dem Rifugio warteten 40 cm feinster Pulver auf uns. Entsprechend war die Spurenarbeit anstrengend. Nach der alpinen Überquerung des Colli Gran Neyron entschieden wir uns in Anbetracht der Verhältnisse, den super Pulverhang vom Colli Sud Herbetet zu nehmen anstatt auf den Gipfel der Gran Serra. Die Abfahrt - ein Gedicht aus Pulverschnee, keine Menschenseele weit und breit. Erst auf dem Rückweg erinnerte uns die Sonne daran, dass sie auch anders kann und brannte uns unerbittlich in den Nacken beim Gegenaufstieg zurück zum Rifugio.
Mittwoch stand der Gran Paradiso auf dem Programm. Früh gestartet waren wir die ersten aus dem Rifugio Chabod, wobei an der Vereinigung klar wurde das einige aus dem Rifugio Vittorio Emanuele schneller waren. Oben angekommen gab es trotz dem Grossansturm überraschenderweise einen Moment allein mit der Madonna. Während die Vernünftigen direkt zum Rifugio abfuhren, entschieden sich die weniger rationalen unter uns für eine Zusatzabfahrt mit Gegenaufstieg Richtung Chabod. Belohnt wurden sie mit sensationellem Pulver und vermutlich leichtem Zweifel an der eigenen Entscheidungsfähigkeit. Die warme Dusche am Abend fühlte sich entsprechend verdient an.
Donnerstag brachte neue Pläne: Bocca di Noaschetta als Ziel. Der Schnee hatte allerdings andere Vorstellungen, weshalb spontan auf die Testa di Tom umdisponiert wurde. Die Abfahrt bot eine abwechslungsreiche Mischung aus Sulz und gelegentlichem Steinkontakt. Die Steilwandabfahrt am Schluss hatte zwei Varianten: elegant zu Fuss oder mit Ski direkt Richtung Lago di Moncorvé, je nach persönlichem Stil. Zurück im Rifugio verwandelte sich der Aussenbereich und der Hüttensee in eine Wellnessoase, wobei die besten Liegeplätze auf den Steinen hart umkämpft waren.
Am Freitag dann der Abschluss mit der Testa del Grand Etret. In der Hoffnung auf besseren Schnee erklommen wir einen Nebengipfel rechts davon – Optimismus ist schliesslich Teil der Ausrüstung. Die Abfahrt bot alles: Pulver, Bruchharsch und Sulz, manchmal sogar innerhalb weniger Meter. Unten angekommen wartete ein geöffnetes Restaurant - allerdings ohne Strom. Improvisation war gefragt, und auf dem Heimweg wurde das kulinarische Defizit mit einer feinen Pizza mehr als ausgeglichen.
Danke Tom und Marcel für die super schöne Tourenwoche!
Tourenbericht Philipp Hausmann
Bilder diverse Teilnehmer
Donnerstag Morgen 8:22 Uhr, steigen 5 SAC-lerinnen und 3 SAC-ler aus dem Bus auf dem «Bürensteig». Das Wetter ist ideal: blauer Himmel / Sonnenschein / frühlingshaft Temperaturen.
Der Tourenleiter Christoph begrüsst alle und informiert uns über die bevorstehende Tour.
Als Vorbereitung für seine zukünftige Wanderleiterausbildung soll die heutige Tour jedoch von Werner angeführt werden.
In gemütlichem Tempo nähern wir uns der ersten Herausforderung. Den «Laubberg» bezwingen wir im Nu. Oben schweift der Blick vom Schwarzwald bis zu den schneebedeckten Alpengipfeln.
An blühenden Kirsch- und Pfirsichbäumen vorbei, wandern wir hinunter nach «Wil». Im dortigen Volg gibt es keinen «Kaffe to go». Also nehmen wir den nächsten Aufstieg in Angriff. Durch gelb blühende Matten und an weiss blühenden «Chriesebäumen» vorbei gewinnen wir rasch an Höhe. Nach der Überschreitung der «Schiltegg», geht es steil hinunter zum «Himmel». Es erwartet uns der perfekte Grillplatz. Die «Cervelats», selbst gebraten und im Freien, schmecken doppelt so fein.
Gestärkt bewältigen wir den noch steileren Abstieg nach «Schwaderloch». Weiter geht es auf der «ViaRhenana», durch Wald und über Felder nach «Etzgen».
Beim Bier im Restaurant «Sonne», lassen wir die Wanderung «Revue» passieren.
Der Tourenleiter und eine Teilnehmerin aus dem Fricktal, verabschieden sich von uns. Wir nehmen den Bus nach Brugg um 14:38 Uhr.
Vielen Dank an Werner der seine Feuertaufe für die Wanderleitung mit bravour gemeistert hat.
Eine schöne Frühlingstour bei idealem Wetter.
Gtw 9.4.26
13 Wanderinnen machten sich auf, um die seltenen Lichtblumen zu suchen. 13 war eine Glückszahl und wir…. Doch beginnen wir am Anfang.
Bei wunderbarem Frühlingswetter trafen wir in Turtmann, VS, ein. Das Dorf liegt nicht an der Bahnlinie, sondern ganz am Südrand des Rhonetals, dicht an schützende Felswände gedrängt.
Nach kurzem steilen Aufstieg zum Chrizhubil führte der Weg durch Wiesen, Rebberge und Wald über Heidnischhubil und Zär Linnu das Tal der Turtmänna hinauf bis zur Spitzkehre und via Fätsch und Unterems über Chastlära zurück nach Turtmann. Nicht nur hiess der Weg «Adonisweg», sondern wir konnten diese seltene goldgelb leuchtende und geschützte Blume auch schon bald in voller Blüte bewundern. Das Frühlings-Adonisröschen ist ein besonderer Schatz, da es in der Schweiz nur noch an wenigen Standorten anzutreffen ist. Es gedeiht nur an sonnigen Trockenwiesen und braucht lichte Standorte. Um die Standorte vor Verbuschung zu bewahren, werden um Turtmann Ziegen eingesetzt. Diese fressen Sträucher und die anderen Gräser und Kräuter, verschmähen aber das Adonisröschen, da es hochgiftig ist.
Schon beim Aufstieg leuchteten uns auf einer Wiese auch Lichtblumen entgegen. Diese wunderschönen lila-rosa Blüten sind wie Sterne des Frühlings und kommen in der Schweiz praktisch nur im Oberwallis vor. Sie erinnern an Herbstzeitlosen. Unser Picknick konnten wir inmitten einer Ansammlung dieser wunderbaren Blüten im Gebiet Ritsche geniessen.
Damit nicht genug: Dutzende weiterer leuchtender Frühlingsblumen leuchteten in der Sonne, so zum Beispiel auch Anemonen und das Leberblümchen, welches hier weiss – und nicht wie in Brugg blau – ist.
Neben den Schönheiten der Natur wurde uns auch deren Gewalt vor Augen geführt: unzählige umgestürzte Bäume lagen kreuz und quer in den Hängen und traurig aussehende Birken mit abgebrochenen Wipfeln zeugten von den kürzlichen starken Winden, welche das Wallis heimgesucht hatten.
Bericht: Christina Boutellier
Fotos: Christina Boutellier, Annemarie Knüttel
Der schneearme Winter liess uns bangen, ob unsere Ostertour wie schon in Bivio 2025 wieder auf Wacholder statt auf Schnee stattfindet. Doch starker Schneefall, kaltes Wetter kurz zuvor und an Ostern schliesslich blauer Himmel liess keinen Zweifel mehr übrig: auf zum Simplon!
Karfreitag
Die Anreise begann etwas hektisch, schafften es doch die SBB einmal mehr, den sowieso immer vollen Zug nach Brig noch zu verkürzen. Die Duftmarke aus dem WC im Familienwagen liess die Reise leider auch nicht kürzer werden.
Auf dem Simplonblick angekommen, blieb uns noch der lange Fussmarsch von der Postauto-Haltestelle in Hotel. Nach drei Stunden Fahrt taten uns die 10m laufen allerdings gut. Nach kurzer Stärkung im Restaurant und umziehen gings los auf die Ski. Bei stahlblauem Himmel zogen wir los zur Nachmittagstour aufs 500hm höher gelegene Staldhorn. Der Wind blies zünftig, aber mit der wärmenden Sonne konnten wir den Gipfel mit schönem Tiefblick nach Brig, zum Breithorn, Hübschhorn und Monte Leone trotzdem geniessen. Zudem konnten wir am Gegenhang einer Prozession mit um die 100 Personen beobachten, auf Ski oder Schneeschuhen lief die Menschenmasse zur Chrutulufluh.
Die Abfahrt bot auch noch erstaunlich schönen Schnee, bevor wir zum verdienten Bier, Tee oder Kaffee zurück ins Hotel kamen.
Beim hervorragenden Nachtessen wunderten wir uns alle, was es denn mit dem Abfallcontainer im Saal auf sich hatte. Die Auflösung muss jedoch noch warten, die Kaffee Lutz waren wichtiger.
Ostersamstag
Das Zmorge um 7 Uhr begann mit reichlich Müesli, feinem Brot und genügend Kaffee. Der Marschtee war erst noch am aufwärmen, was ihn aber leider nicht besser machte. Die Mutmassung, dass es das Restwasser von der Containerreinigung war, mochte allerdings niemand aussprechen.
Als Skitour stand heute die Überschreitung des Tochuhoru an. Wieder etwa 550hm, aber diesmal ZS und gut 100hm in kombiniertem Gelände zum Vorgipfel. Die Kraxelei war jedoch vor allem geprägt von Steigeisenmontagen, verloren doch vier Teilnehmer ihre Leichtsteigeisen in beunruhigender Regelmässigkeit.
Vom Vorgipfel bis zum Hauptgipfel war es zwar nicht mehr schwer, aber auch nur, weil Rolf für uns alle die Wühlmaus spielte.
Die Abfahrt war je näher zum Simplonpass desto klebriger, der Unterschied zum windigen Freitag war frappant. Im Hotel Simplonblick verbrachten wir den zweiten Abend als Solo-Gruppe beim Znacht. All die Geschichten der legendären Wirtin Nicole über ihre Gäste aus 37-jähriger Tätigkeit am Simplonpass waren sehr lustig und unterhaltend. Der Container war übrigens aus dem Esssaal verschwunden, er hatte seinen Platz vor dem Hotel gefunden (wo vorher viele Schneemaden den Weg versperrt hatten).
Ostersonntag
Der Tag begann früher, 6 Uhr Zmorge und 7 Uhr Abmarsch. Der Tee war heute zwar schon heiss, aber deswegen nicht besser. Dafür war das Wetter perfekt. Wir folgten den Spuren der Mönche zur Chruchtulufluh, wo wir unsere erste kurze Pause einlegten um die Harscheisen zu montieren.
Nach kurzer Abfahrt (ja, mit den Harscheisen) stiegen wir weiter auf in Richtung Breithornpass (manchmal auch wieder ohne Harscheisen), unbeeindruckt von den Jungspunden, die uns überholten. Wenig überraschend kamen wir dank Rolfs konstantem Tempo am Ende trotzdem zuerst und trotz den doch schon 1300hm entspannt an.
An einer windgeschützten Stelle machten wir eine kurze Mittagspause und montierten die Gstältli für die Gletscherüberquerung zum Skidepot am Fuss des Monte Leone. In drei Seilschaften und mit - heute gut montierten -Steigeisen ausgerüstet stiegen wir über den felsdurchsetzten Grat zum Gipfel hinauf. Um ca. halb 2 waren wir oben, wo wir von einer fantastischen Rundumsicht belohnt wurden. Was für ein prächtiger Tag!
Ein tschechisches Paar versuchte uns alle auf dem Gipfel abzulichten (Resultat: siehe Fotos).
Das tschechische Paar legte eine Spur zurück zum Breithornpass, der wir folgen wollten. Drei Teilnehmer probierten aber auch noch eine andere Route aus, was uns zur Namensgebung 'Tschechen-Route' und 'Polen-Route' verleitete, auch wenn wir nie Polen begegnet sind... Wir trafen uns alle wieder beim Breithornpass, wo die drei der 'Polen-Route' schon ungeduldig auf uns warteten.
Und dann ging's flott hinunter mit vielen Schwüngen über all die Geländestufen, durch Pulverschnee und pistenähnlichen Passagen. Mit erstaunlich wenigen Stürzen und ohne erneutes Anfellen schafften wir es zum Fasnachtschüechli (der grosse Stein, aka Chrutulufluh). Von da war es nicht mehr weit bis zum Simplonblick, aber der Schnee war am Ende schon sehr nass und schwer. Um 17 Uhr, also ganze 10 Stunden nach dem Start und mit 1800 Höhemetern Aufstieg und Abfahrt in den Beinen, waren wir wieder retour und genossen erschöpft, aber glücklich die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse.
Ostermontag
Etwas später als am Sonntag starteten wir zu unserer letzten Tour zum Heugümpergrat (aka. Straffulgrat oder Straffelgrat). Da es in der Nacht noch geregnet hatte, begann der Aufstieg erstmals auf Bruchharsch. Bei der LVS-Kontrolle überholte uns ein italienisches Paar. Bei der ersten steileren Stelle lagen diese schon flach und wir konnten Ski einsammeln. Wir, erfahren von unseren beiden Touren am Freitag und Samstag, nahmen natürlich den bequemen Wanderweg.
Noch einige weitere Male trafen wir auf die beiden, die gehetzt aussahen, ganz im Gegensatz zu uns auf Rolfs idealer und daher gemütlicher Spur.
Der Straffulgrat war stark abgeblasen und der Weg vom Sattel zum Gipfel führte über mehr Steine als Schnee. Zuoberst trafen wir dann noch auf ein anderes italienisches Paar, das freundlich die Rolle der Fotografen übernahm.
Der schöne Teil der Abfahrt war kurz, aber in den Worten der Italienerin: Bellissima!
Danach folgte schon der schwere Nassschnee, und wir mussten für den direkten Weg zurück zum Hotel noch zwei weitere Male die Felle anlegen.
Im Hotel stärkten wir uns bei knapp 20⁰ an der Sonne noch mit Pommes, Kuchen und Panaché, bevor wie die Heimreise müde, aber glücklich antraten.
Herzlichen Dank an Rolf für die tollen Ostertage!
(Written by multiple HumanGPTs)
Am Freitag gings früh morgens los von Brugg nach Realp mit dem Zug. In Realp machten wir uns zügig bereit. Wir verteilten Material und stellten uns gegenseitig schnell vor. Eine bunt durchmischte Gruppe. Jung und top motiviert.
Im Vorfeld hat es nochmals stark geschneit und es war kalt. Darum war es in Realp noch sehr winterlich. Jedoch hat die Sonne schon ordentlich Kraft.
Also nichts wie los! Der Aufstieg zur Albertheimhütte gelang ohne Probleme. Dort angekommen gab es zwei Gruppen. Ein Teil blieb in der Hütte und machte es sich gemütlich oder musste erste kleine Anfangsbeschwerden auskurieren. Der andere Teil ging noch auf eine kleine Nachmittagstour hinter der Hütte. Zum Glück gibt es in Richtung des Schafberges ein paar interessante Nordabfahrten. Der Schnee war ganz im Schatten noch sehr pulvrig. Trotzdem war der Schnee teils auch schon windgepresst oder leicht angeschmolzen.
Am Samstag ging es früh morgens los. Wir fuhren ein Couloir direkt hinter der Hütte runter und wechselten dann auf Aufstieg zum Lochberg. Die Gruppe war äusserst homogen, wenn es um die Aufstiegsgeschwindigkeit ging. Nicht immer der Fall bei einer Gruppengrösse von 11 Personen.
Kurz vor dem Gipfel des Lochbergs, rüsteten wir um auf Steigeisen und Pickel. Der Aufstieg mit aufgebundenen Ski verlief problemlos. Die Gruppe war mit dieser Aufstiegstechnik schon gut vertraut und darum sehr sicher unterwegs. Auf dem Gipfel des Lochbergs funktionierten wir schnell wieder um auf Abfahrt. Denn der Tag war noch lange. Zudem war ein Gruppenteil motiviert noch über die Lücke zwischen Müeterlishorn und Hinter Feldschijen aufzusteigen. Dort wartete eine noch nicht verfahrene Abfahrt auf den Gruppenteil. Der andere Gruppenteil fuhr vom Lochberg direkt zum Göscheneralpsee runter. Der See war noch genügend gedeckt, damit wir auf direktem Weg zur Chelenalphütte loslaufen konnten. Das Chelenalptal zog sich in die Länge. Das Wasser wurde immer knapper und die Beine immer erschöpfter. Gerade der Gruppenteil, der noch die Zusatzschlaufe gemacht hatte, hatte am Schluss zu kämpfen.
Dank einer super Hüttencrew konnten wir uns gut erholen. Das Material wurde getrocknet und die Kehle wieder benetzt. Die Tourenleitung machte sich mit den letzten Sonnenstrahlen nochmals auf die Skier. Denn der Aufstieg hinter der Chelenalphütte war noch nicht ausreichend gespurt. Wir gingen davon aus, dass der Schnee an diesem Südhang am Morgen gefroren sein wird. Trotz Harscheisen wollten wir das Risiko weiter minimieren.
Die Verhältnisse waren zwar optimal, trotzdem mussten wir eine kurze Passage sogar ohne Skier spuren. Der Hang direkt hinter der Chelenalphütte ist sehr steil und zum Teil ausgesetzt.
Am Sonntag ging es direkt auf den vorgespurten Aufstieg. Die Gruppe kam zügig vorwärts und hatte ihr Material im Griff. Bei (P. 2593) war der schwierigste Teil des Aufstiegs bereits geschafft. Danach ging es auf direktem Weg zum Sustenhorn. Ab der Sustenlimi hat man das Ziel direkt vor Augen. Bis zum Gipfel auf 3502 m.ü.M. kamen wir ziemlich locker. Die Abfahrt zur Tierberglihütte war ebenfalls ein voller Genuss. Es waren auch sonst noch viele Leute unterwegs. In den sonnenausgerichteten Hängen machte sich ein leichter Bruchharsch bemerkbar. Er konnte aber noch gut gefahren werden. In den schattigen Hängen war teils Pulver- oder Pressschnee.
Ein Teil der Gruppe machte Mittagspause in der Tierberglihütte. Der andere Teil der Gruppe machte sich direkt auf den Aufstieg zum Vordre Tierberg. Die Sichtverhältnisse waren optimal, deswegen sah man gut, wo sich die zwei Gruppen befanden. Die Gruppe von der Tierberglihütte machte sich nach dem Mittag auch noch auf den Aufstieg. Jedoch nur bis zur Tierberglücke, um danach nordseitig abzufahren. Die Gruppe vom Vordre Tierberg fuhr vom Gipfel über den Nordosthang runter. Etwa auf 2400 m.ü.M. fand sich die Gruppe wieder alle zusammen. Von dort gings über den Umpol und entlang des Steisees zum Steingletscher.
Die Dusche in der Gruppenunterkunft war anscheinend wegen Rohrbruchs defekt.
Am Montag ging es schon um kurz nach 6:00 los Richtung Fünffingersteck. Kurz nach 9:00 waren wir beireits auf dem Gipfel. Die Abstrahlung durch die Nacht war nicht so stark. Doch in der Höhe war der Schnee noch gut fahrbar. Wir machten die Schleife um das Wendenhorn und stiegen nochmals auf bis zur Lücke (P. 2789). Der Schnee wurde langsam schwer von der Sonneneinstrahlung. Von der Lücke sahen wir in den unverfahrenen Nordhang. Der letzte noch fast Pulverschnee. Danach ging es über den Wendengletscher in die Sonnenhänge. Leider waren diese schon zu sehr aufgeweicht. Bei diesen Temperaturen hätte es mehr Sinn gemacht, in den schattigen Hängen zu bleiben, um aus dem Tal zu kommen. Vor den Wendenläger mussten wir nochmals kurz mit Fellen aufsteigen, um den Wendenboden hinter uns zu lassen. Zum Glück war noch genug Schnee in der Teifflouwi und so konnten wir noch bis ca. 1400 m.ü.M. abfahren. Zu Fuss liefen wir noch bis Gadmen, Obermad. Von dort gingen wir mit Bus und Zug zurück Richtung Brugg.
Rafael Nyffenegger, Tourenleitung Osterskitour JO Brugg 2026
Die Wanderung führte über den “Sentier Km 0” bei Bonfol, JU. "Kilometer 0" bedeutet, hier begann die Front des Stellungskrieges im 1. Weltkrieg (1914 - 18), die sich über 750 km bis zum Ärmelkanal erstreckte.
Anschliessend folgten wir der Landesgrenze CH/F, bis zur “Borne des Trois Puissances” (Dreiländerstein) bei Beurnevésin, JU.
Fotos: Urs Sandfuchs: 01, 03, 04, 05, 06, 08, 09 Hanna Rohrer: 02, 07
Immer noch kein Aprilscherz! Also starten 13 Frauen und Männer die „KEIN APRILSCHERZ TOUR“ bei kalten Schneetemperaturen und dunklen Wolken auf der Passhöhe. Das Passbeizli hat zu, auch kein Scherz, somit starten wir tapfer ins zweifelhafte Wetter. Kaum gestartet, „Wer macht denn bei diesem Wetter ein Bratfeuer mit Picknick im Wald? Es ist der liebe Max, der uns mit gedecktem Tisch, frisch gebackenem Zopf von Erika und heissen Getränken zum Tagesstart empfängt – Hurra !!! – der Tag ist gerettet. Gestärkt geht’s jetzt kurz bergab, dann durch frischen grünen Wald, auf offener Ebene durch die Bernhalde zum Herzberg und weiter über die Staffelegg, Chillholz, Buechmatt. Die Bise ist gnädig, zwischendurch gibt’s sogar blaue Störungen und die Obstbäume zeigen kleine Knospen, sind kurz vorm Aufspringen. Bei der Möösere, grosser Picknickplatz mitten im Wald mit 5 Abzweigungen, lassen wir uns auf nassen Bänken nieder und es ist frostig, sodass die Stärkung kurz ausfällt. Alle sind sich einig, wir brauchen Bewegung, deswegen los bergab Richtung Schinznach-Dorf, wo wieder die Sonne lacht und eine wundervolle Weite mit Aussicht auf Hügelzüge, Schlösser und Burgen unseren Blick erfreuen. Den krönenden Abschluss im Gartenzenter Zulauf, wo Erika für uns zum Kaffee reserviert hat, geniessen wir redlich und in vollen Zügen.
Herzlichen Dank Erika unserer TL für die mutige Entscheidung zur Durchführung. Es war sehr schön, mit dir in deinen heimischen Gefilden, wo du jede Ecke kennst, unterwegs zu sein. Und zum Abschluss nochmals ein Hurra an dich und Max für die wunderbare Morgenüberraschung.
Bericht von Berta
Neun gestandene und künftige Tourenleitende trafen sich am Samstag-Morgen bei schönem Wetter zum 1. Teil des obligatorischen Fortbildungskurse «Führungsmodul». Der Rahmen dieses FK’s war ziemlich ungewohnt. In Alltagskleidern und in den alterwürdigen Räumlichkeiten des Stadtmuseums, mit Stift und Blatt in den Händen anstatt Seil und Pickel – wie der Tag wohl werden würde?!
In der Startrunde vermissten einige ihre Motivation für den heutigen Tag und gaben dies auch ehrlich zu. Aber wie sich dann alle eingegeben haben in den persönlichen Austausch – chapeau! Julia Kuark leitete professionell durch den Tag und fand den richtigen Mix, die Teilnehmenden mit Infos, Gruppenarbeiten, Austausch und Reflexionsmöglichkeiten durch den Tag zu führen.
Führen am Berg: die eigenen Werte immer mit dabei, die eigenen Erwartungen sowieso und dazu auch diejenigen der Gäste, unvorhergesehene Situationen und was dies alles bedeutet für unsere Führungsrolle unterwegs – ein spannender Austausch untereinander wurde möglich. Es sind immer wieder ähnliche Herausforderungen, mit denen Tourenleitende konfrontiert werden können, egal in welcher Bergsportdisziplin.
Am Ende des Tages waren sich alle einig. Es hat sich gelohnt, dem wichtigen Thema «Führung am Berg» so viel Zeit und Raum zu geben. Und der Wunsch aller Beteiligten war klar: innerhalb des Vereins sollen Strukturen geschaffen werden, die den Austausch unter den Leitenden fördert, Unterstützung untereinander stärker möglich wird, auch, indem sich neu&alt besser kennen lernt und Unsicherheiten besprochen werden können. Die Idee eines Höcks für Leitende ist geboren und wird initiiert. Der 2. Teil des Kurses wird die Gruppe im Herbst absolvieren.
Herzlichen Dank an Julia für den lehrreichen Tag! Am Abend waren alle müde vom vielen Denken und Reden, ein Teilnehmer meinte jedoch: «.. es war so kurzweilig, ich habe das Gefühl, wir hätten erst gerade angefangen». In der Beiz liessen wir den Abend ausklingen – Gesprächsstoff über die bewegenden Themen des Tages gab es noch genug.
Zu viert starten wir mit einer kalten Brise ab Stadelhofen zum See. Und wegen dem kalten Wind sind nur ganz wenige Richtung Seefeld unterwegs. Ein für uns unbekanntes Quartier mit zum Teil neuen Wohnblöcken und offen gelegtem Wildbach entlang. Links und rechts wächst der Bärlauch. Noch blüht er nicht. Nach Burgwies folgen wir dem Wehrenbach in leichtem Auf und Ab. Kaffeehalt im Alterszentrum Rebwies. Zum Glück sitzen wir an der Wärme während schwarze Wolken viel Graupel- und Schneeschauer bringen.
Das Warten hat sich gelohnt, denn jetzt scheint wieder die Sonne. Das Wetter im Wechselspiel wird uns noch eine ganze Weile begleiten. Nach dem Wald jetzt wieder in offenem Gelände zum Rumensee, weiter zum Schübelweiher und Küsnachter Tobel. Das Wasser im Bach sowie die Tropfen an den Ästen leuchten wunderschön im Sonnenlicht. Letzter Abschnitt durch Küsnacht bis Bahnhof und schon ist die Wanderung zu Ende.
Vielen Dank, schön und war’s!
Bericht und Fotos Hedwig
Samstag
Unsere Tourenwoche beginnt mit einer längeren Zug- und Busfahrt. Über das Unterengadin erreichen wir recht zügig und schweizerisch pünktlich Zernez.
Von hier wird die Reise abenteuerlich und unsere südlichen Nachbarn bieten bereits auf der Anfahrt einiges an Unterhaltung.
In Arnoga (nördlich von Bormio) montieren wir, 5 Frauen und 5 Männer, die Felle und buckeln unsere recht schweren Säcke um ins Val Viola zu starten. Bei Schneeschauer erreichen wir nach knapp 2 Stunden die Baita Caricc. Der stilvoll umgebaute Stall wird für die nächste Woche unser zu Hause sein und Rico mit seiner Crew werden uns so richtig verwöhnen - ein kleines Juwel inmitten der Veltliner Berge.
Regine
Sonntag
Nach einem Verwöhnfrühstück starten wir in zwei Gruppen in Richtung Pizzo della Valle. Eine Rundtour soll es werden. Die 15 cm Neuschnee verwandeln die Landschaft in eine Märchenwelt. Ruhig und gemächlich schreiten wir an der geschlossenen Violahütte vorbei, stets ansteigend bis zum Sattel. Den jungfräulichen Grat und Gipfelhang lassen wir, bei der immer noch erheblichen Lawinengefahr, links liegen. Nun erwartet uns eine wunderschöne Abfahrt mit einem Mix von Schneebeschaffenheiten. Nach einem kurzen Waldstück (für Pia) und einer Bachdurchquerung (für Heidi) erreichen wir glücklich unsere Alphütte.
Danke Alois und Dani für die super Tourenwoche.
Regine
Montag
Nach dem feinen Frühstück, diesmal mit wenig Brötli, starteten wir pünktlich um 8.30 Uhr. Zuerst talauswärts auf der Strasse, später einem Wanderweg folgend durch den Wald bis zur Alpe Stagimel. Nach der Querung eines Bachtobel stiegen wir stetig aufwärts, mit dem ewigen Kampf gegen die «Stögeli», bis zum Grat hoch. Hier deponierten wir die Skier und bewältigten die kurze Strecke zum Gipfel des Monte Forcellina 3087 m zu Fuss. Nach der Mittagsrast genossen wir die Abfahrt über teils Sulzhänge zurück zur Alpe Stagimel. Nochmals kurz rasten, die Sonne und die Stille geniessen, bevor wir diesmal dem Alpweg folgend ins Tal fuhren. Von hier individuelle Rückkehr zur Baita Caricc, stöckelnd, angefellt oder zu Fuss mit aufgebundenen Skiern. Und wieder erwartete uns ein feiner Aperitivo.
Wetter: Warm, teils sonnig, teils bewölkt und immer wieder Schneeflocken.
Herzlichen Dank den Tourenleitern.
Pia
Dienstag
Heute starten wir etwas früher, da wir eine längere Aufstiegszeit erwarten zum Pizzo di Dosde mit seinen 3280 m über Meer. Wir starten um 8:00 nach dem Frühstück. Wie jeden Tag lässt das Büffet keine kulinarischen Wünsche offen. Sonnenschein , blauer Himmel, mässig kalte Temperaturen und 2 kompetente Tourenleiter; das sind die besten Zutaten für eine perfekte Skitour. Nach 4 1/2 h stehen wir auf dem Gipfel. Ein fantastisches Panorama überwältigt uns. Schon im Aufstieg entzückte uns die alpine verschneite Alpenwelt. In der Abfahrt überraschte uns noch die gute Schneequalität. Zurück in der Baita Caricci standen dort 10 Liegestühle an der Sonne bereit und dazu wurde uns ein Aperotivo serviert.
Dieser Tag ist nicht mehr zu toppen.
Heidi Wagner
Mittwoch
Heute steht der Piz Cunfin auf dem Plan. Wir starten um 8 Uhr Richtung Alp Dosdè, dann entlang des Val Viola. In meditativer Skibewegung bewundern wir die sonnigen Bergspitzen und erreichen das Rifugio Viola in 1,5 Stunden. Ab dem Rifugio geht es steiler auf der Südseite des Piz Cunfin weiter. Kurz trinken, Harscheisen montieren, und dann geht es weiter in Richtung Gipfel. Oben ist es wunderschön, aber ziemlich kalt, also machen wir uns bald an die Nordabfahrt. Wow! Pulver – purer Genuss! Sogar alte Abfahrtsspuren stören nicht – es gibt genug Platz für neue Schwünge. Nach einem entspannten Lunch auf einem sonnigen Plateau kommt es zur Gruppenspaltung: Ein Teil fährt zurück zur Hütte und nimmt die Route rechts entlang des Val Cantone. Wer noch mehr möchte, nimmt den Aufstieg nach links zum Pizzo della Valle. Ich wähle die linke Variante. Regine spurt, und in einer Stunde erreichen wir den Pass. Überraschend für mich: Die anderen (Dani, Regine und Didier) wollen noch höher – auf den echten Pizzo! Also binden wir die Skier an die Rucksäcke und queren zu Fuß den schmalen Grat. Dann noch einmal Skier anziehen, und mit ein paar Spitzkehren erreichen wir schließlich den Pizzo della Valle. Wunderschöne Aussicht! Es scheint, als wäre in den letzten Tagen kein Mensch hier gewesen. Dann geht es in umgekehrter Reihenfolge zurück zum Pass. Von dort fahren wir durch Pulver, Bruchharsch und Sulz bis zu unserer Unterkunft. Müde, aber unglaublich erfüllt. Insgesamt hatten wir 950 Höhenmeter bis zum Cunfin, 400 Hm Abfahrt, 500 Hm bis zum della Valle – und dann alles hinunter! Es war ein wunderschöner Tag. Danke, Dani, Alois, Regine und der ganzen tollen Gruppe!
Oksana
Donnerstag
Der angekündigte Wetterumsturz ist eingetroffen. Ein stürmischer Wind pfiff die ganze Nacht um unsere urchige Unterkunft. Nach dem reichhaltigen Frühstück packten wir uns sturmfest ein und stiegen in Richtung Bivacco Caldarini auf. Die mächtige Moräne im Val Cantone di Dosdè zeigte uns wie mächtig der Gletscher hier einmal war. Auf ca. 2460 Höhe, unmittelbar unter dem Biwak, entschlossen wir uns aufgrund der Schnee- und Lawinensituation umzukehren. Die Abfahrt war ein Kampf gegen den Nordwind. Im Rifugio Federico wärmten wir uns bei Cappuccino und heisser Schokolade wieder auf. Den Rest des Weges bis zu unserer Unterkunft Caricc durch den lichten Wald suchte jeder selbständig. Mit dem obligaten Apéro, dieses Mal drinnen, beendeten wir einen weiteren Tourentag.
Herzlichen Dank Alois und Dani für die Tourenplanung und die Durchführung der Tour bei Sturm.
Urs
Freitag
Nach Kaffee und Snack treten wir dann unsere Rückreise mit Bus und Zug nach Brugg an, das wir um 17:30 Uhr erreichen.
Danke an Alois und Dani für die Organisation und Führung durch das wunderschöne Val Viola. Es war für alle ein tolles Erlebnis.
Didier
Die Tour startet für die meisten Teilnehmer in Brugg Bhf um 06:04. (Da der Autor in Mettmenstetten wohnt, durfte er beteits eine Stunde früher den Zug nehmen, yay ;) Gemeinsam fahren wir mit Zug und Seilbahn nach Unterbäch (VS), Bergstation und benutzen dabei nicht weniger als 5 (!) Seilbahnen, welche uns komfortabel auf 2400m bringen. Wir montieren die Felle und laufen bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel (aber aufziehenden Wolken) und intensiven Diskussionen über Sinn und Unsinn der SRG Halbierungsinitiative los (für alle, die mitgedacht haben: Ja, die Tour fand nach der Abstimmung statt). Die Spur ist bereits gebahnt und verfestigt, so steigen wir kraftsparend auf. Im steileren Abschnitt montieren wir die Harscheisen, was sich als gute Entscheidung herausstellt, denn bei den Spitzkehren ist es teilweise eisig und wir verzeichnen zwei Schneetaucher (der Autor ist einer davon). In der Mitte des Grates machen wir ein Skidepot und steigen bei beissendem Wind und eisigen -7 Grad auf den Gipfel, wo das Gipfelfoto eher kurz ausfällt. Die aufziehenden Wolken haben sich mittlerweile auf dem Gipfel leider festgesetzt und die Fernsicht müssen wir uns denken. Immerhin sehen wir den Riedgletscher und schemenhaft das Weisshorn und die Barrhörner. Wir fahren nun abwechselnd in windgepresstem, Bruchharsch-artigem Schnee, abgelöst von kürzeren Pulverschnee-Abschnitten, zum Restaurant ab. Die Tour wurde fachkundig zweisprachig (allemand et français!) durch Christine Neff und Heidi Balmer geleitet.
Teilnehmende: Christine Neff, Heidi Balmer, Werner Gitz und Pia Gitz-Knecht, Francine Wolff, Daniel Vonder Mühll, Simon Hostettler
Text und Fotos Simon Hostettler
Alle Ehre machte der Sunnbüel seinem Namen, als wir nach dem Startkaffee vor das gleichnamige Restaurant traten. Die Sonne prangte im stahlblauen Himmel über dem Altels. Bei angenehmer Temperatur führte Tourenleiter Christoph uns vier Teilnehmer auf den Schneeschuh-Trail. Dieser wunderbar angelegten Route folgten wir, bis sie zur Spittelmatte abbog. Wir stapften jedoch weiter, mit dem nötigen Abstand zu den Hängen unterhalb des Üschinengrates, umgingen den “Arvewald” um dann zum Winterwanderweg hochzusteigen.
Diesem folgten wir bis zum Gasthaus Schwarenbach, wo wir uns windgeschützt an der Sonne sitzend eine Suppe gönnten. Weiter ging’s auf dem Winterwanderweg hinauf zum Daubensee. Später, auf dem letzten Anstieg zur Passhöhe spürten wir plötzlich die kalte Bise. Das konnten wir leicht verschmerzen, denn kurz darauf sassen wir in der überheizten Gemmi-Lounge beim verdienten Kaltgetränk. Nach der Sicht auf unzählige verschneite Gipfel des Berner Oberland und des Wallis erfreuten uns im Talboden von Leuk die blühenden Sträucher und Bäume.
War das der Schluss der Schneeschuh-Saison? Wenn ja, dann war’s ein würdiger! Besten Dank, Christoph!
Markus Schuler
Bilder von verschiedenen Teilnehmer(innen)
Bei wunderschönem Wetter, wolkenlos sogar, starteten wir 15 Wandersleute in Brugg zur heutigen Werktagswanderung vom Ruederchen- ins Suhrental.
Mit Bahn und Bus erreichten wir in einer guten Stunde Schiltwald bei Walde, unsern Startpunkt. Von hier wanderten wir auf schönem Weg durch die ländliche Gegend mit grünen Wiesen und stattlichen Bauernhöfen, später dann durch Wald. Nach ca einer Stunde nach Verlassen des Waldes oberhalb Etzelwil öffnete sich der Blick ins Tal mit dem nahen Sempachersee und einer wunderbaren Sicht in die Alpen.
Weiter wanderten wir bei schönstem Sonnenschein Richtung Kulmerau. Die Temperatur wäre recht angenehm gewesen wäre da nicht die starke Bise gewesen, welche uns je nach Gelände mehr oder weniger plagte. Unsern Lunch konnten wir dann doch an einem schönen warmen Plätzchen geniessen. Nach Kulmerau kam Mooslerau, schon im Suhrental und schon bald kam das Flüsschen Suhre in Sicht, welchem wir noch ca 3km folgten bis nach Staffelbach, unserem Ziel der Wanderung. Da es in Staffelbach keine Einkehrmöglichkeit gab, nahmen wir den Bus, bis Schöftland und genehmigten uns dort Kaffee und Kuchen bevor wir wieder mit dem OeV Richtung Brugg reisten.
Herzlichen Dank Ruth für die schöne Tour.
Ernst Walz
Am Montag starteten wir unsere Tour Richtung Stelli – motiviert, geschniegelt und (noch) voller Energie. Der Aufstieg verlief angenehm, die Gespräche lebhaft und die Vorfreude auf die Abfahrt wuchs mit jedem Höhenmeter. Oben angekommen wurden wir nicht enttäuscht: feinster Pulver, der uns in eleganten Schwüngen talwärts schweben liess. So stellt man sich das vor.
Weiter unten zeigte sich der Berg dann von seiner… sagen wir rustikaleren Seite. Die Idylle wich einem Slalom durch Kuhtritte, der mehr mit Geschicklichkeit als mit Skifahren zu tun hatte. Stilnoten wurden hier keine vergeben – und das war wohl auch besser so.
Der Tag fand seinen würdigen Abschluss im Heimeli: Steinsuppe (inklusive Glück bringendem Stein – wir haben ihn sicherheitshalber nicht gegessen) und ein wunderbar feines Fondue. Die Stimmung war entsprechend gelöst, die Geschichten wurden länger und die Müdigkeit setzte sich langsam durch.
Am Dienstag ging es gleich zur Sache: Ein alter Lawinenkegel stellte sich uns in den Weg – eine erste kleine Herausforderung für Beine und Gleichgewicht. Danach folgten wir elegant dem Grat Richtung Mederger Flua. Anfangs noch mit Ski, später zu Fuss, wurde die Sache zunehmend… intensiv. Spuren war angesagt – und zwar nicht nur mit den Ski, sondern auch mit der Schaufel. Eine echte Wühlerei, bei der jeder mal zeigen durfte, was in ihm steckt.
Zum Schluss wartete noch ein kurzes Kraxelstück, das wir – man höre und staune – erstaunlich elegant meisterten. Oben angekommen wurden wir mit einer abwechslungsreichen Abfahrt belohnt: zuerst durch ein Couloir, das volle Konzentration verlangte, danach über einen herrlichen Hang Richtung Tal, der nochmals echtes Skivergnügen bot.
Fazit: Zwei Tage voller Kontraste – von Pulverträumen bis Kuhtritt-Albträumen, von genussvollen Abfahrten bis schweisstreibender Spurarbeit. Genau so, wie eine gelungene SAC-Tour sein soll.
Keine vier Stunden nach dem Treffen in Brugg ist die 9er-Gruppe geleitet von Heinz bereits unterwegs auf die dem Piz Campagnung zugewandte Schulter des Piz Bardella. Die noch ungewohnte Höhe, flache Sicht und - nach einem genussvollen ersten Hang - teilweise von alten Lawinenabgängen verschüttete Abfahrt, haben die Messlatte für unsere Skikünste bereits hoch angesetzt. Da kam es sehr gelegen, dass das ursprünglich angepeilte Hotel Solaria ausgebucht war und wir in den Genuss des Wellness-Bereichs des Hotels Grischuna kommen.
Am darauffolgenden Tag begrüsste uns grösstenteils blauer Himmel und so machten wir uns frohen Mutes auf Richtung Motta da Sett. Da sich dieser aber in nebligen Wolken versteckte, bogen wir kurzerhand nach Osten Richtung Rocabella ab. Für den gegen Ende anspruchsvollen Aufstieg mit Harscheisen über spärlichen Schnee entschädigte die genussvolle Ausfahrt über zuerst pulvrige, dann sulzige Hänge. Die Regeneration starteten wir mit gemütlichem Zusammensein im nach dem soeben bezwungenen Gipfel benannten Caffè.
Am letzten Tag wollen wir trotz durchzogenen Aussichten erneut dem Motta da Sett einen Besuch abstatten, da alternative Tourenziele bis ins Oberengadin noch weniger Erfolg versprechen. Doch bereits nach kurzem Aufstieg müssen wir uns - auch wenn die eine oder andere App baldige Besserung verspricht - dem Wetter geschlagen geben und umkehren. Nicht jedoch, ohne uns auf Tua mit einer Hangneigungs- und LSV-Lektion auf die nächste Tour vorzubereiten... So nehmen wir etwas weniger Skitourenkilometer dafür aber umso mehr spannende Berg- und Flachland-Geschichten und den einen oder anderen Tipp im Umgang mit Handy-Apps, GPS, Sportuhr und LSVs verschiedener Marken mit nach Hause. Vielen Dank!
Raphi (entgegen der «Empfehlung» 100% KI-frei 😊)
Anreisetag Sonntag / Wengahorn
Pünktlich um sieben Uhr starteten 13 gutgelaunte Skitüreler:innen in die Tourenwoche im Avers. Nach einem Kaffeehalt in der Raststätte Viamala, trafen fast alle gleichzeitig auf dem Parkplatz in Juf ein um die Eingehtour zu starten. Ein Auto (Namen werden nicht genannt) war unterwegs mal wieder, in angeregte Gespräche vertieft, an der Ausfahrt vorbei gerauscht und deshalb in der Ankunft etwas verzögert.
Bei strahlendem Sonnenschein nahmen wir den Aufstieg auf’s Wengahorn (2849m) in Angriff. Nach rund 750 m Aufstieg inkl. einigen Spitzkehren erreichten wir den Gipfel, wo wir die Aussicht, das tolle Wetter und den Lunch aus dem Rucksackgenossen. Die Schneeverhältnisse in der Abfahrt waren ganz okay, auch wenn noch keine grossen Pulverschneeschwünge gezogen werden konnten.
Im Hotel Avers genossen wir den ersten Abend bei leckerem 5-Gang Menü in toller Atmosphäre. Kurz vor Mitternacht holte Rolf die 14te Person in Andeer vom Bahnhof ab. Von allen anderen wurde Adi dann erst am Montagmorgen beim Frühstück willkommen geheissen.
Andrea
Montag / Weissberg
Wir starten mit dem kurzen Abfährtli vom Hotel aus zur Talstation des kleinen Skiliftes. Wir montieren aber die Felle und ziehen auf dem Winterwanderweg oder entlang der Loipe in das lange Bergalgatal hinein. Vor Augen haben wir bald einmal einen felsigen, schwarzen Chnubel, unser Tagesziel, den Weissberg. Nach etwa vier Kilometern beginnt endlich die Steigung zum Sascelpass. Wir gehen noch etwas höher zu einem Steinmann, schnallen die Skis auf den Rucksack und steigen zu Fuss über steindurchsetztes Gelände einige Meter ab, um nicht eine steile Schneeflanke queren zu müssen. Von hier aus wird nun klar, woher der Berg seinen Namen hat. Es geht nämlich mit den Skis an den Füssen weiter bis kurz unter den Gipfel und nur die letzten Meter erneut per pedes. Zurück auf demselben Weg. Nach schöner Abfahrt sausen oder stöckeln wir wieder talauswärts und löschen den Durst im Skiliftbeizli.
Barbara
Dienstag / Mazzaspitze
Kurze Autofahrt nach Juf, danach suchte Rolf den besten Weg, mit möglichst durchgehenden Schneedecke. Alpenrosen, Gras, Steine erschwerten die Routenwahl auf den ersten 400hm. Auf geschlossener Schneedecke ging es weiter bergauf. Nach einem kurzen aber steilen Abschnitt erreichten wir unser Skidepot. Kurzes Umrüsten auf Steigeisen, Pickel und Gstälti und los ging das Abenteuer zum Gipfel des Mazzaspitz. Die steile Schneeflanke zu Beginn meisterten alle recht zügig, der vermeintlich leichte Blockgrat, forderte uns dann aber ziemlich. Längere Wartezeiten, das Wetter, mit kühlem Wind, Schneeflocken und schlechter Sicht löste zwischenzeitlich fast eine kleine Meuterei aus. Trotzdem schafften es schlussendlich alle auf den Gipfel des 3164m hohen Mazzaspitz. Glücklich, aber müde und mit kleineren „Standschäden ;-)“ erreichten wir unsere Homebase im Hotel Avers.
Janine
Mittwoch / Chlin Hüreli
Mit dabei: Roland, Barbara, Reinhard, Janine, Otto, Thomas, Marcel, Andrea, Rolf, Christoph und Adrian. Auf Wanderschaft: Hedwig, Beatrix und Nicole
Heute gings aufs Chlin Hüreli – nach den Anstrengungen des Vortags und aufgrund der nicht ganz so guten Wettervorhersage stand eine etwas gemächlichere Tour auf dem Programm.
Bei Pürt ging es zuerst runter zum Averser Rhein, wo es einige schöne Eisfälle zu bestaunen gab. Angefellt und immer in der Sonne ging es nun aufwärts. Das anfängliche Rennen gegen eine andere Tourengruppe entschieden wir klar für uns 😉, und so ging es immer weiter, bis wir zu einer schönen Alphütte auf 2450 m ü. M. gelangten. Dort machten wir eine Pause und genossen die Sonne, bevor langsam die ersten Wolken aufzogen. Nun ging es gemütlich auf dem Rücken (Sitanegga) Richtung Gipfel. Oben angekommen und kurz gerastet genossen wir die Gipfelabfahrt in nördlicher Richtung mit guten Schneeverhältnissen. Weiter unten waren die Bedingungen weniger gut und der Schnee wurde schwerer und feucht. Ohne weitere Vorkommnisse schafften wir es wieder nach Pürt zurück und liessen den Tag bei Pizza und Panaché ausklingen.
Adrian
Donnerstag / Gletscherhorn
Ein erster Blick aus dem Fenster heute Morgen erweckt ein freudiges Gefühl - über Nacht wurde das Tal mit einer dünnen weissen Schicht Watte überzogen. Der Himmel ist grösstenteils noch wolkenverhangen, doch es zeigen sich bereits die ersten blauen Flecken.
Unser heutiges Ziel ist das Gletscherhorn, 3106m. Nach dem üblichen reichen Frühstück geht’s los und wir brechen auf ins flache, über vier Kilometer lange Bergalgatal. Rolf fürchtet um seine brennenden Fusssohlen, aber er hat nun die Zehen zu Krallen angezogen - ob das geholfen hat?
Nach der ersten Rast macht sich Reinhards Stopper selbständig und kann nicht mehr arretiert werden. Doch dank Ottis umfassender „Apotheke für alle Fälle“ ist das Problem mit einem Kabelbinder im Nu behoben.
Die Wolken kommen und gehen, und Rolf und Christoph wechseln sich im Spuren ab und führen uns sicher zum Skidepot auf den Gletscherhornsattel. Zu Fuss geht’s noch ca. 80 HM am Grat entlang im dichten Nebel hoch ( Achtung Wächte!), bis wir den Gipfel erreichen und siehe da, sich der Nebel auflöst! Wir geniessen die herrliche Rundsicht und die Gipfelrast, bevor wir wieder zum Skidepot absteigen, unsere Skier anschnallen und die Pulverabfahrt geniessen.
Zufrieden über die schöne Tour löschen wir unseren Durst beim Skiliftbeizli mit einem herzlichen Dank an die Tourenleiter !
Beatrix
Feitag / Piz Piot
Als voraussichtlich letzte Tour dieser Woche im Avers ist die Überschreitung des Piz Piot (3052 m) von West nach Ost vorgesehen.
Nach Transfer nach Juf (2120 m) marschieren wir um 8:15 Uhr Richtung Süden los. Nach recht klarer Nacht ist es ziemlich "frisch". Falls noch jemand am (Flug-)Wetter zweifeln sollte: Die Flugwaffe begleitet uns mit Ausdauer. Die erste Stunde folgen wir mehr oder weniger flach dem Talkessel. Nach anderthalb Stunden pausieren wir auf etwa 2450 m im Sonnenschein. Dann geht es eine weitere Stunde, vorerst ziemlich steil in malerisch gewundener Bergkulisse, bergauf zum Piotjoch (2821 m). Nach ausführlicher Besprechung mit dem Führungsteam kommt TL Rolf zum Schluss, dass die gemäss Standardroute vorgesehene Traverse zum Westgrat (2925 m) des Piz Piot zu heikel ist. Damit ist die Rundtour vom Tisch. Mögliches Ziel ist nun der Aufstieg zum Westgipfel mit anschliessender Abfahrt entlang der Aufstiegsroute.
Wir steigen noch etwa 100 Hm gegen Süden auf. Weiter geht es zu Fuss entlang dem Nordgrat. Der zweite Gendarm versperrt vorerst den Weg; er kann aber westlich umgangen werden, was nicht allen ganz geheuer ist. Und so stehen um etwa 12:30 Uhr acht von uns auf dem westlichen Nebengipfel (3038 m) des Piz Piot.
Zurück zum Skidepot. Dann folgt eine etwa einstündige Abfahrt, welche dieser Tourenwoche zu einem würdigen Abschluss verhilft, so gut, dass fünf Hartgesottene die oberen 500 Hm gleich nochmals aufsteigen. Derweil besuchen die weniger ambitionierten neun die Jufer Gastro-Institution "Edelweiss", was die anderen fünf sogleich in der "Alpenrose" nachholen.
Wir danken Rolf Wälte für die umsichtige Leitung dieser Tourenwoche sowie Marcel Meier und Christoph Hörmann für die Unterstützung im Feld.
Otto Fischer
Die Tour stand unausgesprochen unter dem Motto „Warum auch in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.“ Was schon Goethe wusste und formulierte war an diesem Tag besonders aktuell, denn viele Schweizer waren in ihren Ferien in Doha oder Dubai oder Abu Dhabi gestrandet und konnten wegen dem Krieg um Iran nicht mehr zurück. Wir hingegen, 19 SAC – Mitglieder unter der Leitung von Ruth Schaffner, blieben in unserer Gegend und erlebten schöne, beglückende Momente auf dem Geo-Weg. Dadurch mussten wir auch nicht in aller Hergottsfrühe aufstehen, sondern mussten erst um halb neun in Brugg auf dem Bahnhof sein. Das Wetter zeigte sich von der sonnigen Seite, wenn auch Petrus den Saharastaub in der Sahara hätte wehen lassen können, statt ihn zu uns zu verfrachten und unsere Aussicht zu trüben.
In Schinznach-Bad beim Golfplatz leuchtete der Rasen weisslich, ein Hinweis auf den Nachtfrost, während es immer wärmer wurde – bis 16 Grad, wohl die höchsten Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Beim Karstgebiet in Habsburg, auf das wir bei einer Tafel des Geo-Wegs hingewiesen wurden, beschäftigte uns das Schicksal der Kuh Belinda, die vor einigen Jahren in ein Karstloch gefallen war, aber gerettet werden konnte. Im Schloss Habsburg stärkten wir uns mit Kaffee und Gipfeli. Beim Weitermarsch hätten wir uns über das Ökosystem des Rebbergs, den Muschelkalk und die Gletscher der Eiszeiten informieren lassen können, aber die Lust den Flow des Laufens zu geniessen, war manchmal grösser als das Interesse an Weiterbildung. Beim Stopp bei Tafel 12 im Aesch bei den Findlingen konnte ich dann etwas erzählen über die wechselreiche Geschichte des Geo-Wegs.
Der Geo-Weg wurde 1991 beim 700 Jahr-Jubiläum der Eidgenossenschaft vom Kanton Aargau den Gemeinden Schinznach- Bad, Scherz und Habsburg geschenkt. Schulen, Vereine und Einzelpersonen besuchten ihn. Wie viele war schwierig zu eruieren, da die Besucher meist im Wald waren und nirgends durch ein Drehkreuz mussten. So kam es, dass nachdem die Gemeinden Scherz und Schinznach-Bad mit den grösseren Nachbargemeinden Lupfig und Brugg fusioniert hatten und dort in der Exekutive niemand mehr war, der den Wert des Geo-Wegs erkannte und alle nur noch Kosten sahen und die Entscheidungsträger glaubten, man müsse die Tafeln teuer erneuern, aber es komme eh niemand mehr und und ... Die Folge war, dass 2022 in Brugg und Lupfig beschlossen wurde: weg damit und zwar radikal – die Tafeln ausreissen, die 200 Millionen alten Findlinge mit dem Pressluftbohrer zerstören, um sie abtransportieren zu können. Die Habsburger behielten ihre Tafeln. Ein Scherzer Landwirt sah die Pressluftbohrer-Aktion und informierte umgehend Tele M1, das die Barbaren an der Arbeit zeigte und ein ehemaliger Gemeindeammann gebot ihnen, sofort aufzuhören. Neun Findlinge waren noch nicht zerstört. Dank grossem Einsatz vieler Freiwilliger konnte der Weg 2024 wieder eröffnet und auch digitalisiert werden.
Beim Scherzer unterem Weiher wurde dann bei schönstem Sonnenschein gepicknickt und die Wanderung ging weiter dem Geo-Weg entlang bis Holderbank, wo auf einem mit Bänken und Tischen bestückten Aussichtspunkt der Höhepunkt erreicht wurde: Kaffee, Tee, Zitronen- und Schoggikuchen von Werner Schaffner gebraut und herbeigeschafft und von Ruth Schaffner gebacken, erwarteten uns.
Ganz herzlichen Dank für die tolle Überraschung.
Ursula Gasser
Montag, 2. März 2026, Wengahorn (2849 m)
Von 352 m auf 2849 m. ü. M.: die Bewältigung von 2497 Höhenmetern prägte unseren ersten Tag der Tourenwoche. Mit dem Zug, nach kurvenreicher Busfahrt und viermaligem Umsteigen kamen wir in Juf, zuhinterst im Avers an. Dies ist mit 2126 m ü. M die höchstgelegene Siedlung Europas. In der Pension Alpenrose deponierten wir unsere Taschen und machten uns in zwei Gruppen an den Aufstieg auf das Wengahorn (2849 m. ü.M). Die Verhältnisse waren so, wie sie der Wetterbericht vorausgesagt hatte: leichter Schneefall, eingeschränkte Sicht und wenig Sonne begleiteten uns. Nach einigen Spitzkehren als ideale Übungseinheit und dank umsichtiger Führung von Alois schafften es alle auf den Gipfel. Die Abfahrt passten wir den Sicht- und Lawinenverhältnissen an und konnten über einige schöne Pulverschneehänge hinunterwedeln. Nach dem Zimmerbezug kamen wir erstmals in den Genuss der ausgezeichneten Küche in der Alpenrose – ein vielversprechender Start in die Woche! Mit einer mutmasslichen Wolf-Sichtung beim Brüggli am Bach endete ein erlebnisreicher Tag.
Christine Neff
Dienstag, 3. März 2026, Bödagrat (2951 m)
Nach dem Schneefall und dem leichten Nebel vom Vortag empfing uns der Morgen mit traumhaftem Wetter. Pünktlich um 08:30 Uhr standen die 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor der Unterkunft in Juf bereit für die Skiabfahrt nach Juppa.
Bei unserer Ankunft beim kleinen Skilift empfing uns eine eisige Kälte. Wir waren froh, dass wir uns auf dem ersten Kilometer entlang des Bergalgabach etwas warmlaufen konnten. Nach etwa 30 Minuten ging es in zwei Gruppen rechts einen Hang hinauf in die Sonne. Der abrupte Wechsel von der Kälte in die warme Sonne führte dazu, dass einige Teilnehmende mit Stollen an den Fellen zu kämpfen hatten. Doch gemeinsam konnten auch diese kleinen Probleme rasch gelöst werden.
Nach rund 400 Höhenmetern querten wir nach links über eine grosse Ebene hinüber zum Saentapass. Über den letzten Steilhang erreichten wir schliesslich unser Ziel auf 2951 Metern. Nach den üblichen Gratulationen und einer kurzen Gipfelpause machten wir uns bereit für die Abfahrt.
Mit genügend Abstand fuhren wir den steilen Gipfelhang hinunter zum Saentapass. Dort wählten wir für die weitere Abfahrt eine neue Route. Über steile Hänge und mehrheitlich herrlichen Schnee ging es hinunter bis zur Langlaufloipe. Mit kräftigem Stockeinsatz erreichten wir schnell das kleine Beizli beim Skilift in Juppa, wo wir auf der sonnigen Terrasse eine genussvolle Pause einlegten.
Mit dem Bus – oder für einige mit einem nochmaligen Aufstieg – kehrten wir schliesslich zufrieden zu unserer Unterkunft nach Juf zurück.
Ein herzliches Dankeschön an Alois und Urs für die Leitung dieser wunderschönen Skitour.
Heinz Frei
Mittwoch, 4. März 2026, Uf da Flüe (2775 m)
Bei wolkenlosem Himmel starteten wir unseren 3. Skitourentag direkt neben dem Hotel Alpenrose. Schon bald zeigte sich, dass die Verhältnisse anspruchsvoll waren: Der Schnee war hart gefroren, weshalb wir für den steilen Aufstieg Richtung Stallerberg die Harscheisen montierten. Schritt für Schritt arbeiteten wir uns konzentriert den Hang hinauf. Nach dem steileren Abschnitt öffnete sich das Gelände. Über glitzernde Schneeflächen führte die Spur weiter in Richtung Gipfel des Flue. Die Aussicht war beeindruckend: Blick zum Bernina Massiv, Piz Julier sowie hinunter nach Bivio und auf die Julierstrasse. Die Abfahrt erfolgte entlang der Aufstiegsspur durch herrlichen Pulverschnee. Unterwegs legten wir einen Zwischenstopp für eine Lawinenausbildung ein. Dabei übten wir das Ausgraben eines Verschütteten. Der Ablauf zeigte eindrücklich, wie körperlich anstrengend und zeitkritisch eine solche Rettung ist. Die Übung verlangte volle Konzentration und viel Kraft – eine wichtige Erfahrung für alle Beteiligten. Anschliessend setzten wir die Abfahrt fort über die unterdessen sulzigen Südhänge zurück nach Juf. Im Hotel Alpenrose stärkten wir uns und genossen Kaffee und Kuchen auf der sonnigen Terrasse.
Am Nachmittag führten wir im Lawinenfeld bei Juf eine weitere Lawinenübung durch. Unter Anleitung von Alois trainierten wir die strukturierte Personensuche mit dem LVS sowie das Sondieren. Anschliessend zeigte und Urs, wie man aus Skiern, Stöcken und Rucksäcken einen improvisierten Rettungsschlitten baut, um eine verletzte Person zu transportieren. Eine lehrreiche und praxisnahe Übung.
Der wunderschöne, genussvolle Skitourentag endete mit einem feinen Essen in geselliger Runde.
Evi Umbricht
Donnerstag, 5. März 2026, Piotjoch (2821 m)
Nach einem reichhaltigen Frühstück schön gestärkt marschierten wir pünktlich bei stahlblauem Himmel und Eiseskälte um 08.15 Uhr in Richtung Piotjoch los, um kurz darauf beim Start der Langlaufloipe und des Winterwanderwegs in Juf die Skier zu montieren. Infolge der nach wie vor instabilen Verhältnisse beim Aufbau der Schneedecke und weiterhin erheblicher Lawinengefahr wurde bereits vorgängig entschieden, dass die Besteigung des Piz Piot auf ein andermal verschoben werden muss. Zügig konnte es losgehen, fast unmerklich sanft ansteigend entlang des zugeschneiten Jufer Rheins, in wie gewohnt trancegleichem Schritttempo mit unseren zwei Führern, Alois und Urs. Die zu Beginn noch lebhaften Gespräche verstummten, sobald das Gelände ansprucksvoller wurde. In engen Windungen schraubten wir uns dann linkerhand ein enges, aber nicht allzu steiles Couloir empor, glücklicherweise auf schön griffigem Schnee mit einzelnen Spitzkehren. Schon bald schweifte der Blick wieder ungehindert über die gleissenden, teilweise noch unberührten Schneehänge, über welche wir praktisch mühelos unser Ziel, das Piotjoch erreichten. Nach kurzer Rast mit Zwischenverpflegung und dem Umrüsten zur Abfahrt zeichneten wir unsere Schwünge in die zauberhaft pulvrige, weisse Pracht. Kurz vor dem etwas steileren Engnis entschied die Gruppe Unentwegter nochmals hochzusteigen, um den Abfahrtsgenuss ein zweites Mal auskosten zu können. Die gemächlicher Geniessenden hingegen machten sich, von Heinz geführt, auf die nicht minder reizvolle weitere Abfahrt. Das frugale Mittagsmal
konnte auf einem sonnigen Bänkli mit Blick aufs Juferhorn genossen werden. In unserer wunderbaren Unterkunft, der Alpenrose, wartete ja bereits Kaffee und Kuchen – eine wunderschöne Tour, wunderbar geplant und geführt durch Alois mit Unterstützung von Urs und Heinz, herzlichen Dank!
Angelika Curti
Freitag, 6. März 2026, Mingalunhorn (2965 m)
Noch einmal geniessen wir das feine Zmorge und überpünktlich wie immer, steht die ganze Gruppe parat für die letzte Tour. Das Ziel ist das Mingalunhorn (2965), ein Nachbargipfel zum Wengahorn. Der Aufstieg fühlt sich auch ähnlich an – Spitzkehren sind gefragt und wir dürfen nochmals unter kundiger Anleitung üben...Die letzten Meter zum Gipfel machen wir lieber zu Fuss, die Gipfelfotos gibt’s in Etappen, es hat nicht viel Platz ganz oben und der dichter werdende Saharastaub lässt die Bergwelt unscharf werden.
Einmal mehr und sozusagen als Abschiedsgeschenk haben wir beste Schneeverhältnisse für unsere Abfahrt – so macht Skifahren einfach glücklich.
Mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken vor dem Aufbruch nach Hause lassen wir die Tage entspannt ausklingen. Fazit: Alles hat gestimmt, war super organisiert und bestens geleitet....besser geht es nicht! Danke an Alois, Urs und Heinz!
Beate Roelcke
Fotos: Heinz Frei, Alois Wyss
Bericht vom Schnupperkurs im Blockkäfer
Liebe Kletterfreunde
An drei Abenden konnten Eltern mit ihrem Kind einen Eindruck vom Blockkäfer erlangen.
Erster Montag Abend
Als erstes mussten wir uns aufwärmen. Wir haben lustige Spiele gemacht , wie zum Beispiel Elefanten waschen und der Entenlauf. Für die Erwachsenen ganz schön anstrengend… Danach haben wir gelernt zu klettern an der Boulderwand. Auch an der Boulderwand kann man lustige Spiele Spielen. Kristina (unsere Kletterlehrerin) hat am Ende einer Boulderroute ein Blatt mit Bunten Stiften aufgehängt. Jeder Teilnehmer der das Blatt Und die Stifte erreichen konnte, durfte ein Teil des Gesichts zeichnen. Das waren sehr lustige Gemälde. Anschliessend durften wir Süssigkeiten in den Griffen verstecken. Leider war dann der erste Abend schon vorbei.
Zweiter Montag Abend
Heute erklärten Thorsten und Kristina uns die Regeln beim Sichern. Wir mussten den doppelten8er Knoten üben und den Partnercheck. Sicherheit geht vor! Wir lernten wie das Grigriplus funktioniert. Endlich ging es an die Kletterwand. Das war sehr toll und machte extrem viel Spass! Leider verging auch an diesem Abend die Zeit viel zu schnell.
Dritter Montag Abend
An diesem Abend haben wir alles nochmals repetiert. Ich durfte sogar meine Mutter sichern. Dazu muss man das Seil oben mehrmals verdrehen. Das machte richtig Spass. Am Ende haben wir sogar noch ein Stück Kuchen erhalten. (Selbergebacken von Kristina, sehr lecker!!!) Schnuppert doch auch einmal!!
Herzliche Grüsse
Chaya
Aus Plan A wurde erst C und dann B. B wie Brisen. Zu dritt gings in Brugg früh los zur Klewenalp.Wir waren genauso motiviert & hibbelig, wie all die Kinder in der Bahn für das Schülerrennen, und das obwohl uns der Tourenleiter die Reise im Globi-Wagen verweigerte.
Oben angekommen gab es erst den obligatorischen Kaffee zur Morgenstärkung - umso notwendiger nach dem Geräuschpegel in der Seilbahn.
Frisch erwacht ging es zum Start schwarz 20m mit dem Tellerlilift hoch - kein Skifahrer ist illegal! - und der Schlittelpiste entlang. Entgegen der Ankündigung gab es keine Ticketkontrollen, und auch wenn: kein Schlittler ist illegal!
Lange Zeit waren wir alleine unterwegs, bis wir nach dem Brisenhaus in der Ferne eine Gruppe Skitourengänger entdeckten. Den Gipfel konnten wir nach einigen Minuten geteilter Freude mit zwei Schneeschuhtourengängern auch noch alleine mit einer zutraulichen oder auch frechen Bergdole geniessen. Erst beim Abstieg kam uns die zuvor entdeckte Gruppe entgegen, wobei der SAC Basel diesmal keinen Stau auslöste.
Den Zustand der Abfahrt konnten wir schon auf dem Gipfel hören: ein Alleingänger kratzte hart auf dem Eis. Und nach dem ersten Teil ganz viel schöner Sulz. Danach wurde noch auf der Terasse einer geschlossenen Beiz die Sonne genossen, bis es so heiss wurde, dass man von der Sonne weggedreht sass. Wir trafen auf dieser Terasse auch den Eiskratzer von vorher, ein Altdorfer, welcher uns bis zum Bahnhof Altdorf mitnahmen.
Danke Philipp für die Tour!
Acht SkitourengängerInnen machen sich am Samstagmorgen in aller Früh auf, um gemeinsam ins Glarnerland zu fahren. Der Rautispitz ist heute unser Ziel.
Die gut gelaunte Gruppe steigt schwatzend und plaudernd über den Forstweg in Richtung Grapplialp auf. Kurz wird’s ruhiger, die Aufmerksamkeit ganz auf die rutschige Unterlage auf dem Waldweg gelenkt. Vor dem Tritt (eine Steilstufe inmitten der Tour) macht sich ein Ski selbständig. Kurz sind wir beunruhigt, ob er sich die Freiheit nimmt über die untenliegenden Felsen zu jumpen. Zum Glück nicht und die Tour geht nach einer kurzen Pause mit aufgebundenen Skiern weiter. Dank Manuel schaffen wir alle die kniffligen Spitzkehren im oberen Tei der Steilstufe. Manuel schaufelt uns „altersgerechte Bödeli“ frei. Merci. Nun geht der Aufstieg gemächlich weiter und wir erreichen bald schon den Gipfelhang. Hier startet ein offizielles Kräftemessen, Dani lässt die fitten Türeler ihre Grenzen ausloten. Glücklich und zufrieden erreicht kurz darauf die ganze Gruppe den Gipfel. Bei Sonnenschein und angenehmen Plus-Temperaturen geniessen wir eine ausgiebige Gipfelrast.
Unterdessen sind die harten Schneehänge schön aufgesulzt und wir suchen uns stets die besten Hänge für die Abfahrt aus. Ab den Häusern „Sulz“ wechselt der Schnee allmählich auf nass und die Schiebepassagen werden immer länger, bis wir am Schluss die Skier nochmals aufbinden und dem See entlang zum Auto zurückkehren.
Eine schöne und eindrückliche Tour ist beendet und wir lassen sie im Restaurant Äschen an der Sonne ausklingen.
Danke Dani für die super organisierte Tour.
Bericht: Regine Schmid
Der Frühling hat dieses Jahr früh zugeschlagen. Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir die Tour zu fünft auf den Chaiserstuel von der Bannalp aus. Der Schnee auf der Route in Richtung Bannalper Schonegg war noch hart, aber mit Harscheisen gut begehbar. In Richtung Gipfel wurde es prekärer und erforderte etwas Slalom zwischen den ersten aperen Stellen. Auf dem Gipfel wurden wir mit einer fantastischen Fernsicht belohnt. Auch gab es noch ein Schneefeld für unser Gruppenfoto. Windstille und milde Temperaturen luden zu einer ausgiebigen Pause auf der grün-braunen Wiese ein – fast schon Sommergefühle auf 2400. Die Abfahrt starteten wir zum richtigen Zeitpunkt für den "Sulz" und genossen einige schöne Hänge. Unseren Durst konnten wir widererwarten im Berghaus Heimelig stillen.
Vielen an Dank an Christoph zur Leitung dieser schönen Tour.
FW, KI-unterstützt
Sonntag, Anreise ins Ahrntal
Pünktlich um neun Uhr treffen wir Beatrix und Otto am Bahnhof Brugg. Reinhard holt seine beiden Mitfahrer in Kirchdorf ab. Das letzte Auto, der Tesla startet in Zürich. Marcel hat allen Teilnehmenden geschrieben, wann und wo sie abgeholt werden und wo wir einander treffen. Es ist die Autobahnraststätte Mils-Imst. Wie geplant erreichen fast alle die Raststätte gleichzeitig. In Vorarlberg ertönte plötzlich ein ohrbetäubender Lärm aus unseren Handys. Wir sind erschrocken, denn zuerst meinten wir mit dem Auto stimme etwas nicht. Bei grosser Lawinengefahr wird neu auf alle Mobilen Geräte ein Warnhinweis gesendet. Das gleiche gilt auch in Italien.
Wir erreichen das Hotel Kason im Ahrntal um 15:30 Uhr. Abendessen um 19 Uhr.
Montag, Skitour zum Golatsch, 2245 m
Frühstück um 7:30. Angst? Ist ein schlechter Wegweiser aber Respekt vor Lawinen ist sicher angebracht. Unser Tourenleiter Marcel ist angespannt. Er holt sich seine Erkundungen, studiert Vorhersagen und Karten aber gefeit von Unfällen ist niemand! Mit dem Bus nach Prettau, dann über die Strasse und schon stehen wir auf unseren Brettern. Wir sind nicht ganz so schnell wie die Olympia «SkiMo» Teilnehmenden, wir üben! Komplette LVS- Kontrolle! Dann der Waldstrasse entlang bis fast zur Steger Alm. Die Jausestation sollte gemäss Abklärungen offen sein, aber eben sollte. Unser Ziel sehen wir vor uns. Es ist der Golatsch. Zwischendurch ist Abstand angesagt, ebenso bei der Abfahrt. Der Schnee ist recht passabel, halt unterschiedlich! Die Sonne zeigt sich ab und zu. Wir fahren die Waldstrasse runter und sind glücklich überhaupt etwas gemacht zu haben. Den Nachmittag nutzten die Einen für einen Spaziergang zu den im hinteren Ahrntal gelegenen Jausestationen.
Dienstag, Bruneck und Skitour Am Joch, 2405 m
Seit Stunden fällt Regen und die Temperaturen sind viel zu hoch. Die Lawinengefahr ist immer noch gross. Reinhard nützt die Südtirol-Gästekarte und fährt nach Cortina d`Ampezzo. Alle drei Frauen fahren mit dem Bus nach Bruneck und gehen shoppen. Die anderen sechs fahren mit zwei Autos nach Süden nach Bruneck und weiter nach Pfalzen und Terenten. Von dort aus gibt es eine Skitour bei schönem und warmem Wetter über die Pertigalm, Hühnerspiel auf einen Gipfel mit Namen Am Joch. Weil die Jausestation Pertigalm geschlossen ist, fahren wir nach auch nach Bruneck, wo wir die Frauen aber nicht mehr treffen.
Mittwoch, Faden 2283 m
Sonniges Wetter, aber immer noch grosse Lawinengefahr. Unterhalb dem Dorf St. Peter werden die Autos möglichst ohne viel Pflotschkontakt abgestellt. Bis zur Waldgrenze sind steile Grasborde mit Spitzkehren zu bewältigen. Im Wald nehmen wir den Wanderweg ziehen am Sendemast vorbei bis zu den Almen oberhalb der Waldgrenzen. Auf der linken Hangseite sehen wir Rutsche. Im grossen Bogen ausholend erreichen wir den Gipfel Faden. Der Blick ins Tal und über die weiten weissen Flächen ist wunderschön. Der Schnee bei der Abfahrt ist schwer und unterschiedlich tief. Eigene Spuren zu fahren und dann noch schöne, ist fast unmöglich. Und leider müssen wir entlang dem Wanderweg im Wald runterfahren! Will heissen, von einer Tanne zur nächsten bis zum Sendemast. Im unteren Teil nehmen wir die Forststrasse. Aber auch das gestaltet sich als mühselig, liegt doch viel und schwerer Schnee.
Donnerstag, Archbichelsattel 2400 m
Die Lawinengefahr ist auf erheblich zurückgegangen. Wir haben unser Frühstück bereits auf 6:30 Uhr bestellt wegen der tageszeitlichen Erwärmung, was die Lawinengefahr erhöht. Wir starten die Skitour gleich beim Hotel und steigen mit Harscheisen steil den Wald hoch bis wir eine Waldstrasse erreichen zur Moaralm. Von dort geht es westlich am Gipfel vom Archbichel vorbei zum Archbichelsattel. Die Skiabfahrt im Sulzschnee ist super. In Prettau kehren wir in Viola`s Bar ein.
Freitag, Hundskehljoch 2559 m
7:35 Uhr und schon sind wir unterwegs. Zuerst steil mit Harscheisen dem Wanderweg hoch zur Alpstrasse, die von Prettau kommt. Lange zieht die Strasse Richtung Moaralm zum Wiesenmoos hinauf. Der Schnee ist gut gefroren. Das Gelände ist hügelig und unübersichtlich. Unser Ziel ist noch nicht sichtbar. Leicht bergauf, ah und dann wieder runter nochmals bergauf dann sehen wir den Grat und ein riesiger Steinmann. Zwischendurch ist Abstand angesagt und so meinte ich beim Steinmann sei das Ziel erreicht, was sich als falsch erwies! Nicht ganz alle unternahmen die letzten Spitzkehren zum Hundskehljoch. Wegen dem Schnee war das auch gar nicht nötig. Bei der Abfahrt durchfuhren wir ganz verschiedene Schneezonen. Da waren harte Unterlagen, Sulz, Pulverschnee einfach alles dabei, die Frage war nur wo? In Viola`s Bar in Prettau haben wir auf dem «Bänkli» vor dem Haus den Durst gestillt. Mit dem Bus zurück nach Kasern.
Samstag, Heimreise
Nach dem Hotel Check-out machten wir uns auf die lange Heimfahrt.
Wegen der schwierigen Lawinensituation war es für den Tourenleiter eine anspruchsvolle Skitourenwoche. Marcel hat vorsichtig geplant und uns so eine schöne Woche ermöglicht. Im Namen von allen Teilnehmenden ein herzliches Dankeschön. Bericht und Fotos Hedwig und Marcel
Während der Woche gabs den lang ersehnten Schnee. Der kam allerdings mit voller Wucht und bei einem Lawinenbulletin mit erheblich bis gross war die Durchführung des Grill & Chill auf dem Eggberg nicht zu verantworten.
Die JO grillierte wo anders, die Schneeschühler sagten ihre Tour ab und wir Skitüüreler fand mit dem Rütistein ab Weglosen ein gut machbares Tourenziel.
Tja, wir waren nicht ganz allein – gefühlte tausend Andere wichen auch auf dieses Gebiet aus. Wir kamen aber gut aneinander vorbei und es war schon prima vorgespurt.
Und bei so vielen Menschen unterwegs, kann man dafür über komische Situationen schmunzeln Warum werden Skis mit Fellen dran vom Gipfel runtergetragen, wenn man runterfahren kann? – Wir wissen es nicht.
Die Gipfelrast fiel kurz aus, weil ein zügiger Wind blies. Die Abfahrt ging besser als gedacht –im oberen Teil war es wie auf einer Skipiste. Im unteren Teil, bis wir wieder auf dem Forstweg waren, ging es dann aber doch etwas in die Oberschenkel. Der Schnee war sehr schwer.
Das war eine schöne Ausweichtour – die Gruppe bedankt sich bei Phillipp für die umsichtige Tourenführung.
Für den Bericht: Annika
Fotos:
Diverse
Tourenbericht St. Antönien – 21.–23. Februar 2026
Teilnehmende: Heinz und Käthi (Leitung), Verena, Gabriela, Werner und Urs vom SAC Brugg sowie Caro, Stefan, Karl und Attila vom DAV Oberer Neckar
1. Tag – Anreise, Schneefall und spontane Planänderungen
Traditionsgemäss treffen sich der SAC Brugg und der DAV Oberer Neckar zu ihren gemeinsamen Skitouren-Tagen. Um 10 Uhr stossen die vier Freunde vom DAV im Restaurant Rhaetia dazu. Nach einem Kaffee fahren wir gemeinsam zur Pension Michelshof – „hinter dem Mond links“ – und rüsten uns für die erste Tour aus.
Um 11 Uhr fellen wir bei dichtem Schneefall an und steigen auf der Strasse in Richtung Partnun. Doch schon kurz ausserhalb des Dorfes ist die Strasse wegen erheblicher Lawinengefahr gesperrt. Ein alternativer Aufstieg über flachere Hänge ist aufgrund des tiefen Neuschnees ebenfalls nicht möglich.
Wir kehren zurück und steigen gemütlich entlang der Gafierstrasse Richtung DörfJi durch den Wald ins Seitental auf. Nach rund 300 Höhenmetern erhält Heinz einen Anruf: In einer halben Stunde wird auch die Zufahrt zu unserer Pension gesperrt. Sofort fahren wir ins Tal ab und laufen zügig wieder nach St. Antönien zurück. Die Strasse ist bereits geschlossen, doch der Fussweg vom Dorfzentrum ist noch offen. Über die Matte direkt unterhalb des Michelshofes erreichen wir unsere Unterkunft.
Um 15 Uhr beziehen wir unsere hübschen Zimmer und geniessen nach einer warmen Dusche die wohlverdiente Erholung. Die durchnässten Kleider zeugen vom intensiven Schneefall. Zum Abendessen gibt es einen feinen Salat, ein Spaghettibuffet und ein köstliches Mousse.
2. Tag – Traumwetter und Tour zum Chlei Chrütz
Der Morgen begrüsst uns mit strahlendem Sonnenschein und fantastischer Sicht auf die tief verschneite Landschaft. Trotz des schönen Wetters bleibt die Lawinengefahr hoch, weshalb wir eine gemütliche Tour zum Chlei Chrütz planen. Um 10 Uhr steigen wir über die Skiliftpiste und die Schneeschuhspur via Aschüel und Grossried bis zur Alphütte Valpun. Dort geniessen wir kurz vor 12 Uhr unseren Imbiss in der warmen Sonne. Anschliessend geht es weiter über die Schulter Richtung Gipfel. Um 12.45 Uhr beenden wir den Aufstieg rund 50 Höhenmeter unterhalb des 2002 m hohen Gipfels. Die letzten Meter im Nordhang mit Lawinengefahr sind ausgesetzt, und obwohl viele Tourengänger hinaufgestiegen und sogar hinuntergefahren sind, verzichten wir bewusst darauf.
Die Abfahrt entlang unserer Aufstiegsspur im tiefen Neuschnee gelingt gut und erlaubt uns einige elegante Schwünge. Nach einer Pause auf der Alp geniessen wir auch die Fahrt durch den verschneiten Wald. Kurz vor 15 Uhr erreichen wir wohlbehalten die Pension.
Zum Nachtessen verwöhnt uns das freundliche Personal mit Suppe oder Salat, verschiedenen Risotti – mit Pilzen oder Nüssen – und einer riesigen Auswahl an Desserts.
3. Tag – Spitzenbüel und Rückreise
Nach einem reichhaltigen Frühstück heisst es packen. Um 9 Uhr fahren wir zum Parkplatz ausserhalb von St. Antönien. Von dort steigen wir die Strasse Richtung Dörfji hinauf und folgen dann der Schneeschuhspur im tiefen, schweren Schnee auf den Hängen zum Spitzenbüel.
Nach etwa 410 Höhenmetern erreichen wir kurz vor 12 Uhr eine Alphütte auf Rosswig und machen bei Sonnenschein eine Essenspause. Wir entscheiden auf den weiteren Aufstieg zum Gipfel zu verzichten, ziehen die Felle ab und beginnen die Abfahrt – oder für einige eher den Kampf – durch den schweren Schnee. Der Rückweg über die inzwischen weitgehend schneefreie Asphaltstrasse ist mehr Fussmarsch als Skifahren. Um 13 Uhr erreichen wir unsere Autos – müde, aber gesund und zufrieden.
Nach einem Bier oder Kaffee mit Kuchen heisst es schon wieder Abschiednehmen von unseren DAV Freunden nach drei unvergesslichen Tagen in den Bergen. Jeder Tag ein Erlebnis mit anderen Bedingungen.
Besten Dank an Heinz und Käthi für die ausgezeichnete Leitung und mit grosser Sorgfalt geplanten Skitouren.
Urs
Fotos: Stefan Weinmann und Heinz Frei
Am Samstagmorgen um 7:30 Uhr trafen sich 5 Erwachsene und 8 Kinder am Bahnhof Brugg – noch etwas verschlafen, aber voller Vorfreude. Schon beim Start begleitete uns der Regen, doch davon liessen wir uns die Stimmung nicht verderben. Mit der Klewenalpbahn ging es bergwärts, und je höher wir kamen, desto mehr verwandelte sich der Regen in dichten Schneefall. Oben angekommen hiess es zuerst Schlitten packen und die ersten Meter zu Fuss durch den frischen Schnee stampfen. Der Neuschnee wehte uns teilweise quer ins Gesicht, die Sicht war nicht immer optimal, aber genau das machte das Ganze irgendwie auch abenteuerlich. Die Schlittelabfahrten waren wegen des Neuschnees etwas gebremst – so richtig Fahrt wollte der Schlitten nicht aufnehmen – dafür waren die Schneeballschlachten umso besser und sorgten für viele lachende Gesichter. Weil man im Schneetreiben nicht allzu weit sah, steuerten wir für eine Zusatzrunde zuerst den falschen Sessellift an, was uns zwar ein paar ungeplante Extra-Höhenmeter bescherte, aber auch eine zusätzliche lustige Abfahrt zur Station einbrachte. Die rund zehn Meter wieder bergauf schadeten niemandem und wurden sportlich genommen. Abwechselnd gehend und schlittelnd erreichten wir schliesslich die Stockhütte, wo wir uns im Restaurant aufwärmten und stärkten. Kaum sassen wir gemütlich drinnen, begann es leider wieder zu regnen, also machten wir uns gut gelaunt auf den Heimweg – etwas nass, aber mit vielen tollen Erinnerungen im Gepäck.
Alles wird anders
Schmelzende Eismassen, boomender Tourismus, neue Flughäfen im Bau und globale Investoren auf der Suche nach Bodenschätzen. Grönlands Wandel ist heftig und ungestüm. Grönland boomt, wenn es um Forschung geht.
Eine Gruppe von 16 Grönland-Interessierten macht sich auf zum Alpinen Museum. Wir werden von Beat Hächler, (Direktor des ALPS und Verantwortlicher der Ausstellung ) begrüsst und er vermittelt uns einen sehr guten Einblick in die verschiedenen Themen und Probleme der grössten Insel der Welt (50x grösser als die Schweiz!).
Anschliessend besuchen die einzelnen Hör-Stationen, mit vielen Gesprächen mit den Inuits. Sie zeigen uns ihre Sicht auf die mannigfaltigen Veränderungen.
Eine eindrückliche Ausstellung, die Herausforderungen und Spannungen vor Ort gut aufzeigt, uns jedoch auch in die Schönheit der Natur (Grossleinwände) eintauchen lässt.
Nach dem feinen Mittagessen im ALPS wandern wir der Aare entlang zu den englischen Gärten und vorbei am Bärenpark. Regen und Wind begleiten uns und so ist es angenehm unter den Lauben zum Bahnhof zurückzukehren.
Christa L
